Ob nun der Carrier irgendetwas (Port-Reset?) gemacht oder ein Schamane ein paar Huehnerknochen geschmissen hat - ich bin wieder online; lt. Log seit ca. 9 Uhr.


    Meine zuvor formulierte Kritik an Bearbeitungsdauer und Nichtkommunikation halte ich aber natuerlich aufrecht.

    Wurde denn in der "Fachabteilung" nachgehakt?


    Soll ich vielleicht Decken und heissen Tee verteilen, damit den Kollegen, die im "kleinen Rueckstau" stehen, nicht froestelt? Ach Ja, richtig. ICH stehe ja seit einer Woche im "kleinen Rueckstau".


    Ein kurzer Ausflug ins Telekommunikationsgesetz TKG, § 45b:


    Der Teilnehmer kann von einem Anbieter eines oeffentlich zugaenglichen Telefondienstes verlangen, dass dieser einer Stoerung unverzueglich, auch nachts und an Sonn- und Feiertagen, nachgeht, wenn der Anbieter von oeffentlich zugaenglichen Telekommunikationsdiensten ueber betraechtliche Marktmacht verfuegt.


    So so. Unverzueglich. Auch nachts, an Wochenenden und am Feiertag. Und als Telekom-Marke darf bei congstar von einer gewissen "Marktmacht" wohl ausgegangen werden.


    Ich arbeite auch bei einem Dienstleister. Auch wir haben manchmal Probleme. Was wir nicht haben, sind die Balls ein Problem eine Woche ungeloest (und mutmasslich unbearbeitet) und den Kunden eine Woche uninformiert zu lassen (und von congstar Seite kam auf Nachfrage bisher nur "dauert" bzw. unaufgefordert ueberhaupt nichts).


    Ich sehe erwartungsvoll einer substanziellen Antwort und einem Zeitfenster fuer die Entstoerung entgegen. Sollte die Antwort wieder nur aus Zeitschinden bis zum Wochenende (morgen, wie praktisch) und Verweis auf den darauffolgenden Feiertag bestehen, werde ich wohl die Bundesnetzagentur und den Verbraucherschutz ins Boot holen.

    Seit gestern irgendwann am Nachmittag bin ich offline; die 7360 findet kein DSL mehr ("keine Verbindung"-Meldung unter den DSL-Informationen). Der Router hat Firmware 6.83, wurde mehrfach neugestartet und funktioniert im gleichen Gebaeude (Mietshaus) an einem Vodafone-Anschluss problemlos. Verkabelung wurde ebenfalls geprüft und testweise ersetzt.


    Im Januar war ich bereits - wegen eines Fehlers powered by congstar - eine Woche offline. Ausser der Zusicherung, ein Ticket zu oeffnen, ist bislang nichts passiert & habe ich nichts mehr gehoert. Wie ist denn hier der Status?


    Was ist gestört ?
    Kein DSL Signal (X)


    Hat der Anschluss bereits funktioniert?


    Ja (X )


    Funktioniert eine Internetverbindung?


    Nein (X )


    Ist die Leuchtanzeige für DSL-Synchronisation dauernd grün?


    Nein (X) - blinkt


    Sind alle Geräteverbindungen gesteckt / überprüft?


    Ja (X)


    Sind Modem / Router dauerhaft eingeschaltet?


    Ja (X)


    Wurde die Konfiguration (ADSL, VDSL) bereits durchgeführt?


    Ja (X)


    Wurde der Router bereits neu gestartet?


    Ja (X)


    Seit wann besteht die Störung?


    22. Dezember nachmittags


    Gibt es eine Fehlermeldung? Wenn ja was für eine?


    Nein.


    Wurde zuvor bereits eine Störung gemeldet?


    Ja (X) - aber bislang keine Reaktion


    Welches Routermodell wird benutzt?


    AVM Fritz!Box 7360


    Ist eine aktuelle Handynummer und E-Mail-Adresse in den Kontaktdaten im meincongstar Bereich hinterlegt?


    Ja.

    Moin Bea,


    Nein, der Status ist exakt derselbe wie seit Freitag 13:35 Uhr - die Leitung wurde geschwenkt (erkennbar im Router an den veraenderten Durchsatzraten), aber die Anmeldung mit den Benutzerdaten schlaegt immer noch fehl.


    Was heisst "laenger als geplant"? War es geplant, dass ich 3+ Tage offline bin?


    Warum wird mir hier, im Chat und am Telefon erklaert, dass die "Entstoerung" noch andauere? Eine Stoerung liegt fuer mich vor, wenn Hardware defekt ist oder ein desorientierter Baggerfahrer das Glasfaserkabel shreddert. Das ist hier aber gerade nicht der Fall - hier wurde einfach *hier bitte ein Wort Deiner Wahl einfuegen* gebaut und bekommt es congstar seit nunmehr 3+ Tagen nicht geregelt, den Fehler zu beheben.


    Warum wird mir gegenueber erklaert, man koenne die "Entstoerung" (sic!) nicht eskalieren, weil man ein reiner Privatkundendienstleister sei? Muessen Privatkunden bei einer Telekom-Marke notfalls eben mal eine Woche lang ohne Internet und Telefon klarkommen?


    Ich mache Bereitschaftsdienst; dazu bin ich zwischen 22 und 8 Uhr auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen. Gestern musste ich bereits die Nacht im Buero verbringen. Wenn das heute wieder notwendig wird, wuesste ich schon jetzt gerne auf Vorrat, wohin ich die fristlose Kuendigung aus wichtigem Grund schicken soll.


    Mit inzwischen mittel- bis stinksaurem Gruss,


    Jens

    Moin,


    im Dezember hat mir congstar mitgeteilt, dass der Vorleister wechseln wuerde - weg von QSC und heim zu Mama Telekom -, was eine Umschaltung erforderlich machen wuerde.


    Vor einigen Wochen dann wurde der Termin benannt: Donnerstag, der 19. Januar sollte es sein. Mit einer Downtime braeuchte ich nicht zu rechnen - sobald ich offline bin, muessten nur die Benutzerdaten im Router ausgetauscht werden und ich waere wieder "drin".


    Am Donnerstag passierte dann ... nichts. Auf Nachfrage hiess es, das koenne bis Freitagmorgen dauern (im Schreiben war von 8 - 16 Uhr die Rede).


    Am Freitagmorgen passierte ... nichts. Auf erneute Nachfrage hiess es, dass die Umschaltung verschoben wurde und ein neuer Termin noch nicht benannt werden koenne.


    Etwa eine halbe Stunde spaeter war ich dann offline. Der Router zeigt jetzt andere Datenraten auf dem Empfangs- und Sendeweg; die Umschaltung der Leitung ist also erfolgt ...


    ... nur hat congstar es verpennt, den neuen Vertrag (wozu brauche ich ueberhaupt einen neuen Vertrag?!) zu aktivieren (hat im Kundenmenue immer noch den Status "Bestellt"). Ergebnis: ich bin seit knapp 27 Stunden offline.


    Der Support, mit dem ich chatte, emaile und - wenn denn jemand abhebt - telefoniere, wiegelt nur ab, dass das Problem in der "zustaendigen Fachabteilung" laege und "in der Regel" binnen 48 Stunden geloest wuerde. Auf die Frage, ob diese Abteilung denn auch am Wochenende besetzt sei, habe ich widerspruechliche und eher wenig ermutigende Antworten erhalten. Im Moment gehe ich davon aus, fruehestens am Montag wieder online zu sein.


    Zusammengefasst: congstar wechselt den Vorleister, congstar verschiebt den Umstellungstermin, congster vergisst den neuen Zugang zu aktivieren. Ich lese da ziemlich oft congstar ... aber die Scherereien habe ich.


    Btw. Warum, wenn schon umgestellt werden muss, kann nicht direkt von A- auf V-DSL umgestellt werden? Damit ich das Theater dann in ein paar Wochen aufs Neue habe? Ich bin nicht von Beruf congstar-Kunde. Es fuehlt sich im Moment aber so an.


    Ratlos,


    Jens


    P. S. Um das hier schreiben zu koennen, musste ich beim Nachbarn "W-LAN schnorren".