Hallo Ben,


    genau das ist das Problem. Mir ist klar, dass die Hotline-Mitarbeiter nicht die Automatik (5 Tage vorher) beeinflussen wollen. Aber warum stellen die das dann so dar, als ob es keine Alternative gäbe und geben das nicht von sich aus an die Fachabteilung weiter. Ich hatte das Problem ja entsprechend dargestellt.
    Wenn man als Kunde nicht einmal ein Bemühen der Hotline erkennt, dann ist die Kundenzufriedenheit abrupt im Keller. Das muss doch nicht sein. Kann man die Hotline-Mitarbeiter nicht besser ausbilden?


    Übrigens habe ich heute von congstar eine Nachricht bekommen, dass die SIM-Karte früher abgeschickt werden kann. Damit lösen sich alle Probleme in Luft auf und die Kundenzufriedenheit ist wieder hergestellt. Ich warte dann mal ab, ob es so funktioniert, wie versprochen wurde.


    Wenigstens gibt es bei congstar einen Fortschritt.
    Bei der Post mit dem PostIdent gehts auch nicht immer glatt. Mein erstes PostIdent ist niemals bei congstar angekommen. Nach 14 Tagen Mailverkehr habe ich das PostIdent wiederholt. Dann funktionierte es. Also ist mal eben ein PostIdent-Brief bei der Post vvlt. auch bei congstar im Nirvana verschwunden. Da man beim PostIdent nicht einmal einen Beleg bekommt, steht man als Postkunde ganz schön doof dar, während alle Beteiligten eine Mitverantwortung für verschwundene Daten ablehnen.

    Inzwischen habe ich eine Nachricht bekommen, dass die SIM-Karte 2 1/2 Wochen anstatt 5 Tage vorher verschickt werden könne. Das ist schon mal positiv. Die Flexibilität bei congstar ist anscheinend doch da, aber man muss dran bleiben. Meiner Erfahrung nach kommt es sehr darauf an, welchen Mitarbeiter man bei congstar erwischt. Unerfahrene Support-Mitarbeiter lehnen wohl alles neben dem Standardfall ab und machen sich die Arbeit auf diese Art einfacher bzw. erreichen eine höhere Zahl abgearbeiteter Fälle. Nachteil sind unzufriedene Kunden. Ich kann daher nur raten es mehrmals zu versuchen auch unter verschiedenen Kanälen (Telefon, Mail, Chat, ev. Brief). Eines muss einem immer klar sein: Hotlines sind nicht für außerordentliche Fälle geeignet.
    Noch eine Anmerkung zur Portierung: Falls man früh genug weiß, dass der Portierungstermin ungünstig liegen wird, dann kann man die sofortige Freigabe der Nummer beim alten Provider verlangen, muss dann aber den Vertrag bis zum Vertragende fortführen. Man hätte dann aber die Nummer früher für den neuen Provider. In meinem Fall war der Portierungstermin das Vertragsende beim alten Provider. Dass der Portierungstermin genau in eine Geschäftssreise gerät, war noch nicht absehbar.
    Also warte ich nun mal ab, ob der Versand bei congstar wie versprochen klappt. Ich berichte dann hier weiter.


    Ach ja, danke für den DHL-Hinweis. Das wußte ich so auch noch nicht. Das scheint wohl neu zu sein. Hauptsache, es funktioniert.

    Da mir von congstar immer wieder erzählt wird, dass das Absenden der Karte 5 Tage vor dem Portierungstermin angestoßen wird, möchte ich mal anregen, dass congstar hier seine Prozesse flexibilisiert. Was spricht dagegen das im Bedarfsfall zu ändern. Alle sprechen von Digitalisierung und den angeblichen Vorteilen und bei congstar führt das genau zum Gegenteil. Übrigens gibt es dann das nächste Problem bei der Post, die nach 7 Tagen Lagerfrist die Karte dann zurückschickt. Kann man die Lagerfrist für eine Sendung, die noch nicht da ist, verlängern?
    Den Portierungszeitpunkt kann man schlecht beeinflussen. Soll man nun seinen Urlaub, seine Geschäftsreise, seine Privatreise nach einem Provider ausrichten, damit man telefonisch nicht abgehängt wird? Wo bleibt denn da der Service oder die Dienstleistung? Dabei geht es nur um eine kleine Zahl im System, die geändert werden müsste.
    In meinem Fall würde eine Vorverlegung von weiteren 5 Tagen genügen und ich könnte die SIM-Karte mitnehmen und am Portierungstag einlegen. Das würde sogar das Unvermögen unseren DHL-Zustellers berücksichtigen, der regelmäig nicht in der Lage ist eine Benachrichtigungskarte und den Briefkasten zu werfen.

    Ich habe jetzt auch das Problem. Die Portierung erwischt mich genau innerhalb einer Reise mitte Juni. Das wäre kein Problem, wenn man die SIM-Karte früh genug bekäme, aber die Hotline beharrt auf 5 Tage vorher, wobei ich noch nicht einmal weiß ob Werktage oder Kalendertage. Die Folge wäre, dass die Lagerfrist von 7 Tagen bei der Post überschritten wird und die Karte dann zurück geht. Das alles nur, weil congstar hier keine Flexibilität zeigt. 10 Werktage vorher absenden und ich könnte die Karte mitnehmen. Lässt sich hier wirklich nichts machen. ;(

    Leider muss ich mich in diejenigen einreihen, bei denen die Freischaltung der Prepaid-SIM-Karte auch nicht funktioniert.


    Die Daten seien angeblich ungültig. Habe die aber fünfmal überprüft und keinen Fehler gefunden.


    Irgendwie ein schlechter Start als Neukunde bei Congstar. Ich hoffe, dass wenigstens schnell geholfen werden kann.