Der Händler darf eigtl. pauschal eine Bearbeitung mit Verweis auf die abgelaufene Herstellergarantie nicht ablehnen, weil die Herstellergarantie für den Händler erstmal komplett egal ist.
    24 Monate Gewährleistung durch den Händler gibt es immer, selbst wenn der Hersteller überhaupt keine Garantieleistungen anbietet.


    Du könntest sogar innerhalb der ersten 12 Monate, wo zusätzlich auch die Herstellergarantie besteht, darauf pochen, dass dein Händler und nicht der Hersteller die Mängelbeseitigung selber auf Grundlage der Gewährleistung durchführt. Du musst es als Kunde in so einem Fall nicht mal hinnehmen, wenn der Händler dich an den Hersteller wegen der Garantie verweist.
    Darum lautet die gängige Empfehlung auch, in den ersten 6 Monaten vor der Beweislastumkehr sich niemals darauf einzulassen, einen Mangel über die Herstellergarantie abzuwickeln (weil bei einer freiwilligen Herstellergarantie die Bedingungen frei vom Hersteller diktiert werden können), sondern immer über die Gewährleistungsschiene des Händlers zu gehen, weil das oft schneller geht (z.B. durch Direktversand/Tausch eines neuen Geräts ab Lager) und die Vorgehensweise fest vom Gesetz geregelt ist (2x nachbessern sonst Rücktritt).


    Nach 6 Monaten wird es dann aber bei vielen Händlern wegen der Beweislastumkehr schwierig. Allerdings, wenn es sich tatsächlich um einen seitens des Herstellers offiziell anerkannten Mangel handelt, gilt der Beweis dadurch meines Erachtens nach schon als erbracht und die Beweislastumkehr ist kein Problem mehr.
    Also wenn sich der Defekt deines Geräts eindeutig auf einen vom Hersteller bestätigten Produktionsfehler bezieht, dann bestand der Mangel logischerweise schon von Anfang an, d.h. hier müsste der Händler bis Ende der 24 Monate die Gewährleistung übernehmen. Allerdings weiß ich nicht, ob der Händler in so einem Fall dann nicht immer noch ein Gutachten verlangen kann, welches die Quelle des Defekts nachweist.

    Ich fänd es auch gut, wenn der Zugang zum LTE-Netz mal offiziell festgeschrieben würde. Mehr Geschwindigkeit muss ja gar nicht sein, 7,2 Mbit/s können es gerne bleiben. So geht es doch den meisten hier, es kommt in erster Linie darauf an, den neuen Übertragungsstandard nutzen zu können und gar nicht darauf, die Maximalgeschwindigkeit zu erhöhen.


    War über Weihnachten auf dem Land bei Verwandten, da gab es nix zwischen EDGE und LTE. Hab sogar zwei Speed-Ons gebucht, weil ich mehrere Videos geschaut hab und ich dank LTE-Netz auch auf dem Land wo sonst kein anderer aus der Familie gescheites Netz hatte mit vollen 7,2 Mbit/s surfen konnte.


    Wär alles nicht gegangen, würde der LTE-Zugang technisch unterbunden. Auch in Berlin ist es manchmal ein Segen. Man hat einfach immer seine 7,2 Mbit/s und kleine Pings, auch in der Innenstadt wo sehr viele Leute gleichzeitig ihre Handys benutzen.


    Ich verstehe die Zurückhaltung bezüglich LTE da nicht mehr - wär es den Netzbetreibern denn lieber, würden alle Kunden das UMTS-Netz vollkommen verstopfen, statt das LTE-Netz bei gleicher Geschwindigkeit deutlich weniger zu belasten? Ist das nicht ne Win-Win-Situation?

    Wegen ner bisschen umfassenderen Mobilbox? Diese Antiquität halte ich für vollkommen überflüssig. Auch wenn es lediglich mein subjektiver Eindruck ist, so erkenne ich doch nicht die Brisanz im Fehlen und verstehe nicht den Wind, den man darum macht.

    Das einzige, was antiquiert ist, ist die alte Mailbox, die man anrufen muss und wo man sich durch ein Wähltastenmenü durchklicken muss. Visual Voicemail sorgt ja gerade dafür, dass die Mailbox endlich mal in der Moderne ankommt.


    Nur weil du keinen Anrufbeantworter brauchst, heißt das nicht, dass der Großteil der Nutzer auch keinen benötigt. Für Privatgespräche ist es sicherlich verschmerzbar, wenn man sowas nicht hat und es der Anrufer dann einfach später nochmal probiert oder man ihn zurückruft, aber gerade im beruflichen Bereich kann man nicht erwarten, dass der Gesprächspartner nichts Besseres zu tun hat als mehrmals am Tag zu versuchen einen zu erreichen um dir etwas mitzuteilen.


    Und sobald man mehr als eine Nachricht auf der Mailbox hat, wird die Bedienung der klassischen Mailbox in Anbetracht der heute üblichen Standards zu einem Unding. Wenn man ein paar alte Nachrichten drauf hat und will eine bestimmte Nachricht hören, soll man sich ernsthaft erst durch alle vorherigen alten Nachrichten durchhören, bis einem die Mailbox die richtige Nachricht vorspielt? Total bescheuert...


    Bei meiner Fritzbox über die meine Festnetz-Telefonie läuft, kann ich mir auch schön am PC, Tablet oder Smartphone von überall her meine Anrufbeantworter-Aufzeichnungen übersichtlich sortiert in einer Liste anzeigen lassen und auf Knopfdruck abhören.


    Wenn man wirklich mal was Antiquiertes abschaffen wollte, für das es mittlerweile tatsächlich in allem besseren Ersatz gibt, sollte man eher mal die SMS abschaffen. ;)

    Seit ich die Congstar-SIM drin habe, fragt mich mein Lumia 830 beim Verbinden zur Mailbox regelmäßig, ob ich nicht endlich die "Mobilbox Pro" aktivieren möchte, wenn ich dann zustimme rödelt er eine knappe Minute rum und meldet dann, dass das fehlgeschlagen sei.


    Irgendwie scheint das Handy zu erkennen, dass es in dem Netz bzw. mit der SIM-Karte prinzipiell möglich ist, aber es schlägt dann fehl, weil Congstar es nicht unterstützt?

    Bei gleicher Geschwindigkeit (7,2 Mbit/s) dürfte es für den Netzbetreiber sogar erheblich günstiger sein, den Datenverkehr über 4G statt 3G abzuwickeln, denn über 4G lastet der Kunde die Funkzelle bei dieser Geschwindigkeit nur zu einem Bruchteil von dem aus, was er über 3G an Auslastung generieren würde.


    Mit dem Hintergrund kann ich auch gut verstehen, warum 3G zugunsten von 4G zurückgebaut wird. Das erhöht die Netzkapazitäten enorm, die Reichweite ist ja auch größer. Bei gleicher Geschwindigkeit müsste es da wenn dann eher nen Rabatt für uns geben ^^


    Für effizientere Übertragungstechniken sollte man als Kunde nie bezahlen müssen, sondern nur für eine höhere Geschwindigkeit! Den gleichen Datenverkehr effizienter abzuwickeln ist einzig und allein zur Freude des Anbieters, der dabei spart.

    Noch cooler fände ich generell, einen zweiten optionalen APN zum Austoben zu haben, der nur mittels der Überkapazität des Netzes versorgt wird, auf dem man dann jedoch grenzenlos ohne Volumenbeschränkung surfen kann.


    Den normal abgerechneten APN internet.telekom könnte man absolute Priorität einräumen, und nur die Netzkapazitäten, die momentan wirklich nicht gebraucht werden, auf z.B. den APN spielwiese.telekom verschieben.


    Die Leute, die also auf internet.telekom ihr bezahltes Volumen versurfen, können das immer mit voller Geschwindigkeit, wobei die Performance für spielwiese.telekom dann einfach bis auf 0 runtergefahren wird, wenn das Netz voll ausgelastet ist.


    Aber ansonsten, wenn das Netz grade nix zu tun hat, z.B. nachts, könnte man auf dem zweiten APN dann die Kapazitäten ohne jede Volumenbegrenzung freigeben, je mehr Nutzer dann sich drauf einbuchen, desto langsamer wird es eben für alle.


    Und wenn jemand seine bezahlte Performance will, kann er auf den normalen APN gehen und wird dann gegenüber dem ungedrosselten APN priorisiert.


    Wäre quasi ein bisschen so wie freies Hotel-WLAN, die Performance ist unterirdisch wenn es alle im Hotel nutzen, dafür jedoch unbegrenztes Volumen, und wenn nachts nur ein paar wenige Leute surfen, geht es sogar halbwegs schnell. :)



    Edit: Für diesen weiteren Vorschlag Bedankomat aktiviert. :) VG, Gerrit

    ... und wer braucht fürn bisschen surfen oder kleinere downloads
    dringend 14 anstelle von 7 mbit? Da ists ganz egal ob das Handy selbst
    oder der angeschlossene Laptop die Downloads braucht.

    Zum einen gibt es eine 3GB Surfflat, zum andern kommt es auf die Nutzung drauf an. Wer sagt denn, dass man das Datenvolumen über den ganzen Monat verteilt aufbrauchen möchte?
    Ich hab da auch eher ein sehr ungleichmäßiges Nutzungsverhalten. Für meine konstante alltägliche Nutzung komme ich monatlich nur auf 100-200MB.
    Dann will ich aber punktuell vielleicht einmal oder zweimal im Monat einen größeren Schwung Daten oder Fotos runter- bzw. hochladen und verbrauche dann gerne mal den Rest des Volumens an einem einzigen Tag, und da wär ich schon froh, wenn der Up- oder Download schneller ginge.


    Schnellere Verbindungen lohnen sich nicht nur dann, wenn man sie auch permanent ausfahren kann. Dann dürfte keiner der heutigen Tarife mehr als GPRS haben.
    Ich hatte früher mal durch intensives Surfen nur mit GPRS innerhalb von nur zwei Wochen etwa 1 GB vollgemacht. Nach der Logik wär also GPRS für 1 GB / Monat immer noch zu schnell :)

    Sowas wie 100 Min., 100 SMS und 1 GB würde ich sofort buchen!


    Im Moment gibt es so gut wie keinen Anbieter, wo ich mich tariflich gut aufgehoben fühlen würde. Immer ist entweder bei der Smart-Option das Internetvolumen zu klein, oder ich muss gleich ein Paket mit Telefon- und SMS-Flat nehmen, wo dann auch mehr Internet dabei ist.


    Darum wird das bei mir bis auf Weiteres so laufen, die 1GB-Surfoption zu nehmen und eben das bisschen Tel.+SMS pro Einheit zu bezahlen, wobei ich mich dann natürlich sehr zurückhalte mit SMS und Telefonieren.


    Ich versteh es nicht, es gibt doch heute so viele, die ihr Smartphone intensiv fürs Internet nutzen, über Facebook und Whatsapp schreiben, aber mehr als 100 Min./SMS nicht brauchen. Ich hätte gerne mal einen Tarif mit viel Datenvolumen aber wenig Freiminuten/-SMS. Hab schonmal überlegt mir ein DualSIM-Smartphone zu holen und dann eine Karte mit reinem Tablet-Datentarif fürs Internet und eine Einsteigerkarte mit billigen Inklusivminuten fürs Telefonieren. Jeweils für sich gibt es da nämlich recht billige Angebote.

    Hinter jedem angebotenen Tarif steckt ja pure Mathematik. Der Anbieter rechnet aus, was er zu welchem Preis anbieten kann, sodass es sich für ihn lohnt und für den Kunden attraktiv ist.


    Warum also nicht einen Algorithmus implementieren, der das On-Demand bei einer Bestellung umsetzen kann?


    Ziel:
    Es gibt keine vorgefertigten Tarife und Optionen mehr, sondern genau drei Eingabefelder: Datenvolumen, Minuten, SMS


    Da schreibt man dann bei der Bestellung in ein freies Eingabefeld drei Zahlen rein, wie man es am liebsten hätte, drückt ENTER und ein Algorithmus rechnet auf der selben Grundlage, wie Congstar auch seine vorgefertigten Tarife (Smart-Tarife, Allnet-Flats, etc.) zusammenstellt, ein Angebot aus, das man dann nur noch akzeptieren muss.


    Dann kämen bei 100 Min., 100 SMS, 200 MB z.B. die 9,99€ des derzeitigen Smart M raus, aber es wären auch Sachen möglich wie 100 Min., 50 SMS und 300 MB zu einem ähnlichen Preis, oder krumme Zahlen, die sich jeder nach seiner individuellen Nutzung zusammenstellt.


    Ein so womöglich auch auf 24-Monate Laufzeit zusammengestellter Tarif würde für den Anbieter die gleiche Planungssicherheit bringen wie ein vorgefertigter Tarif, man müsste eben nur noch eine vernünftige Weise finden, aus den individuellen Eingaben der Kunden automatisiert ein vernünftiges Angebot zu errechnen.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass so ein System große Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Was meint ihr dazu?

    Ach, es ist so schade. :(


    Ist es denn wirklich so, dass die Kunden-Nachfrage bei den Smart-Tarifen primär in die Richtung mehr Minuten / mehr SMS geht? Ich dachte immer, im Smartphone-Zeitalter seien 200 MB den Kunden viel mehr Wert als 100 Min. + 100 SMS.


    Ich würde Congstar die Bude einrennen für einen Smart L mit 100 Min., 100 SMS und 400-500 MB Datenvolumen.


    Mit den 200 MB mehr kann ich erheblich mehr Nachrichten verschicken über Whatsapp, Facebook etc. als mit 100 weiteren Inklusiv-SMS.


    250 MB wird bei mir einfach sehr knapp im Monat, dass ist der Durchschnittsverbrauch. Und Durchschnittsverbrauch bedeutet dann, dass ich ca. in der Hälfte der Monate auch mal drüber liege.


    Und dann ein Speedon für 5€ immer buchen, macht den Tarif nicht gerade attraktiver.

    MultiSIM fände ich auch sehr wichtig! Mein Laptop hat eine eingebaute UMTS-Karte und ich würde darüber sehr gerne auch meinen Congstar-Tarif nutzen. Als Zwischenlösung kann man zwar WLAN-Tethering machen, aber dann ist a) der Akku vom Smartphone ruckzuck leer oder b) ich muss das für die Stromversorgung immer erst mit dem Laptop verkabeln. Außerdem will ich das Tethering nicht immer extra ein- und wieder ausschalten müssen, wenn ich mit dem Laptop ins Netz will.