Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • [VORSCHLAG]

    Mobiles Internet - Feste Bandbreite statt Drosselung

      Ich möchte anregen, ein Novum im deutschen Mobilfunkmarkt aufzustellen: Keine Abrechnung mehr nach Volumen mit Marketing-Geschwindigkeitsangaben, sondern echte, bezahlte Bandbreite.

      Was meine ich konkret?
      Ich möchte nicht mehr "500MB Volumen" kaufen, sondern "128kbps, 256kbps, 384kbps, 512kbs, 1024kbps" an Geschwindigkeit/Bandbreite. Ich möchte keinen Stress durch das gefühlte Damoklesschwert der Drosselung, welche mich in die Steinzeit zurückversetzt, sondern eine planbare, konstante Maximalbandbreite. Ich möchte mein Gerät nutzen, ohne über Volumen nachdenken zu müssen.

      Was würde ich dafür bezahlen?
      Mir wäre die Bandbreitentarifierung nach erster Einschätzung wert:

      32kbps: kostenlos (faktisch bereits umgesetzt)
      64kbps: 2 EUR / Monat (faktisch bereits umgesetzt)
      128bkps: 5 EUR / Monat (hier in der Schweiz ist das die Drosselungsgeschwindigkeit)
      256kbps: 7 EUR / Monat
      384kbps: 12 EUR / Monat
      512 kbps : 19 EUR / Monat
      1024 kbps : 29 EUR / Monat
      2048 kbps : 39 EUR / Monat
      16384 kbps : 69 EUR / Monat

      Aussicht
      Von mir wären Euch eine Karte mit 512 sowie eine mit 16384 sicher.
      Zur Zeit habe ich bei Euch nur einmal das kleinste Datenpaket, was bringen mehr Daten wenn man ohnehin gedrosselt wird.

      Mama Magenta will nicht?
      Dann bietet alles ab 2048 nur über die Telekom an, schreibt Business dahinter und verlangt den doppelten Preis.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Adrian P. () aus folgendem Grund:
      Bedankomat aktiviert

    • Ich fände das ok, aber die Preise sind wesentlich zu hoch...

      fänd ich angebrauchter

      32kbps: kostenlos (faktisch bereits umgesetzt)

      64kbps: kostenlos (faktisch abgeschafft)

      128bkps: 1 EUR / Monat

      256kbps: 3 EUR / Monat

      384kbps: 5 EUR / Monat

      512 kbps : 8 EUR / Monat

      1024 kbps : 10 EUR / Monat

      2048 kbps : 12 EUR / Monat
      ...

      16384 kbps : 50 EUR / Monat
    • Malk schrieb:

      Ich fände das ok, aber die Preise sind wesentlich zu hoch...

      ich finde das ein wenig kurz gedacht. Du verlangst von einem Unternehmen, schlicht auf Einnahmen zu verzichten. Und ein Alleinstellungsmerkmal rechtfertigt auch etwas höhere Pionierpreise (irgendwann wird Konkurrenz nachziehen und die Preise werden ohnehin sinken).

      Von daher, ich schließ mich da cq351 an. Ich finde die Idee als solche auch höchst interessant, sofern es die Netzkapazitäten hergeben. Man kann die Option ja als Alternative zu den Datenpaketen anbieten, dann muß man sich auch nicht in Malks Dumping-Wettbewerb begeben.

      Beispiel: Man kann wie bisher sein Paket nutzen (z.B. Flex 300 mb) und für monatlich z.B. 19 Euro um bei dem Threaderöffner zu bleiben, wird die Drossel auf 512 gesetzt. Das kann dann jeder entscheiden, ob es ihm das wert ist. Aber Congstar hätte ein Alleinstellungsmerkmal als "Erste echte Flatrate" - gut für Marketing und Kundenbindung.

      Die Konzernmutter hat LTE als Abgrenzungsmerkmal, die Tochter echte Flats. Da macht man sich dann auch weniger Konkurrenz. Gute Idee!
    • Hi!

      Die Idee des TE gefällt mir durchaus.

      Dazu würde ich vorschlagen die alten "surf flat" Tarife wieder einzuführen, im Rahmen einer neuen Tarifgeneration, die die Geschwindigkeits- & Preisangaben des TE so übernimmt. Wie in 'Prepraid wie ich will' und 'Congstar wie ich will' kann hier der Nutzer die Geschwindigkeit selbst bestimmen, per Regler. Andere Optionen, wie 100 Minuten Telefonie, SMS Paket(e) werden aus dem 9-Cent Tarif übernommen, welchen es ja leider nicht gibt.

      LTE sollte dabei inklusive sein.

      Grüße.
    • Ich finde die vom TE genannte Idee hervorragend.

      Dass das Drosselungsverfahren noch allerorts Gang und Gebe ist, sehe ich nicht als legitime Rechtfertigung den Vorschlag direkt zu verwerfen.


      In Deutschland liegt die maximale Bandbreite nach eingetretener Drosselung bei 64 kbps, je nach Vertragspartner und Tarif sind auch noch 32 sowie 16 kbps im Umlauf.

      Während das Surfen mit 64 kbps zwar zeit- und nervenaufwendig jedoch noch möglich ist, sind die alternativen 32 bzw. 16 kbps Verbindungen quasi unbrauchbar.

      Das schreit förmlich nach einer Datenflat-Revolution, zumal die gängigen Drosselgeschwindigkeiten im Jahre 2016 meiner Meinung nach ohnehin längst nicht mehr zeitgerecht sind.

      Erstmalig würde die vertraglich versprochene Daten-"Flatrate" ihrem Namen gerecht werden.

      Würde unser Netz einem solchen Traffic überhaupt standhalten können?
      Nun, die Frage kann ich alleine nicht sicher beantworten, jedoch sollten stabile Verbindungen bis 1024 kbps absolut kein Problem darstellen, wenn man sich vor Augen führt mit welchen zwei- bis teilweise dreistelligen mbps Highspeed Datenpaketen so manch ein Anbieter wirbt.

      Ersetzt die Flatrate das Modell des begrenzten Highspeed Volumens?
      Potentiell, jedoch nicht unbedingt.
      Es wäre selbstverständlich weiterhin möglich zur festen Bandbreite der Flat diverse Pakete an Highspeed Datenvolumen zuzubuchen, sofern der Vertrag das zulässt.
      Kann unser Netz tatsächliche Flatrates von mehreren mbps allerdings in der Tat standhalten, wären solche Highspeed Datenpaketen selbstverständlich überflüssig.

      Wie hier bereits erwähnt wurde trüge es ebenfalls positiv zum Namen des Unternehmens bei: der erste Anbieter, der wahrhaftige Flatrates auf den Markt bringt.


      Ich selbst surfe sehr viel über mein Mobiltelefon und verbrate monatlich problemlos Datenmengen in zweistelligen GB Bereichen.
      Ich bin es leid mich mit unhandlichen Paketen von Highspeed Volumen abfinden zu müssen, die nach Verbrauch meinen mobilen Internetzugang quasi lahmlegen.

      Was ich möchte ist eine verlässliche Bandbreite, die mir jederzeit angemessen schnellen Zugang zum Internet ermöglicht, ohne eine Drosselung befürchten zu müssen.
      Her mit der Flatrate! :)

      LG
    • Hallo Zusammen,

      Ich hatte mich eigentlich angemeldet, um genau diesen Vorschlag zu machen. Aber ich sehe er wurde schon bereits gestellt - sehr gut!

      Trotzdem möchte auch ich hier ein wenig mein Leid klagen. Ich bin zufriedener Congstar-Kunde und habe einen Surf-Tarif im Handy und einen in meinem Laptop. Ich habe dieses Jahr die Erfahrungen gemacht, dass fasst jeden Monat meine 1GB Grenze auf dem Handy erreicht war und die 750MB auf dem Laptop ebenfalls.

      Leider ist der Grund dafür die schusseligkeit der Softwareentwickler. Bei meinem Handy war in diesem Monat der E-Mail Client dafür verantwortlich, dass ca 1,7GB an Daten übertragen wurden (in den Einstellungen meines Android-Handys konnte ich dies einsehen). Das war sicherlich einem Update geschuldet, denn vorher lief alles wunderbar und das Volumen hielt sich auf dem Handy in Grenzen. Diesen Monat ist eben eine Außnahme, auch deßhalb weil ich im Urlaub war und nicht mit dem heimischen W-LAN verbunden sein konnte.
      Dies führte aber dazu dass ich jetzt schon das zweite Mal für eine Aufstockung bezahlt habe und dieses Volumen wieder weg ist.

      Ein ähnliches Problem ereilte mich auf meinem Laptop, wo ich eine Cloud-Sync-Software verwende um meine Daten mit meiner Cloud abzugleichen. Im Sync-Client kann ich zwar die Synchronisation pausieren, aber wenn ich mal nicht dran denke, dann sind die 750MB schnell weg (oder mindestens die Hälfte).

      Natürlch versteht sich von selbst, dass bei einer Drosselung auf 64kbp/s der Anschluß nicht mehr nutztbar ist, sowohl auf dem Handy als auch auf dem Laptop (außer für Whatsapp und co.). Mittlerweile nutze ich ein ausrangiertes Handy als WLAN-Hotspot, wo eine SIM von einem Discounter drin steckt. Das Netz ist zwar nicht so gut (ca. 3 Mbit), aber dafür bekomme ich Daten satt.

      Da ich festgestellt hatte, dass ich mit dieser durchschnittlich geringeren Bandbreite eigentlich gut auskomme, kam mir die gleiche Idee zu einem Tarif mit fester Bandbreite und ohne Datenlimit. Für mich wären sicherlich 1Mbit/s völlig ausreichend, da ich unterwegs keine Youtube-Videos schaue, oder Streaming-Dienste verwende.

      Ich finde es schön und gut, wenn die Netzbetreiber ihre Netze ausbauen und LTE mit bis zu 375MBit/s (siehe aktuelle ct' Nr.18), aber ich habe das Gefühl, dass nur wenige einen solchen Anschluß wirklich benötigen.

      In meinem Falle würde das bedeuten, dass meine 1GB in ein zwei Tagen "verpuffen" und ich dann genervt ein oder zwei mal nachlade bis ich wieder zu meiner Handy-WLAN Lösung greife. Dauerhaft würde ich dann wahrscheinlich eine Discounter-SIM in meinem Handy und Laptop nutzen.

      Wäre es nicht "wirtschaftlicher" (achtung Milchmädchenrechnung) bei ca 300MBit/s 300 user mit 1Mbit/s zu versorgen als 1 User mit 300Mbit/s und zu hoffen dass dieser oft genug nachlädt?

      Wenn ein 1Mbit/s Vertrag 10€ kosten würde, und man damit "netto" 150 User versorgen kann, dann hat man doch 1500€ erwirtschaftet, oder nicht (ja ja, betriebskosten, steuern bla bla bla.)?

      Wenn man einen User mit 300MBit/s z.B. 50€ berappt und dieser zum "nachladen" 20€ Zahlen muss, dann liegt man doch immernoch weit unter dem was man mit der oberern Rechnung erhalten würde (70€). War diese Rechnung jetzt zu krass vereinfacht, oder sehe ich da wirklich potential?

      Ich mache diesen Vorschlag bewusst in diesem Forum, weil Congstar in einem Netz operiert, welches meiner Meinung nach die Kapazitäten für solche Rechnungen hat - es wäre wahrscheinlich nur ein Gespräch mit Mutti nötig. Wer weiß vielleicht wird das ja bereits im Marketing diskutiert ;) .

      Jedefalls befürworte ich eine solche Tarifstruktur sehr stark und möchte hiermit mein Interesse dafür zum Ausdruck bringen.

      Grüße
    • Hallo mfreudenberg,

      willkommen im congstar Forum und danke für die ausführlichen Ergänzungen zum ursprünglichen Vorschlag. :thumbsup:

      Ich werde für deinen Beitrag auch einmal den Bedankomaten aktivieren, damit anderen Mitglieder sich bedanken bzw. ihre Zustimmung äußern können.

      Gruß,

      Max S.
    • Ich fände es auch durchaus interessant, das Volumen megabyteweise nach Geschwindigkeit abzurechnen. Angenommen ich habe 1 GB in meinem Tarif mit bis zu 42Mbit. Schalte ich in meinem Handy LTE aus, bin ich auf HSDPA mit 7,2Mbit reduziert, also ungefähr um den Faktor 0,2 langsamer.
      Weil ich ja nun nicht mehr in der Lage bin das Netz zu stark auszulasten, ist mein angerechneter Verbrauch ebenfalls um den Faktor 0,2 reduziert. Lade ich also 100MB mit 7,2Mbit statt 42Mbit herunter, werden mir davon nur 20MB angerechnet. (bzw. 17,14)
      Schalte ich jetzt 3G auch noch aus, oder befinde mich auf dem Land und habe nur EDGE, schone ich mein Volumen noch weiter.

      Hintergrund ist einfach der, dass nicht jeder das schnellste Internet braucht, aber es jeder zahlt. So würde man nicht eine feste Bandbreite kaufen, sondern ein Volumen das abhängig von der Bandbreite abgerechnet wird, wodurch auch verhindert ist, dass jemand sein Volumen ins unendliche ausreizt.
    • Das mit der Drosselung wird man sich nun ohnehin nicht mehr lange leisten können. Die 32kb/s waren wohl eine willkommene Vorlage für einen blauen Wettbewerber, der jetzt nur noch auf 1MBit/s drosselt nach Ende des LTE-Inklusivvolumens.

      Meine Erfahrungen mit Team Blau, der klasse Service von Congstar und seinen Mitarbeitern sowie die Möglichkeit ohne Vertragslaufzeit halten mich für den Moment noch weiter bei Congstar, aber absehbar sollte sich an den Datentarifen inklusive und insbesondere der 32kb/s-Drosselung etwas ändern.

      Oder eben andere Tarifmodelle, die ja auch schon ausreichend diskutiert wurden.
    • mfreudenberg schrieb:

      Hallo,

      ich sehe, ich bin schon wieder zu langsam. Nichtsdestotrotz, poste ich mal hier die Meldung von heise:

      heise.de/newsticker/meldung/O2…ens-1-Mbit-s-3330562.html

      :)

      Schöne Grüße
      Ich möchte ergänzen, dass alle per " * " ausgeschlossenen bzw. eingeschlossenen Mängel und Mangel, das ganze per 1 Mbits im gesamten unattraktiv machen, aber 2 bzw. 3 Mbits Up und Download wären wohl das Mindeste, darum kann ich mich hier im Forum nur anschließen, dass man wie schon lange in den USA üblich ist, auch was von seinem Geld und Dienstleitung erhält. :D