Habe hier das gleiche Problem, obwohl ich den Vertrag mit Congstar bereits im September geschlossen habe. Aufgrund der Vertragslaufzeit des bisherigen Anbieters sollte die Rufnummernportierung und Freischaltung am 04.01.2013 erfolgen. Nachdem ich allerdings bis zum 31.12.2012 immer noch keine SIM-Karte erhalten habe ("Ihre neue SIM-Karte für Ihren congstar Mobilfunktarif werden wir Ihnen wenige Tage vor dem 04.01.2013 zustellen"), fragte ich per Mail nach, wann diese nun zugesendet werden würde. Hier die Antwort von Congstar am 03.01.2013:


    "Ihre Lieferung ist am 2.1. in den Versand gegangen. Bitte nutzen Sie diese Tracking ID auf der Seite von DHL, um die Sendung zu verfolgen"

    Nachdem am 05.01.2013 immer noch keine SIM-Karte zugestellt wurde, war nur kurzes googlen erforderlich, um obige Aussage von Congstar als dreiste Lüge zu entlarven. Das bestehende Problem ist ja den Support-Mitarbeitern schon seit längerem bekannt. Nach weiterer Kontaktaufnahme mit congstar wurde mir am 05.01.2013 folgendes mitgeteilt:

    "Der Termin für die Freischaltung, hat sich Seitens Ihres bisherigen Anbieters geändert und wird erst der 11. Januar 2013 sein."


    Hier nun schon die zweite dreiste Falschaussage. Obige Aussage lässt auf den ersten Schluß einen Fehler beim bisherigen Anbieter vermuten. Aufgrund der bisherigen Recherchen (u.a Bundesnetzagentur - Rufnummernportierung) geht dieses Problem nicht vom bisherigen Anbieter, sondern alleine von congstar aus.


    Dreiste Lügen und Falschaussagen, verbunden mit katastrophaler Informationspolitik sind ein absolutes Nogo. Ich bin seit dem 04.01.2013 telefonisch nicht erreichbar, aber ab 07.01.2013 dringend auf das Handy mit meiner Nummer (deshalb ja auch die Portierung) angewiesen.


    Ich werde den Vertrag mit congstar kommende Woche mit sofortiger Wirkung beenden, sämtliche Congstar-Verträge innerhalb der Famile kündigen (hab wohlweislich nur welche mit monatlicher Kündigungsfrist abgeschlossen) und mir einer seriösen Anbieter (wie mein bisheriger, BASE) suchen. Ebenso wird von mir morgen eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur - wie dies schon einige vor mir in diesem Fall gemacht haben - eingereicht. Außerdem werde ich per Anwalt bei congstar den entstandenen / noch entstehenden Schaden (berufliche Abhängigkeit) einfordern. Noch ein Tipp: Da es sich offensichtlich um ein von congstar selbst verschuldetes Problem handelt, können auch "kleinere" Beträge wie Telefonkosten für Hotline (nachweisbar durch Einzelverbindungsnachweis) geltend gemacht werden, ggf. mit Mahnung und nachfolgendem gerichtlichen Mahnbescheid, was übrigens eine ganz einfache Sache ist