• Portierung zu congstar von der Telekom erst eine Woche nach Vertragsende

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    Hallo,

    ich habe vor von einem Telekom Vertrag zu congstar Prepaid zu wechseln.
    Mein Vertrag ist am 21.06. (gestern) ausgelaufen, die Rufnummerportierung zu congstar hatte ich am 19.06. beauftragt, und ich bekam an dem Tag auch direkt eine SMS, dass die Portierung am 29.06. erfolgt.
    Ich war zwar etwas spät dran, aber es wundert mich dann doch etwas, dass es so lange dauert.
    Die Nummer wird ja schließlich nur innerhalb der Telekom Deutschland GmbH umgezogen. :D

    Gibt es eine Möglichkeit das Portierungsdatum vorzuziehen?

    Vielen Grüße
  • Hallo @marius233,

    leider nicht, das Portierungsdatum bestimmt immer der abgebende Provider. Da können wir nichts tun, du kannst aber bei der Telekom um "Weiterversorgung" bitten bis zum tatsächlichem Portierungsdatum bitten. Allerdings weiß ich nicht ob das nun schon zu spät ist, da dein Vertrag nach deiner Aussage nach gestern ausgelaufen ist. Aber fragen kostet nichts.

    Gruß Patrick
    "Zur schnelleren Bearbeitung, hinterlegt doch bitte alle eure Kundennummer, congstar Rufnummer und vollen Namen in euer Forenprofil, diese sind nur für uns Moderatoren einzusehen. Somit können wir direkt auf euer Kundenkonto zugreifen und das erleichtert die Diagnose bei Fehler- und Problembehandlung."
  • Was ich nicht verstehe: Congstar ist seit einem Jahr „nur“ noch eine Marke der Telekom. Vertragspartner von uns Kunden ist somit die Telekom Deutschland GmbH. Warum muss dann noch portiert werden, wenn man zwischen den beiden Marken „Telekom“ und „Congstar“ wechselt?

    Viele Grüße
  • @Tiglat wie du schon sagt eine Marke der Telekom und nicht die Telekom. Vergleichbar wie Metro und Real. Rechtlich und wirtschaftlich somit eigenständig. Was anderes wäre es wenn das Tochterunternehmen in dem Mutterkonzern verschmolzen würde. So aber ist congstar zwar abhängig kann aber andere Produkte als die Mutter anbieten und man hat als Kunde congstar als Vertragspartner und nicht die Telekom. Auch weitere Untermarken wie jamobil oder Pennymobil sind eigenständige Provider (auch wenn diese congstar nutzen).
  • Sorry, aber das stimmt so leider nicht. Die Congstar GmbH als Teil des Telekom-Konzerns ist nur noch mit der Kundenbetreuung (Service) betraut. Die Verträge mit den Kunden wurden in 2019 auf die Telekom Deutschland GmbH übertragen, wodurch die Congstar GmbH hieraus keine direkten Kunden mehr hat.

    Eine Verschmelzung der Congstar GmbH auf die Telekom Deutschland GmbH hat nicht stattgefunden.

    Congstar wird nach außen nur noch als Marke platziert- ist aber rechtlich die Telekom Deutschland GmbH. Vom Prinzip gibt es nun zweierlei: Die Marke Congstar - die rechtlich und wirtschaftlich die Telekom Deutschland GmbH ist. Und weiter, die Congstar GmbH, die im Auftrag der Telekom Deutschland GmbH für die Kundenbetreuung zuständig ist.

    Insoweit stellt sich mir eben die Frage, warum innerhalb der GmbH, die als Vertragspartner fungiert, portiert werden muss.
  • @Tiglatich habe auf die Schnelle nur den Ausgliederungsbericht der Deutschen Telekom AG vom Jahr 2020 im Internet gefunden. Dort steht das Congstar mit 100 % Beteiligung der Telekom Deutschland GmbH gehört. Das heißt aber nicht das sie die Telekom Deutschland GmbH ist. Es sind den noch zwei getrennte Unternehmen. Schau dir mal die Versicherungskonzere an und deren Töchter, dazu das Versicherungsaufsichtsgesetz wo für gewisse Sparten die Trennung sogar vorgeschrieben ist. Auch wenn alles oben in einem Hut ist handelt jeder indirekt eigenständig. Ich bleibe dabei es sind jeder eigener Provider.

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  • Tiglat schrieb:

    Insoweit stellt sich mir eben die Frage, warum innerhalb der GmbH, die als Vertragspartner fungiert, portiert werden muss.

    Penny Mobil und ja! mobil gehören ja auch zu congstar - da ist ein Tarifwechsel in die congstar Tarife auch nicht möglich. Grund dafür dürfte unter anderem die sehr unterschiedliche Positionierung im Mobilfunkmarkt sein. Es werden ja durchaus unterschiedliche Zielgruppen angesprochen. Das gleiche gilt dann auch für congstar und Telekom.

    Erschwerend kommt hinzu, dass wir als technische Basis ein anderes System als die Telekom nutzen. Die Kundendaten werden vollständig getrennt verwaltet, da ist ein Tarifwechsel in die Tarife der Telekom (oder umgekehrt) nicht realisiert. Um den Wechsel aber dennoch realisieren zu können gibt es aber eben die Möglichkeit zur Rufnummernmitnahme.
    Ob es in Zukunft eine engere Verzahnung von congstar und Telekom (auch mit der angesprochenen Möglichkeit des Tarifwechsels) gibt, steht noch in den Sternen ;) .

    Bezogen auf die ursprüngliche Fragestellung des Threads: Wenn die Mitnahme der Nummer sehr knapp vor dem Vertragsende angefragt wird, kann die Nummer erst etwas später übertragen werden. In so einem Fall versorgt der alte Anbieter (die Telekom) den Anschluss aber weiter. In jedem Fall bleibt die Nummer durchgehend erreichbar :) .