Ich werde innerhalb meiner Ortsvorwahl umziehen und möchte meine jetzigen Vertag und Rufnummer beibehalten.

      Antwort von Congstar:


      Sehr geehrter Herr Triffo,


      wir haben Ihr Anliegen geprüft und
      müssen Ihnen mitteilen, dass ein Umzug Ihres Anschlusses ohne Verlust
      der Rufnummer leider nicht möglich ist.
      Aufgrund dessen bieten wir
      Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu Ihrem Umzugsdatum an. Bitte teilen
      Sie uns Ihr Umzugsdatum schnellstmöglich mit, damit wir die Kündigung
      für Sie beauftragen können. Ihre Rufnummer(n) können Sie innerhalb von
      90 Tagen nach der Kündigung zu einem anderen Anbieter mitnehmen.


      Alternativ
      können Sie eine neue Bestellung auf http://www.congstar.de oder unter der
      Rufnummer 01806 50 75 00 (20 Cent/Verbindung aus dem deutschen
      Festnetz, Mobilfunk max. 60 Cent/Verbindung) aufgeben.


      Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer Neubestellung eine neue Rufnummer
      von uns erhalten.


      Wir freuen uns Ihnen zu helfen.



      Diese Antwort ist doch eine Frechheit bei allen anderen Telefonanbieter stieß ich auch nur auf Verwunderung.


      Mod-Edit: Aufforderung zur Fremdwerbung entfernt. Bitte Forum Regeln beachten !! - Adrian P.

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    • Hallo triffo_rudolf,


      Herzlich Willkommen im congstar Forum :thumbsup:


      Leider ist es tatsächlich aus technischen Gründen nicht möglich, einen Umzug mit dem DSL-Anschluß von uns zu vollziehen.
      Das zieht leider den Nachteil mit sich, das man eine neue Rufnummer bekommt, wenn man den alten Anschluß kündigt und einen neuen bestellt.
      Es tut mir leid, das wir da nichts für dich tun können.


      Ich habe deinen Beitrag in ein passenderes Forum verschoben der Übersicht halber.



      Gruß
      Adrian

      Fakt 1: Innerhalb des Ortsnetzes war es selbst zu Zeiten der Wahldrehscheiben technisch kein Problem seine Nummer mitzunehmen.
      Fakt 2: Die Bundesnetzagentur schreibt das sogenannte portieren nur bei Anbieterwechsel vor ! So entsteht folgende Situation:
      Wenn ich zwei Häuser in meiner Ortschaft weiterziehe und den Telefonanbieter nicht wechsle, kann ich meine Rufnummer nicht mitnehmen !!!!!!!!


      Wenn ich zwei Häuser in meiner Ortschaft weiterziehe und den Telefonanbieter wechsle, kann ich meine Rufnummer mitnehmen !!!!!!!!!!


      wie es in ihrer oben genanten Mail auch steht.


      Das ist Ausnutzung von Regulierungs-Lücken und Kunden Veralberung.


      mit freundlichen Grüßen


      Triffo Rudolf


      PS: Heutzutage sind Ortsvorwahlen ein Anachronismus aus elektromechanischen Zeiten :?: ;( X( :cursing: :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
      noch ein kleiner Tipp, auch bei Vertragsänderungen braucht der Provider die alten Nummer nicht zu übernehmen.

      Kann ich jetzt meine Rufnummer behalten !!!!!!!!!!!
      Ich bin auch bereit eine aufwands Entschädigung zuzahlen.


      Vorgangsnummer 2016-05-30-0089/216-6h


      Verbraucherservice der Bundesnetzagentur


      Sehr geehrter Herr Triffo,


      vielen Dank für Ihre E-Mail, mit der Sie sich über Ihre
      Rechte beim Umzug von Telekommunikationsdiensten (Internet, Telefon etc.)
      informieren möchten.


      Die Rechte des Verbrauchers beim Umzug seiner
      Telekommunikationsdienste sind in § 46 des Telekommunikationsgesetzes
      (TKG) geregelt. Wenn ein Verbraucher seinen Wohnsitz wechselt und seinen
      Anbieter mit dem Umzug seiner Telekommunikationsdienste beauftragt, dann ist
      dieser gemäß § 46 Abs. 8 TKG verpflichtet, die vertraglich geschuldete
      Leistung an dem neuen Wohnsitz des Verbrauchers ohne Änderung der vereinbarten
      Vertragslaufzeit und der sonstigen Vertragsinhalte zu erbringen, soweit diese
      Leistung dort angeboten wird. Der Anbieter kann ein angemessenes Entgelt für
      den durch den Umzug entstandenen Aufwand verlangen, das jedoch nicht höher sein
      darf, als das für die Schaltung eines Neuanschlusses vorgesehene Entgelt.


      Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der
      Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist
      von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt. In dieser Zeit
      besteht Anspruch auf Entgeltzahlung.


      Grundsätzlich besteht bei einem Wechsel des Anbieters ein
      Rechtsanspruch auf Beibehaltung der Rufnummer(n) (allgemein als Portierung
      bezeichnet).


      Wenn Sie bei einem Umzug Ihren Anbieter beauftragen, Ihre
      bisherigen Rufnummern an die neue Adresse mitzunehmen und damit an einem
      anderen Netzzugangspunkt
      zu schalten, besteht kein
      telekommunikationsrechtlicher, sondern allenfalls ein vertraglicher Anspruch
      auf Mitnahme der Rufnummer.


      Sie können allerdings nachfragen, ob Ihr Anbieter die
      Mitnahme/Beibehaltung der Rufnummer in der neuen Wohnung auf Kulanzbasis
      ermöglicht. Die bisherigen Erfahrungen auf dem Markt zeigen, dass die Mitnahme
      innerhalb einer Ortsnetzkennzahl in der Regel von den Anbietern ermöglicht
      wird. Die Mitnahme einer Festnetzrufnummer in einen anderen Ortsnetzbereich
      (andere Vorwahl) ist nicht zulässig.


      Sie wollen den Anbieter wechseln und wünschen, dass Ihre
      Rufnummer(n) vom bisherigen Anbieter zum neuen Anbieter portiert werden.


      Ein Anbieterwechsel liegt vor, wenn der Endnutzer einen
      Vertrag mit einem neuen Anbieter an seinem bisherigen Netzzugangspunkt
      abgeschlossen hat, und die Vertragsbeziehung mit dem bisherigen Anbieter dort
      beendet ist. Bei einem Anbieterwechsel im Zusammenhang mit einem Umzug,
      beauftragen Sie den neuen Anbieter, den Anschluss mit Ihrer bisherigen
      Rufnummer an der neuen Adresse und damit an einem anderen Netzzugangspunkt
      zu schalten. Der Umzug von Telekommunikationsdiensten unterliegt außerdem einer
      dreimonatigen Sonderkündigungsfrist. Im vorliegenden Fall besteht kein
      telekommunikationsrechtlicher, sondern allenfalls ein vertraglicher Anspruch
      auf Mitnahme der Rufnummer.


      Sie können allerdings nachfragen, ob Ihr bisheriger Anbieter
      die Portierung auf Kulanzbasis ermöglicht. Bitte fordern Sie Ihren neuen
      Anbieter auf, sich beim bisherigen Anbieter für eine vorzeitige Portierung
      einzusetzen. Ein Rechtsanspruch auf eine vorzeitige Portierung besteht wie
      ausgeführt jedoch nicht. Die bisherigen Erfahrungen auf dem Markt zeigen
      jedoch, dass die Portierung innerhalb einer Ortsnetzkennzahl in der Regel von den
      Anbietern durchgeführt wird.


      Sollte sich die Einrichtung des Anschluss durch die
      ausstehende Portierung verzögern, können Sie Ihren neuen Anbieter auch fragen,
      ob er Ihnen für die Übergangszeit eine andere Rufnummer zuweisen kann. Ihr
      Anbieter könnte dann versuchen, Ihre bisherigen Rufnummern auf dem Wege der
      nachträglichen Portierung in den Anschluss einzubinden. Dazu gibt es keine
      Verpflichtung, aber Ihr Anbieter könnte diese Maßnahme auf Kulanzbasis
      ermöglichen.


      Die Portierung kann grundsätzlich auch nach Wirksamwerden
      der Kündigung im Wege der nachträglichen Portierung erfolgen. Die nachträgliche
      Portierung ist grundsätzlich bis zu 3 Monate nach Vertragsende möglich.


      Sollte die Portierung Ihrer Rufnummer(n) gescheitert sein,
      kommt allenfalls noch eine Wiederzuteilung der Rufnummer in Betracht. In
      Abschnitt 8.6 (Wiederzuteilung von Rufnummern an vormalige Teilnehmer) der
      Verfügung der Bundesnetzagentur Struktur und Ausgestaltung des
      Nummernbereichs für Ortsnetzrufnummern ist u. a. festgelegt, dass
      grundsätzlich eine Rufnummer bis zu sechs Monate nach der Kündigung eines
      Zugangs an den vormaligen Teilnehmer erneut zugeteilt werden kann. Sollte die
      Kündigung in Ihrem Fall nicht mehr als sechs Monate zurückliegen, wäre eine
      Wiederzuteilung also zulässig. Ein Rechtsanspruch auf Wiederzuteilung besteht
      jedoch nicht.


      Mit freundlichen Grüßen



      Ihr Verbraucherservice



      verbraucherservice@bnetza.de



      [font='&quot']http://www.bundesnetzagentur.de[/font]

    • Man kann auch einfach alle Passagen überlesen, die einem nicht passen.
      Die Erläuterungen des von dir hervorgehobenen Absatzes durch die BNA in den folgenden Absätzen ist sehr aufschlussreich.


      Wird die Leistung am neuen Wohnsitz nicht angeboten, ist der
      Verbraucher zur Kündigung des Vertrages unter Einhaltung einer Kündigungsfrist
      von drei Monaten zum Ende eines Kalendermonats berechtigt. In dieser Zeit
      besteht Anspruch auf Entgeltzahlung
      .


      Der Vertrag kann nicht unverändert (und das heißt auch, mit gleiche Rufnummer) fortgesetzt werden, also hast du ein Sonderkündigungsrecht. Und genau dieses Sonderkündigungsrecht bietet dir Congstar an.


      Grundsätzlich besteht bei einem Wechsel des Anbieters ein
      Rechtsanspruch auf Beibehaltung der Rufnummer(n) (allgemein als Portierung
      bezeichnet).


      Heißt, beim einem Wechsel des Anbieters kannst du deine Rufnummer mitnehmen.


      Wenn Sie bei einem Umzug Ihren Anbieter beauftragen, Ihre
      bisherigen Rufnummern an die neue Adresse mitzunehmen und damit an einem
      anderen Netzzugangspunkt zu schalten, besteht kein
      telekommunikationsrechtlicher, sondern allenfalls ein vertraglicher Anspruch
      auf Mitnahme der Rufnummer
      .


      Heißt, du kannst nicht einklagen, dass Congstar die Rufnummer mitnehmen soll. Aber, wenn Congstar dich nicht aus dem Vertrag rauslassen will, müssen die dir auch die Mitnahme anbieten. Allerdings zwingen die dich nicht im Vertrag zu bleiben, sondern bieten dir eine Sonderkündigung an.


      Sie können allerdings nachfragen, ob Ihr Anbieter die
      Mitnahme/Beibehaltung der Rufnummer in der neuen Wohnung auf Kulanzbasis
      ermöglicht. Die bisherigen Erfahrungen auf dem Markt zeigen, dass die Mitnahme
      innerhalb einer Ortsnetzkennzahl in der Regel von den Anbietern ermöglicht
      wird.


      Das entscheidende Stichwort hier ist, dass die Mitnahme auf Kulanzbasis möglich ist. Heißt, Congstar kann es machen, muss aber nicht. Nur, offenbar kann Congstar die Mitnahme nicht bewerkstelligen.
      Und im folgenden Absatz heißt es gleich noch einmal:


      Dazu gibt es keine
      Verpflichtung, aber Ihr Anbieter könnte diese Maßnahme auf Kulanzbasis
      ermöglichen.


      Mit anderen Worten, Congstar hält sich hier an das, was das TKG und die BNA vorgibt. Eine Rufnummernmitnahme bei einem Umzug innerhalb einer Vorwahlbereiches wäre vielleicht einmal wünschenswert, dass muss Congstar allerdings nicht anbieten (und kann es offenbar auch nicht).


      Kann ich jetzt meine Rufnummer behalten !!!!!!!!!!!


      Nope, nur wenn du den Anbieter im Rahmen des Umzuges wechselst.

      Hallo
      Algernon Moncrieff


      wie gesagt ich arbeite in der Administration in der Telekommunikation. Ich las den ganzen Text und verstand ihn auch.


      Fakt 1: Laut Gesetz kann jeder Anbieter, bei jeder Änderung des Vertrages die Rufnummer ändern.( Ausnahme beim wechseles des Anbieters ( Schildbürgerstreich ) ).


      Fakt 2: das mitnehmen einer Rufnummer innerhalb eines Ortsnetzes ( Vorwahl ) ist technisch kein Problem. ( Anders wie von Congstar behautet ( Kundenvertrauen ??? ) )


      Fakt 3: Congstar besitzt in ihren Portfolio keine Option Umzug ( Warum auch immer ? )


      Fakt 4: Congstar verliert dadurch Kunden ( Kaum ein Kunde wird zu einen anderen Anbieter wechsle um danach wieder zu Congstar. )


      Fakt 5: wenn die Leitungswege bekannt sind, ist das Schalten der Rufnummer in ca. 10 min. abgeschlossen. ( Congstar kann dafür 59,99€ Gebühren berechnen ) Wenn man die Wahl besäße.


      Steht alles so in der Info der Bundesnetzagentur



      mit
      freundlichen Grüß


      Triffo Rudolf


      PS:

      Es wäre schön wenn Congstar eine solche Erklärung wie sie, abgegeben hätte. Bitte googeln sie mal nach Schildbürgerstreich.

    • congstar bietet eine Rufnummermitnahme bei Umzug nicht an. Ist ärgerlich, ist aber so. Du hast selbst eine Nachricht der Bundesnetzagentur gepostet, in der sie erklärt, dass congstar dazu nicht verpflichtet ist. Von wie vielen unterschiedlichen Mitarbeitern willst du dir denn jetzt noch bestätigen lassen, dass es nicht geht?

      Bei mir bis dahin das selbe Spiel, Umzug innerhalb der Ortschaft mit Rufnummernmitnahme nicht möglich.


      Jetzt kommt aber die große Frechheit:


      Email zum bereits durchgeführten Wohnungsumzug gesendet am 14.06. 08.06 Uhr dann kam eine E-Mail
      ebenfalls an diesem Tag, dass ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt wurde und der Vertrag auf den 15.06.2016 gekündigt
      wird.
      --> Hallo? Niemand wollte eine Kündigung auf den 15.06.2016 wir sind noch immer in der alten Wohnung aktiv und haben
      diese auch bis zum 30.06.2016 gemietet.


      --> Der Support hat per Chat dann auf meine Anfrage, dass dies bitte auf den 30.06. verschoben wird nur gesagt, dass
      dies nicht mehr möglich ist...


      Ich bin absolut enttäuscht über diese Reaktion von Congstar und ich Idiot habe sogar noch den Anbieter an 2 weitere Leute empfohlen.


      Was ist mit meinem Recht auf Weiterversorgung durch den Provider? Kann doch nicht sein, dass ich jetzt ab morgen ohne Internetanschluss dastehe.


      Mit freundlichen Grüßen
      Helmut

    • Hilfreichste Antwort
    • Hallo hemmeneuffen,


      es tut mir leid, dass die Kommunikation nicht optimal gelaufen ist. In der ersten Mail hattest du angegeben, dass du am 11.06. umgezogen bist. Der Bearbeiter hatte daraufhin die Kündigung zu sofort eingestellt. Ich habe aber gesehen, dass du eine zweite Mail geschrieben hast und darin um eine Korrektur des Datums gebeten hattest. Und einem Kollegen gebeten, die Mail möglichst sofort zu bearbeiten. Das Kündigungsdatum sollte jetzt korrigiert sein, darüber erhälst du auch nocheinmal eine Bestätigung.


      Freundlichen Gruß
      Michael T.

      Hallo,


      danke für die schnelle Reaktion, die Sache hat sich erledigt, habe eben die Bestätigung auf den 30.06. erhalten.
      Aber schade, dass ich den Provider wechseln muss damit ich meine Rufnummer behalten kann, wollte eigentlich
      den Anschluss nur umziehen nicht den Provider wechseln.


      Gruß Hemme