Es gibt Situationen, wo eine Prepaid-Aufladung mit CashCode per Internet ungeheuer nützlich wäre (geht nämlich bislang nicht):


    Das Handy wurde geklaut oder ging verloren und man benötigt eine Ersatz-SIM-Karte, deren Gebühr auf der bisherigen SIM-Karte nicht gedeckt ist.


    Man ist im Nicht-EU-Ausland und das Guthaben reicht nicht mehr lange. Das Hotel hat WLAN. Ein Freund, der zuhause ist, teilt uns einen CashCode mit. So weit ich weiß, geht eine Aufladung im Roaming-Ausland nicht...

    OK, Congstar ist der kleine Bruder eines Großkonzerns, der immer kompetent tut: Warum kann ich mich nicht per eID (elektronischer Personalausweis inklusive Kartenleser und Software) nicht identifizieren? Beim Finanzamt geht das, denn die wollen nur mein Bestes, nämlcih mein Geld... ;)
    P.S.: Nicht daß ich mich aktuell identifizieren müßte, aber ich finde das bislang sub-optimal gelöst: Jeder Bürger bekommt zwangsweise die eID, und selbst wenn man willig ist, das Ding zu benutzen, stellt man fest, daß fast gar nix damit geht...

    Ich konnte das Problem über die Telefonhotline lösen: Die Mitarbeiterin war sehr freundlich und kompetent, wollte aber eine Unmenge von Daten wissen (die ich glücklicherweise zur Hand hatte). Wofür die Mitarbeiterin nichts konnte, war der Unfug, den der Workflow beim Senden einer Ersatzkarte generiert:
    Offenbar wird zuerst die alte Karte gesperrt, und dann werden die Daten auf die neue Karte kopiert, also auch die Sperre ("Vollsperre").
    Irgendwie denke ich, daß dies nicht so sein sollte, denn im Anschreiben steht, die Karte sein bereits aktiviert, und spätestens nach Eingabe der PIN (die bei mir deaktiviert war, obwohl es bei der verlorenen SIM nicht so war) könne man lostelefonieren.
    Es wäre schön, wenn Worte und Taten bei der Lieferung einer Ersatz-SIM-Karte zusammenpassen würden...

    Ich hatte auch schon öfters dieses Thema (nicht nachvollziehbarer Schwund des Guthabens). Der Support hat sich immer auf Datenschutz rausgeredet: Ohne Einzelverbindungsnachweis könne man nicht nachvollziehen, wann und wofür Geld abgebucht wurde!
    Ich weiß nicht: Widerspricht das nicht den "Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung", and die auch Congstar gebunden sein sollte?
    Außerdem: Über datapass sehe ich, was abgebucht wurde, aber der Support behauptet, er könne das nicht sehen.
    Konkret war es darum gegangen, daß eine neue "Tagesflat" (die wohl neuerdings für 24 Stunden und nicht einen Kalendertag läuft) abgebucht wurde, obwohl laut datapass noch ein paar Stunden vom Vortag übrig waren. So etwas muß doch auf Verlangen nachvollziehbar sein!
    Wie kann man die Ermittlungsbehörden auf Vorrat (die berüchtigte "Vorratsdatenspeicherung") mit Verbindungsdaten füttern, den Kunden gegenüber aber behaupten, man hätte keine Daten, um die Abrechnung nachvollziehen zu können???

    Ich habe meine SIM-Karte verloren, und habe eine Neue beantragt und erhalten (gestern). Heute versucht die Rufumleitung einzustellen und die Mailbox anzuhören, aber ich werde bloß darauf verwiesen, eine Servicenummer von einem anderen Telefon aus anzurufen.
    Die alte Karte wurde wie vereinbart gesperrt (und wohl auch die Mailbox), aber die neue Karte sollte doch auch mit Mailbox funktionieren, oder?
    Frage ich die Rufumleitung ab, so wird eine Rufnummer angezeigt, die mit den letzten Ziffern meiner Handynummer endet, aber zwischen der Null-Eins-Fünf-Eins sind noch andere Ziffern (13). Normalerweise ist die Kurzwahl 4712.
    Weiterhin fiel noch auf, daß das Handy die eigne Nummer nicht anzeigen kann ("unbekannt"). Und telefonieren kann ich auch nicht (Das Handy baut keine Verbindung auf, d.h. Das "Gespräch" wird sofort beendet). Im Anschreiben stand aber: "Ihre SIM-Ersatzkarte ist bereits aktiviert. Nach Eingabe der PIN ... und Sie können wieder wie gewohnt ... telefonieren."
    Nun, die PIN war deaktiviert und telefonieren kann ich auch nicht...


    Warum ist das so, und was kann ich dagegen tun?