Watto: Ich habe auch schon diverse Portierungen hinter mir und frage mich jedes mal warum man es dem Kunden nicht einfacher machen kann. Mal kommen plötzlich keine Emails an, mal hat man Probleme das Restguthaben zu bekommen, mal klappt es nicht beim ersten mal usw. und immer wieder höre ich, dass der Kunde dieses oder jenes beachten soll. Was spricht dagegen wenn der Kunde einfach per Knopfdruck die Sache erledigen könnte ? Noch besser finde ich den italienischen Ansatz wo der neue Anbieter das alles in die Hand nimmt und sogar das Restguthaben mit übertragen wird. Dauert max. 3 Tage und wenn es nicht klappt, bekommt der Kunde sogar Schadenersatz:


    http://www.teltarif.de/portier…kostenlos/news/62103.html



    Wer andere Länder nicht kennt meint bei uns läuft alles so toll aber in Wirklichkeit gibt es bei uns was Service betrifft noch sehr viel Verbesserungspotential nach oben. Nur ein Beispiel, ich habe vor 3 Monaten bei einem anderen Prepaid Anbieter eine SIM gekündigt, 2 x Fax, 3 x Email. Bis heute warte ich auf eine Antwort. Wenn ich diese Nummer hätte portieren wollen, dann wäre die Sache gründlich in die Hose gegangen.

    Der beste Rat für die Zukunft - nur noch monatlich kündbare Verträge abschließen und falls es doch unbedingt ein längerfristiger Vertrag sein soll dann gleich nach Abschluss des Vertrages die Kündigung einreichen. So bist du sicher, dass du nach Vertragende rauskommst und der Anbieter macht dir sicher noch ein besseres Angebot damit du noch länger als Kunde erhalten bleibst. Ich persönlich bevorzuge die erste Variante auch wenn sie gelegentlich ein paar Euro teurer ist.


    Du hast recht!
    Der entsprechende Hinweis wurde still aus den Fußnoten gestrichen. Heute steht da nur noch "Blackberry-Nutzung ist nicht Gegenstand des Vertrags." Vorher meine ich "VoIP, Blackberry-Nutzung und [nochirgendwas] ist nicht Gegenstand des Vertrags". Auch in den AGBs wir nur noch Blackberry angeführt.


    Ich muss meine alten AGBs mal rauskramen, aber ich würde schwören, auch dort wurde vorher VoIP mit angeführt.


    Grüße
    Algernon

    Natürlich war der Hinweis in den alten AGBs enthalten, mich interessiert es nur wie es nun in der Praxis aussieht. Funktioniert Skype, FaceTime oder SIP jetzt endlich oder gibt es immer noch Probleme ? Kann gerade nicht selbst testen, hab meine letzte noch angemeldete Congstar SIM einer Freundin ausgeliehen.

    Und wie schaut es ab heute aus ? Durch die neuen ab dem 30 April gültigen EU-Richtlinien muss Congstar da sicher nachbessern. Die Telekom hat mit ihrer Spotify Geschichte auch Anpassungen vornehmen müssen die in diesem speziellen Fall nicht gerade zu Vorteil der Kunden geführt haben.

    Manchmal fragt man sich schon warum die Mobilfunkanbieter dem Kunden das Leben schwer machen. Es geht auch anders, ich habe vor ein paar Tagen bei einem anderen Anbieter eine Nummer vorzeitig portieren wollen und das ganze ging online im Kundencenter mit ein paar Mausklicks. Ohne Email, ohne Fax. Man konnte einfach wählen ob man nur kündigen will, ob man seine Nummer zum Vertragsende portieren möchte oder ob man das ganze vorzeitig haben möchte. Ein Klick, innerhalb von Sekunden kam eine Email mit der Bestätigung und den anfallenden Kosten.


    Vielleicht sollte Congstar einfach mal die Software entsprechend anpassen, so könnte man sicher jede Menge unnötiger Service- und Personalkosten und vielleicht auch die manchmal etwas peinlichen Chats einsparen.

    Hi!


    Lese mal diesen Artikel: http://www.teltarif.de/telekom…chnologie/news/41091.html


    Das ist allerdings nicht nur bei Congstar so, sondern in der gesamten Branche. Die Aussage "kein Mindestumsatz" ist daher ein wenig irreführend.

    Ist zum Glück nicht in der gesamten Branche so, es gibt auch Anbieter die ihre Karten nicht sperren obwohl sie nicht jedes Jahr aufgeladen werden. Das ganze System krankt, fairer wäre es wenn man die Karten erst dann sperren würde wenn sie ein Jahr lang nicht im Netz eingebucht waren (Inland oder im Roaming soll egal sein).

    Außerdem macht der Wochenpass sinn, wenn ich im Inland keine Datenoption gebucht habe: Dann würde ich im Ausland 23 Cent/MB zahlen.

    Wenn ich mir auf der Roamingseite den "Prepaid wie ich will" Tarif anschaue, dann kostet es ab dem 30.04 trotz nicht gebuchter Datenoption im Inland 5 ct/MB. Da steht nichts davon, dass unbedingt die kostenlose "Messaging Option" gebucht sein muss. Bin mal gespannt ob das so stimmt.

    Ich habe meine Lektion, zu spät, gelernt, und werde in Zukunft auf das lästige kleine Paket ausweichen. Als Vorschlag vielleicht noch: Empfehlt einen vernünftigen Tarif für Auslandssurfen zu schaffen. Einer der auf den ersten Blick, auch für Deppen wie mich, sinnvoll ist.


    Danke

    Der einzige vernünftige Auslandstarif wäre z.B. so etwas wie 3 € um seinen Inlandstarif für eine Woche im Ausland zu nutzen oder 10 € für einen ganzen Monat. Wäre zumindest ein fairer Ansatz bis zum 15.06.2017, dann fallen in der EU die Roamingpreise völlig weg. Ich hab meine Lektion allerdings schon lange gelernt, nutze konsequent nur noch Dual-SIM Handys und fürs Internet örtliche SIM Karten. Für die gute Erreichbarkeit außerhalb der EU kommen noch internationale SIM Karten, die in fast alle Länder der Welt keine Roaminggebühren für eingehende Gespräche verrechnen.

    Ob eine gesetzliche Vorgabe heute sinnvoll ist oder nicht, ist nicht relevant. Es ist nicht Sache des Kunden sich darum zu kümmern sondern die des Netzbetreibers. Im Telefoniecenter fürs Festnetz hat die Telekom dem Kunden einen einfachen Schalter eingerichtet wo er ACR ein- oder ausschalten kann. Was ist so schwer daran dasselbe auch bei Congstar oder jedem anderen Anbieter zu implementieren ?

    Es wäre so einfach wenn der Kunde das selbst im Kundencenter aktivieren oder deaktivieren könnte. In andere Länder und auch bei einigen deutschen Anbietern geht das auch. Aber nein, Congstar bzw. die Telekom muss immer erstmal dumm tun und sich mit fadenscheinigen Ausreden aus einer klaren gesetzlichen Vorgabe herausreden. Gehts noch ? Wenn der Kunde ACR haben will, dann ist das kommentarlos einzurichten. Ob und wie die anderen Anbieter das gelöst haben spielt keine Rolle, wenn sie es aber auch nicht tun, dann ist es Aufgabe der BNetzA ihnen auf die Finger zu klopfen.

    Ich möchte dieses Thema wieder aufgreifen. Wie steht Congstar im Moment nur Netzneutralität und der Zensur von IP-Telefonieverbindungen und wann wird der Mangel endlich abgestellt?

    Congstar steht immer noch auf Kriegsfuß mit der Netzneutralität und solange sie nicht vom Gesetzgeber explizit dazu gezwungen werden, wird sich so schnell auch nichts daran ändern. Die Telekom will nicht verstehen, dass ihre einzige Aufgabe der zuverlässige Transport von Daten ist und was das für Daten sind, geht sie überhaupt nichts an. Die Post fragt auch nicht was in dem Brief steht, sie bringt ihn zum Empfänger.


    Einziger Ausweg um diesen Mangel zu umgehen ist auch 2016 nur die konsequente Nutzung von VPN.

    Nicht so lange dieser Dienst nur in Verbindung mit einer Telekom SIM bzw. Telefonnummer funktioniert und ähnlich wie iMessage bei jedem SIM-Kartenwechsel anfängt zu spinnen und die eingestellte Nummer ändern will. Dazu kommt noch die unklare Aussage wie es mit den Kosten ausschaut. Ist es eine kostenpflichtige Option ? Kann ich eine vorhandene Sprachflat auch jederzeit über WLAN oder mit einer anderen SIM auch im Ausland nutzen ? Was kosten eingehende Gespräche im Ausland ? Das wäre nämlich ein Mega-Verlustgeschäft weil bisher Roamingpreise im Euros/Minute Bereich außerhalb der EU abkassiert wurden. Viele ungeklärte Fragen ...

    Wenn du einen Prepaid-Anbieter findest, der Karten niemals abschaltet, sofern sie nicht geladen/Genutzt werden, sag bescheid.

    Es gibt einige Anbieter, die ihre SIM Karten nicht abschalten. Leider sind sie nicht im Telekom Netz und das Forum erlaubt es nicht hier die Namen zu nennen. Alternativ dazu wäre eventuell auch ein Wechsel in den ähnlichen Postpaid Tarif angebracht, hat mir auch ein paar Jahre gute Dienste geleistet (schon alleine wegen dem früher möglichen LTE Zugang).

    Noch besser wäre es wenn diese Sperren standardmäßig an wären und der Kunde selbst über den Kundenbereich die Sperre jederzeit aufheben oder setzten könnte. Genauso auch Einstellungen wie Roaming bzw. Datenroaming an/aus. Ich kenne es von andere ausländische Anbieter, ist super praktisch und schützt vor überteuerte Rechnungen.

    VoLTE ist erst ganz neu bei der Telekom und verkackt haben sie´s auch noch. ;)

    Bei der US Tochter von T-Mobile gibt es VoLTE schon seit Mai 2014 im Regelbetrieb. In Süd Korea sogar schon seit August 2012. Zeit genug um das System zu verstehen und zu optimieren. Deutschland ist und bleibt ein Entwicklungsland.

    Oder am Sankt-Nimmerleins-Tag, zusammen mit der Multi-SIM, LTE, Visual Voicemail, VoLTE, WiFi Calling und den vielen weiteren innovativen Features die es bei der Telekom in anderen Ländern schon lange gibt ;)

    Wo liegt das Problem bei Congstar ? Andere Anbieter bieten in den Einstellungen einen Menüpunkt mit dem an es sich aussuchen kann was mit unterdrückte Nummern passieren soll. Ablehnen, durchstellen oder auf die Mailbox weiterleiten. Sollte bei jedem Anbieter eigentlich zum Pflichtprogramm gehören und auch der Kunde der nicht genau weiß was er will, kann es jederzeit selbst umstellen. Für Leute ohne Internet kann man das wahlweise auch über Kurzwahlen einrichten.

    Konsequent Dual-SIM Handy nutzen und örtliche Prepaid SIM kaufen. Damit tendieren die Roamingkosten gegen 0 denn gerade in der dritten Welt ist Internet teilweise noch viel billiger als in Deutschland, Und das die Netze schlechter ausgebaut sind halte ich für ein Gerücht, ich habe in viele Länder bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Beispiel Ägypten - 2,90 € für 1,25 GB beim roten Riesen. Netz war super, Skype, Facetime, VPN usw. problemlos möglich.


    Es gibt übrigens eine sehr gute Internetseite wo man für fast alle Länder der Welt passende Infos zum Thema Prepaid SIM und Internet bekommt.