• [THEMA DER WOCHE]

    Mobile Payment - Kontaktlos zahlen mit dem Smartphone

      Liebe Kunden und Community-Mitglieder,


      wir alle geben tagtäglich Geld aus: Im Geschäft, beim Friseur oder am Fahrkartenautomaten.


      Spätestens seit Corona und der Angst vor Ansteckung ist das Bargeld längst auf dem Rückzug: 2020 wurden ca. 75 % aller Zahlungen in Deutschland elektronisch durchgeführt. Rein virologisch gesehen war Bargeld aber schon immer eine ziemlich eklige Angelegenheit.


      Durch die Pandemie vorangetrieben könnt ihr mitterweile eigentlich überall mit eurer Bankkarte zahlen, weitgehend sogar kontaktlos. Tatsächlich ist die Zahlung per Smartphone noch cleverer. Werfen wir einen Blick auf Pros und Kontras des Mobile Payments mit dem Handy!



      Saubere Sache!

      Ähnlich wie bei der Bankkarte könnt ihr auch mit eurem Smartphone kontaktlos bezahlen. Es ist also nicht erforderlich irgendwelche Terminals anzufassen oder gar eine PIN einzugeben. Ihr solltet dabei aber nicht vergessen, gelegentlich euer Gerät zu reinigen.



      Kein exklusiver Club!

      Um Mobile Payment (mobiles Bezahlen) nutzen zu können benötigt ihr ein Handy mit integriertem NFC-Chip. NFC steht für Near Field Communication und ermöglich so eine Verbindung zwischen eurem Endgerät und dem Terminal eures Händlers über sehr kurze Distanzen. In der Regel sind Smartphones seit etwa 2015 mit NFC-Chips ausgestattet. Im Zweifelsfall solltet ihr euch beim Hersteller eures Gerätes darüber informieren.


      Wenn ihr ein passendes Gerät nutzt, benötigt ihr noch eine entsprechende App um Zahlungen durchführen zu können. Je nach Betriebssystem sind hier vor allem Apple Pay und Google Pay sehr populär. Im Regelfall reicht es hier, eure Kartendaten einzugeben und zu bestätigen um loszulegen. Eventuell ist vorab noch eine Abstimmung mit eurer Bank erforderlich.


      Alternativ stellen mittlerweile viele Banken eigene Apps für Mobile Payment bereit.



      Smarter als die Bankkarte!

      Der NFC-Chip eurer Bankkarte ist permanent aktiv. Das heisst, kriminelle Elemente können aus der Nähe relativ einfach eure Karte scannen und damit eine Zahlung von bis zu 50,00 € auslösen.


      Beim Mobile Payment seid ihr besser geschützt: Hier aktiviert ihr die Bezahlfunktion bei vielen Anbietern erst bei Bedarf. Diese solltet ihr unbedingt durch eine PIN oder biometrische Entsperrmethoden schützen. Durch diese Sicherheitseinstellungen ist euer Handy bzw. die Zahlungsmethode auch bei Verlust deutlich sicherer als das Plastikkärtchen.


      Auch in Punkto Datenschutz kann Mobile Payment an einigen Stellen punkten: Während bei Kartenzahlung eure Bankverbindung und PIN an das Kartenlesegerät übertragen und dort im schlimmsten Fall von Dritten ausgelesen werden können, wird bei Zahlung mit dem Handy lediglich ein einmaliger Transaktionscode für jede Zahlung übertragen. Mit diesem können etwaige Hacker nicht das geringste anfangen.


      Auch für viele Menschen wichtig: Der Platz in der Geldbörse. Ihr habt das Handy eh immer dabei. Warum also noch zusätzliche Plastikkarten rumschleppen? Ein genereller Verzicht auf das schont langfristig auch die Umwelt.



      Eine gute Sache also. Ganz ohne Nachteile geht es aber leider auch beim Mobile Payment nicht:


      Payback of the Datenkrake

      Während der Datenschutz, wie oben beschrieben, beim Mobile Payment durchaus wichtige Punkte regelt, gibt es dabei aber durchaus auch Stolpersteine: Je nach Payment-Dienstleister werden mitunter eine Menge Daten von euch erhoben und diese ggf. an andere Unternehmen weiter gegeben bzw. verkauft. Grundsätzlich solltet ihr immer daran denken: Elektronische Zahlungen - auch mit Bankkarte - sind niemals anonym und können zurückverfolgt werden. Theoretisch ist es so möglich, ein ziemlich genaues Profil von euch zu erhalten.


      Lest euch daher unbedingt die Datenschutzbestimmungen durch bevor ihr diesen zustimmt! Gilt nicht nur bei Mobile Payment!



      Nicht alles im Blick?

      Auch verleiten euch Elektronische Zahlungsmethoden dazu, spontan mehr Geld auszugeben, da ihr nicht auf begrenztes Bargeld im Portmoniae angewiesen seid. Nicht jeder kann damit umgehen. Ihr könnt euer Geld nur einmal ausgeben und solltet daher prinzipiell eure Abrechnunen im Blick behalten!



      Zahlt es mir heim!

      Ihr seid nun gefragt: Zahlt ihr mit der Bankkarte? Nutzt ihr das Handy? Seid ihr Barzahler aus Überzeugung? Ich freue mich wie immer über euer Feedback zum Thema!


      Und nun viel Freude beim Geld ausgeben!


      LG


      Mark

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    • Mark O.

      Hat das Thema freigeschaltet

      Hallo Mark O.


      Ich zahle mit: Uhr, Bankkarte (wenn mobile payment nicht geht weil kein NFC Terminal) und mit Bargeld.


      Bargeld versuche ich aber sehr zu meiden. Ich habe mir ein Slimwallet mit Münzfach und NFC Schutz zugelegt. Das Münzfach ist klein und durch öfteres zahlen mit der Uhr sammelt sich nicht mehr so viel Kleingeld im Münzfach.


      Prinzipiell bin ich aber auch für Bargeld. Es sollte meiner Meinung nach nicht abgeschafft werden.

      Zahlt ihr mit der Bankkarte?

      Ja.

      In diesem Jahr habe ich definitiv noch nicht einen einzigen Cent bar ausgegeben!

      Ich meine, die letzte Barzahlung habe ich im Sommer 2020 getätigt.

      Münzen besitze ich keine, habe aber einen 10€-Schein im Portemonnaie.

      Nutzt ihr das Handy?

      Nein.

      1. Weil damit bei meiner "Bezahlbank" nur die Kreditkarte funktioniert, die Girocard nicht. Für Zahlungen innerhalb Deutschlands will ich nicht noch einen zusätzlichen Dritten aus Übersee im Boot haben. Auch möchte ich den Händlern nicht den Amerikazuschlag aufbürden.

      Ich bin schon sehr froh, daß mittlerweile die meisten Händler in der heutigen Zeit angekommen sind und Kartenzahlung akzeptieren. :thumbup:


      2. Bei meinem Girokonto der Sparkasse würde das über eine App funktionieren, dieses Konto nutze ich aber nur für Überweisungen/Lastschriften, Geldeingänge etc. Keine Zahlungen im Handel.

      Seid ihr Barzahler aus Überzeugung?

      Weniger aus Überzeugung als aus Bequemlichkeit.


      Durch Kartenzahlung habe ich immer passend Geld.

      Mein Portemonnaie ist leicht und schmal. Das Wechselklimpergeld zieht mir nicht die Hose runter.....

      Bezahlung geht sehr schnell.

      Es ist extrem Übersichtlich. Ich habe vollständigen Überblick über meine Ausgaben.

      Wenn ganz selten mal Bargeld nötig ist, zahlt meine Frau. ;-)


      Hm, also doch aus Überzeugung! ;-)

      Ich bin absolut davon überzeugt, daß Zahlung mit Karte für mich der mit Abstand beste und komfortabelste Weg ist.

      Hi!


      Das erinnert mich ja etwas an eine frühere Diskussion, unter anderem mit Fynn B. :-)


      Schon damals, wie heute, bin ich froh Google Pay zu haben. :thumbup:


      Ich hätte mir jedoch damals wie heute gewünscht das Google diverse Insellösungen wie 'Mobiles Bezahlen' aus dem Store verbannt, oder ähnlich wie Apple stur beim "nein" bleiben.


      Auch wünschte ich mir eine gesetzliche Grundlage die jeden Händler dazu zwingt ein Kartenterminal anzubieten. Giro, Visa und Mastercard müssen gleich behandelt und angeboten werden. Zusätzlich müssen Mindestgrenzen (häufig 10 €) entfallen. Dies gilt auch für diverse Automaten (Zigaretten, Parken ...). Ich muss leider wegen 2 verschiedenen Kantinenbetreibern jedes mal Bargeld mit umher schleppen. Das nervt und begründet für mich wieder den Wunsch nach einer gesetzlichen Grundlage, die das erzwingt.


      Einmal sagte ich auch an der Kasse "Gute Frau wir haben 2021, was hindert sie an einem Kartenterminal?", woraufhin sie meinte dass die Kunden sogar häufig nach der Möglichkeit der Kartenzahlung fragen. Nun frag mal was bis heute ->nicht<- passiert ist, trotz meiner Hinweise... X/


      In einem Hyndai Autohaus verwies man sogar darauf nur mit EC-Karte (es gibt kein EC mehr) oder bar zahlen zu können. Visa und Mastercard sind ausgeschlossen. Zahlt man mit Smartphone oder Smartwatch werden etwaige Transfer- oder Buchungskosten dem Kunden nachträglich auferlegt werden. Rechtlich wohl nicht haltbar, wegen §270a BGB. Es gibt auch ein Bild von diesem Hinweisschild, jedoch wurde es in einer geschlossenen Gruppe gepostet.


      Zwar nehmen seit 2020 die Zahl der Mobile Payments zu, jedoch ist es bitter, dass es dafür erst einen Virus braucht, um hier was zu bewegen...

      Weil damit bei meiner "Bezahlbank" nur die Kreditkarte funktioniert, die Girocard nicht

      schau mal nach https://www.curve.com/. Zwar auch über dem See, jedoch nicht USA.


      Grüße.

      Giro, Visa und Mastercard müssen gleich behandelt und angeboten werden.

      Dann müssen die Konditionen von Giro-, Visa- und Mastercard aber auch gleichgeschaltet werden.

      Ob die Amerikaner das so einfach mitmachen?

      Visa- und Mastercard sind dreimal so teuer für den Händler.

      Ich kann jeden Händler verstehen, der das nicht bezahlen will.

      es gibt kein EC mehr

      Den Namen gibt es nicht mehr, die Karten gibt es aber noch, sie heißen jetzt eben Girocard.

      Namen sind Schall und Rauch.

      Bei EC-Karte weiß jeder (oder wenigstens die meisten), was gemeint ist.


      schau mal nach

      Da sehe ich für mich keine Sinn.

      Ich besitze ein deutsches Konto, befinde mich in Deutschland und will bei einem deutschen Händler etwas in deutscher Währung bezahlen.

      Der Bezahlvorgang soll für mich und den Händler möglichst preiswert, schnell und sicher sein.


      Warum soll bei den 2 Zahlungsabwicklern (meine Bank + Bank des Händlers) jetzt noch ein dritter aus GB hinzukommen, der 1. die Sicherheit verringert und 2. die Kosten erhöht. Zusätzlich kommt noch, dass ich "aus Gründen" mit den Briten keine Geschäfte mache.


      Nein, danke. Meine Bezahlbank bietet mir kostenfrei eine Girocard (EC-Karte), die ich gerne und fleißig nutze.

      Die zugehörige Kreditkarte schlummert im Schreibtisch und wartet auf ihre 1-2 jährlichen Einsätze im Ausland oder bei Internethändlern, die gerne einen Aufpreis an die Kreditkartengesellschaften zahlen wollen.


      Ob ich nun meine Handy, meine Uhr oder mein Portemonnaie (die Karte bleibt dabei im Portemonnaie) ans Terminal halte, ist mir eigentlich egal.


      Somit fällt für mich sowohl Google Pay als auch das Gegenstück von Apple leider aus. Interessant wäre es, das gebe ich zu. Aber für mich sind beide unter den gegenwärtigen Umständen unvertretbar. Dann schon lieber die spezielle App meiner Sparkasse.

      Bei der Sparkasse nutze ich das Konto aber nur als Buchungskonto.

      Dann müssen die Konditionen von Giro-, Visa- und Mastercard aber auch gleichgeschaltet werden.

      Ob die Amerikaner das so einfach mitmachen?

      Werden sie müssen, wenn das ganze durch die EU geht. Alternativ kann sich auch Giro anpassen, was weniger Aufwändig wäre. Besser wäre es hingegen Giro ganz abzuschaffen, da es eh nur eine Insellösung in Deutschland ist.

      Den Namen gibt es nicht mehr, die Karten gibt es aber noch, sie heißen jetzt eben Girocard.

      Namen sind Schall und Rauch.

      "Nur der Name" ist auch nicht so 100 % richtig...

      https://blog.holvi.com/de/ec-k…e-kreditkarte-unterschied

      Visa- und Mastercard sind dreimal so teuer für den Händler.

      Ich kann jeden Händler verstehen, der das nicht bezahlen will.

      Mag sein, jedoch tun Visa und Mastercard auch einiges für den Zahlungsverkehr. Wohingegen Giro erst noch für Apple Pay angepasst werden musste, konnte man mit Visa und Mastercard schon wesentlich länger Apple Pay nutzen. Von der Möglichkeit via Fingerabdruck zu autorisieren in 'Mobiles Bezahlen' will ich nicht reden. Auch hier waren Visa und Mastercard schon früher weiter. Für Interessenten von Kryptowährungen dürfte der nächste Schritt beider Unternehmen ebenfalls gelegen kommen. Unterm Strich tun beide Unternehmen auch was für den besseren / fortschrittlichen Zahlungsverkehr, wohingegen Giro hinterher hingt.

      Besser wäre es hingegen Giro ganz abzuschaffen

      Welche Alternative würdest du dir wünschen / kannst du dir vorstellen?

      "Nur der Name" ist auch nicht so 100 % richtig...

      Den Link kenne ich. Aber welchen echten Unterschied zwischen EC-Karte und Girocard kannst du da herauslesen?

      Was kann die eine Karte, was die andere nicht kann?


      Mag sein, jedoch tun Visa und Mastercard auch einiges für den Zahlungsverkehr.

      Das ist weniger "für den Zahlungsverkehr" als für Apple und Googel und für sich selber.

      Der Zahlungsverkehr selber ist dadurch nur umfangreicher, teurer, undurchschaubarer für den Kunden und den Händler.

      Mehr Beteiligte bei einem Prozeß blähen immer auch den Prozeß auf.

      Und auf Dinge wie "credit score", die in den USA sehr beliebt sind, kann ich verzichten.


      Ich würde eher sagen, dass Google und Apple viel gegen den Zahlungsverkehr unternehmen und versuchen Dienste auszusperren, die Google und Apple wenig "Futter" bringen.

      Welche Alternative würdest du dir wünschen / kannst du dir vorstellen?

      Kannst du dir doch sicherlich schon denken. ;-)

      Nur noch Visa und Mastercard. Habe jetzt nicht danach gesucht, vermute aber vielen Ländern reichen Visa und Mastercard.

      Den Link kenne ich. Aber welchen echten Unterschied zwischen EC-Karte und Girocard kannst du da herauslesen?

      Was kann die eine Karte, was die andere nicht kann?

      Meines Wissens nach war die frühere eine Maestro Card keine Deutsche Insellösung, die Giro schon. Genaue Belege für die EC lassen sich schwer finden.

      Der Zahlungsverkehr selber ist dadurch nur umfangreicher, teurer, undurchschaubarer für den Kunden und den Händler.

      Was ist daran konkret undurchsichtiger für den Kunden? Der hält nur seine Karte an das Terminal. Das Händler schon mit diesen paar Karten überfordert sind ist nicht überraschend. Für uns Deutschen ist alles Raketenwissenschaft was auch nur ein hauch technisches Wissen beinhaltet. Ähnliches Bild auch hier, wenn die Leute es tatsächlich schaffen SMS + E-Mail bzgl. der Prepaid Deaktivierung zu verschlafen. Auch den Unterschied Prepaid / Postpaid kennen "einige" nicht. Ist daher persönliches Pech. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen sich auch mal weiterbilden.

      Mehr Beteiligte bei einem Prozeß blähen immer auch den Prozeß auf.

      Naja, wenn die technische Innovation aus den USA kommt, dann ist das eben so. Wäre Giro keine Insellösung, dann könnten die USA den gleichen Text in unsere Richtung schreiben.

      Ich würde eher sagen, dass Google und Apple viel gegen den Zahlungsverkehr unternehmen und versuchen Dienste auszusperren, die Google und Apple wenig "Futter" bringen.

      Google nicht, wäre ja auch schlecht da sie Daten sammeln. Apple gibt NFC lediglich für seine Dienste frei und will ein Teil des Geldes von den Banken. Google Pay und Apple Pay alleine reichen auch.


    • Diese Information ist mittlerweile nicht mehr korrekt. Früher mussten Händler für Kreditkartenzahlungen i.d.R. bis zu 3 % des Umsatzes zahlen. Das hat sich aber schon lange erledigt. Mittlerweile zahlt der Händler für Girocardzahlungen m.W. 0,2 % des Umsatzes, mind. 6 Cent, bei Kreditkartenzahlungen 0,3 % mind. 6 Cent (wobei es Sobderkonditionen für Großkunden gibt). Die Kosten sind also überschaubar. Es ist aber auch verständlich, dass ein Bäcker die Kartenzahlung nicht akzeptiert.

      Allerdings kenne ich die Konditionen von ApplePay und GooglePay nicht.


      Die Kreditkartengesellschaften haben den Vorteil, dass man diese schon immer für Online-Zahlungen nutzen konnte. Dies war und ist immer noch bei der EC-Karte/Girocard nicht möglich. Das war beim damaligen Aufbau des deutschen Zahlungsverkehrs nicht möglich. Erst mit Einführung von SEPA sollte es besser werden. Die Banken haben damals (in 1990-er und 2000-er Jahren) die Chance vertan, zumal die Banken an der Deutschen Eurocard beteiligt waren. Es bestand eine Allianz mit der Mastercard, um internationale Akzeptanz zu erreichen. Aus der Eurocard wurde 2003 Mastercard. Bis dahin bestand für die Banken allerdings kein Bedarf, die EC-Karte/Girocard olinefähig zu machen. Nun versuchen die Sparkassen krampfhaft die Allianz mit anderen Dienstleistern.


      Maestro ist grundsätzlich nicht kompatibel mit der Girocard. Maestro war der Versuch von Mastercard, eine Debitcard zu installieren. Es ist eigentlich eine Kreditkarte, bei denen die Zahlungen in wenigen Tagen dem Konto belastet wurden. In der Anfangszeit wurde sie kaum akzeptiert, was sich aber geändert hat. Erst durch die Koppelung mit der Girocard wird diese verstärkt in Deutschland akzeptiert. Ähnlich versucht es VISA mit V Pay, hat aber die Problematik m.E. schneller erkannt.


      EC steht für Euro-Cheque. Es gab eine Kombi aus EC-Karte und Euro-Scheck. Wenn man im Handel einen Euro-Scheck ausstellte, musste man auf der Rückseite eine Kartennummer eintragen. Damit waren diese bis zu einem Betrag von DM 400,00 garantiert. Daher hat man die Schecks nur an Kunden mit guter Bonität ausgegeben. Als in den 80er Jahren die Geldautomaten aufkamen, waren auch die Auszahlungen bis DM 400 garantiert. Erst in den 90er Jahren wurde die Abfrage zur Genehmigung der Bargeldauszahlung bei der Hausbank eingeführt. In dem Zusammenhang und aufgrund der Abschaffung von Euroschecks wurde die EC-Karte Girocard umbenannt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Jockel1970 ()