Hallo Lorenz,


    vorhin war der Techniker da und hat auf eine andere Leitung umgeklemmt. Zum Glück gab es eine zweite Leitung... Jetzt funktioniert alles wie erwartet.


    Die Leitungsdämpfung ist nun in Sende- und Empfangsrichtung nur noch geringfügig verschieden:
    Empfangsrichtung: 7 dB (unverändert)
    Senderichtung: 5 dB (vorher: 17 dB)


    Es war also ein Leitungsdefekt und die hohen Frequenzen wurden anscheinend kapazitiv gekoppelt. Anders ausgedrückt: der Kabeldefekt (Adernbruch) hat als Hochpassfilter funktioniert. Das gilt aber so nur für den Fallback auf ADSL, dort ist der Upstream nur im niedrigen Frequenzbereich (wie bei ADSL2+).


    Jetzt ist auch Profil 17a mit G.Vector aktiv.


    DSL Informationen und Spektrum hänge ich an.


    Vielen Dank an alle und einen schönen Abend!


    Ingolf

    Hallo Lorenz,


    die Fachabteilung hat nun die Leitungsprüfung beim Netzbetreiber (=Telekom) beantragt. Es soll ca. 48h dauern. Danke für Eure Unterstützung im Forum! Ich melde mich, wenn es Neuigkeiten gibt.


    Danke auch an Zyrous für aufmerksames Lesen bezüglich des nicht aktivierten Vektoring. Vielleicht aktiviert es die Telekom ja gleich mit. Oder könnte es einen Zusammenhang zu meinem Fehler geben? :/ Beides könnte ja ein Fallback wegen irgendwelcher Probleme sein. Aber da kenne ich mich nicht aus.


    Viele Grüße und einen schönen Abend!


    Ingolf

    Guten Abend Lorenz,


    Danke für die Nachricht und die Unterstützung! Ich habe ja erst mal eine Verbindung und kann noch ein paar Tage warten.


    Mir ist noch etwas aufgefallen:
    Die Leitungsdämpfung ist in Sende- und Empfangsrichtung unterschiedlich:
    Empfangsrichtung: 7 dB
    Senderichtung: 17 dB
    Das werde ich auch per Mail an die Fachabteilung senden.


    Gewisse Unterschiede in der Dämpfung sind zwar normal, aber ein Faktor 2,5? Da momentan in Senderichtung die niedrigen Frequenzen genutzt werden, könnte das möglicherweise ein Hinweis auf einen Kabelbruch sein. Je höher die Frequenz desto besser wird so was kapazitiven überbrückt. So viel weiß ich, ohne Nachrichtentechniker zu sein. Zum Glück kommen bei uns im Einfamilienhaus bestimmt ein paar mehr Kabelpaare an.


    Viele Grüße


    Ingolf

    Hallo Paul,


    ich habe - wie du geschrieben hast - die Empfehlung mit den Werkseinstellungen bekommen.


    Das hatte ich zwar schon versucht, aber der Vollständigkeit halber habe ich es noch einmal gemacht. Die Datenrate wurde geringfügig höher, da die Fritz!Box dann die Einstellung maximale Geschwindigkeit aktiviert. Dies hat sich bei meinem Anschluss nicht bewährt, auch nicht mit ADSL2+ (16MBit/s Anschluss). Mit mittlerer Geschwindigkeit ist nun alles wieder wie gehabt.


    Inzwischen habe ich nun einiges probiert:
    - Werkseinstellungen
    - 10 min ausschalten
    - anderes DSL Kabel
    - alte DSL-Version in der Fritz!Box aktiviert
    - natürlich hängt die Box momentan direkt an der ersten TAE-Dose im Keller
    - ein Dämpfungsglied (wie manchmal bei hohem Signalpegel = nahe am DSLAM) sollte bei meinen Leitungsdämpfungen eher nichts bringen
    - HF-Störer im Haus habe ich auch schon gesucht (Also testweise in der Umgebung der Fritz!Box alle Geräte vom Stromnetz getrennt. Mir hat vor Jahren das defekte Netzteil eines Powerline Adapters das DSL Signal gestört).


    Eine andere Fritz!Box wäre die letzte Option. Die vermutlich nichts bringt, denn auch ein teils defektes DSL-Modem sollte nicht bei Träger 512 einfach aufhören. Ich würde da auf höheren Trägern noch ein schlechtes Signal erwarten.


    Meine Hoffnung ist nun, das die Telekom als Netzbetreiber endlich mal auf die Daten der Linecard schaut und eine Leitungsmessung durchführt. Das sollte nach meiner Kenntnis mit Fernzugriff möglich sein.


    Viele Grüße


    Ingolf

    Na ja, die Kabelqualität des DSL-Anschlusskabels wird eine gewisse Rolle spielen (angesichts der Länge im Vergleich zur Gesamtlänge der Leitung eher ein geringer Einfluss). Also Verdrillung, Querschnitt, dielektrische Eigenschaften des Isolationsmaterials, Abstand der Adern usw. Das ist dann auch noch frequenzabhängig....


    Momentan ist mir die Datenrate wichtiger als eine Gutschrift. Ich habe nun gestern Abend, in der Nacht und heute früh eine Messung mit dem erwartungsgemäßen Ergebnis gemacht: max. 12,8 MBit/s. Das passt zu den ca. 15MBit/s, welche die Fritz!Box ausgibt - die Server für die Messung stehen ja nicht bei Congstar. Die Mail mit den Messergebnissen habe ich verschickt und warte nun auf die weiteren Schritte.


    Vielleicht schaut jetzt mal jemand in die Daten der Linecard oder es wird die Leitung gemessen. Vermutlich liegt das Problem in der Leitung, aber auch Linecard und natürlich auch meine Fritz!Box kommen in Frage. Das wird eine Messung zeigen. Ähnliche Probleme hatte mein Bruder vor Jahren - da war es ein Kabelbruch. Analoges Telefon ging nicht, DSL dank der höheren Frequenzen ging halbwegs. Nur habe ich kein analoges Telefon.


    Viele Grüße


    Ingolf

    Hallo,


    das Kabel ist original AVM - genauer gesagt: ich habe 2 verschiedene original AVM getestet. Kein Unterschied. Die Fritz!Box hängt momentan im Keller direkt an der TAE Dose, um Einflüsse der Hausverkabelung auszuschließen. Auf meine Fritz!Box kann nur ich "schauen". Das hat nichts mit dem Kabel zu tun, sondern mit den Einstellungen. Ein DSL Modem (wie in der Fritz!Box integriert) benötigt ein Kabelpaar, es gibt keine Adern für Administration.


    Die Fachabteilung von Congstar muss einfordern, was der Netzbetreiber will. Dafür habe ich Verständnis - die ärgern sich bestimmt auch über den Quatsch. Ob die Datensammlung bei breitbandmessung.de mit der Datenschutzgrundverordnung konform ist, möchte ich gar nicht wissen.


    Ich habe gerade wieder gemessen: 10,46 MBit/s Downstream und 0,99 MBit/s Upstream. Die Fritz!Box zeigt ca. 15 MBit/s Downstream an - alles erwartungsgemäß. Nächste Messung morgen früh.


    Wer weiß, welche formellen Vorgaben für Störungen die Telekom (Netzbetreiber) aufgestellt hat. Fachleute haben das bestimmt nicht angewiesen. Aber auf die legt man anscheinend wenig Wert - die Telekom wickelt ihre Hochschule in Leipzig gerade ab.


    Viele Grüße



    Ingolf

    Hallo Gerrit,


    die erste Zwischenmeldung:
    Der Leitungsbetreiber (Telekom) beharrt auf einer Messung via breitbandmessung.de
    Das muss ich nun an drei verschiedenen Tageszeiten machen.


    Was kann da herauskommen? Definitiv eine Datenrate unter den ca. 15MBit/s, welche als Leitungskapazität angezeigt wird. Und schon diese Datenrate in Zusammenhang mit dem Spektrum belegt ganz klar, dass etwas faul sein muss - VDSL nutzt höhere Frequenzen. Für mich wäre das ein klarer Fall, mal auf die Daten der Linecard im DSLAM zu schauen.


    Ich habe nun die erste Messung gemacht und freue mich, dass ich wieder einmal sinnlose Arbeit bekommen habe. :(


    Viele Grüße


    Ingolf

    Was ist gestört ?
    Kein DSL Signal ( ) Telefonie ( ) Bandbreite (x) Abbrüche ( )


    Hat der Anschluss bereits funktioniert?
    Ja( ) Nein (x)


    Funktioniert eine Internetverbindung?
    Ja(x) Nein ( )


    Ist die Leuchtanzeige für DSL-Synchronisation dauernd grün?
    Ja(x) Nein ( )


    Sind alle Geräteverbindungen gesteckt / überprüft?
    Ja(x) Nein ( )


    Sind Modem / Router dauerhaft eingeschaltet?
    Ja(x) Nein ( )


    Wurde die Konfiguration (ADSL, VDSL) bereits durchgeführt?
    Ja(x) Nein ( )


    Wurde der Router bereits neu gestartet?
    Ja(x) mit 5 min kein Strom Nein ( )


    Seit wann besteht die Störung?
    Uhrzeit/Datum: (min. 6std)
    3.9.2018 17:00 Uhr (vermutlich seit Schaltung des Anschlusses am 3.9.)


    Gibt es eine Fehlermeldung? Wenn ja was für eine?
    gerne inklusive Screenshot und/oder Logfile
    VDSL Profil 17a aktiv, das Spektrum wird nur bis Träger 512 (2,2 MHz) genutzt


    Wurde zuvor bereits eine Störung gemeldet?
    Ja( ) Nein (x)


    Welches Routermodell wird benutzt?
    Fritz!Box 7430


    Ist eine aktuelle Handynummer und E-Mail-Adresse in den Kontaktdaten im meincongstar Bereich hinterlegt?
    Ja