… oder immerhin fast genau so.


    Ich gehöre zu den seltsamen Vögeln, die sich nicht gern ausspionieren lassen, deswegen war ich nicht gerade begeistert, dass die Congstar-Website seit neuestem nur so von Trackern wimmelte (Third Party Requests) – und dass mit dem Blocken dieser Wanzen leider auch die Funktionalität von congstar.de teilweise kaputt war.


    Also flugs eine E-Mail an die Datenschutzabteilung des Unternehmens geschrieben, auf das Problem hingewiesen und speziell Tracker von google.com, doubleclick.net oder youtube.com genannt. Und dann? Kam zwei Tage später vom Datenschutz-Team die Nachricht: Problem erkannt und beseitigt. Ich bin schwer beeindruckt.


    (Und wenn jetzt auch noch der Google-Tagmanager verschwinden würde, würde ich das Ganze für ein Weihnachtsmärchen halten. Aber den kann der datenschutz-affine Nutzer auch ohne Probleme blocken.)

    Gut !


    ...denn mit einem Google reCAPTCHA logge ich mich nicht mehr in den Kundenbereich ein.


    Sollte das bestehen bleiben muss ich mir halt was anderes überlegen.

    Gib ihnen noch etwas Zeit, die Antwort des Datenschutz-Teams vermittelt insgesamt den Eindruck, dass die Sache tatsächlich ernst genommen wird (was bei Unternehmen keine Selbstverständlichkeit ist, ich kenne mich da leider ein bisschen aus).


    Für die Bot-Abwehr ist reCAPTCHA leider eine überragend gute Lösung (das Merkmal technisch hoher Qualität ist ja allgemein bei vielen Google-Services, die "kostenlos", also im Austausch gegen Nutzerdaten angeboten werden, vorhanden). Und da ich nicht weiß, was für Angriffswellen aktuell gegen die Congstar-Website gefahren werden, übe ich mich trotz meiner schweren Google-Allergie auch noch in Geduld …

    Das verstehe ich noch nicht so ganz. Wie kommt es denn zu der nicht existenten Adresse spam@posteo.de? Ich glaube kaum, dass das Deine ist? Oder hattest Du die im BCC so angegeben?

    Nein, weder meine noch die des BCC-Adressaten. Ich hab zwar noch mal an postmaster@posteo.de geschrieben und um Aufklärung gebeten, werde aber wohl wieder keiner Antwort gewürdigt – die Bedeutung von spam@posteo.de wird dann zu den Rästseln gehören, die ich mit ins Grab nehme … :?:

    Hallo Ingo,


    mir dämmert ein dringender Verdacht: Ich hatte bei beiden Mails jemand als BCC-Empfänger gesetzt – mit dessen Posteo-E-Mail-Adresse. Höchstwahrscheinlich bezog sich also nur darauf die Zurückweisung . Die allerdings wäre dann besonders originell, weil ich eine der beiden Mails von meinem eigenen Posteo-Account geschickt hatte – das würde bedeuten, dass Posteo Posteo blacklisted.


    Besonders bemerkenswert: Nach dem ersten Abschmettern hab ich die Mail des Mailer Daemon an postmaster@posteo.de mit einem Hinweis auf die Fehlfunktion geschickt – und nie eine Antwort darauf bekommen. Offensichtlich interessiert man sich da nicht mehr für solche Kleinigkeiten …


    Wenn der Sachverhalt so liegt, wie er sich jetzt darstellt, habe ich hier im Forum völlig überflüssigerweise Verwirrung gestiftet, sorry allseits.

    Hi Patrick!


    Ich komme darauf, weil ich an datenschutz@congstar.de geschrieben habe – und nach vier Tagen wurde die E-Mail gebounced (Undelivered Mail Returned to Sender). Nachrichteninhalt:


    This is the mail system at host mx02.posteo.de.I'm sorry to have to inform you that your message could notbe delivered to one or more recipients. It's attached below.For further assistance, please send mail to postmaster.If you do so, please include this problem report. You candelete your own text from the attached returned message. The mail systemspam@posteo.de: host mx01.posteo.de[185.67.36.62] said: 550 5.1.1 spam@posteo.de: Recipient address rejected: User unknown (in reply to RCPT TO command)


    Daraufhin habe ich von einen meiner anderen E-Mail-Accounts (auch bei einem seriösen deutschen Unternehmen) noch einmal geschrieben. Mit exakt demselben Ergebnis: Nach vier Tagen Wartezeit gebounced.


    Dann habe ich heute eine leicht unfreundliche Mail an kundendienst@congstar geschrieben (es trifft immer die falschen) und inner halb von wenigen Stunden eine Antwort von datenschutz@congstar.net bekommen.


    Schöne Grüße, Jürgen

    Wahrscheinlich ist es schon allgemein aufgefallen: Beim Einloggen in den Kunden-Account auf congstar.de hat man es seit neuestem mit einem Google reCAPTCHA zu tun. Die allermeisten nervt das erzwungene Rumgeklicke auf pixelige Bilder einfach nur, aber manche wissen auch, dass durch das Einbinden des reCAPTCHA persönliche Daten des Besuchers einer Website an Google übertragen werden, und lassen sich einfach nicht gern ausspionieren.


    Genauso geht es mir, und deswegen habe ich mich mit einer Protest-Mail an das Datenschutz-Team von Congstar gewandt. Innerhalb von wenigen Stunden kam die Antwort: "Der Tracking-Problematik des reCAPTCHAs sind wir uns bewusst, wir arbeiten mit Hochdruck am Einsatz einer alternativen Lösung."


    Was will man mehr?



    (Ich muss zugeben, dass das reCAPTCHA technisch so ziemlich die beste Lösung ist, wenn es um Bot-Abwehr bei Logins geht, deswegen finde ich einen vorübergehenden Einsatz absolut akzeptabel)

    Zu legros Antwort sei kurz gesagt, dass es hier im Forum leider wenige Rückmeldungen wie die deinige (Honeybear) gibt und v.a. Anliegen geäußert werden, bei denen etwas nicht funktioniert.

    Ich bin nicht schüchtern, wenn es darum geht, zu kritisieren, wenn was nachhaltig nicht klappt - da kann ich ja auch loben, wenn etwas auffällig gut läuft, Gerrit. Und vor dem Umstieg auf Congstar habe ich nicht nur AGB und Preisliste studiert, sondern auch die Negativ-Feedbacks im Forum überflogen. Das hat mich trotzdem nicht von meiner Entscheidung abgebracht: Über andere Mobilfunkanbieter findet man auf diversen Portalen wie teltarif.de viel massivere Kundenkritik. Und bezogen auf 3,3 Mio Kunden halten sich die Beschwerden bei euch ja in Grenzen.


    legro: Merci vielmals fürs Willkommen!


    Grüße,
    Honeybear

    Erst mal einen Gruß in die Runde!


    Nachdem ich seit dem vergangenen Jahrtausend Postpaidkunde eines anderen Anbieters war, bin ich jetzt bei Congstar Prepaid gelandet - und zwar weich, soweit man das drei Tage nach Freischaltung sagen kann. Der Grund, meinem bisherigen Mobilfunkanbieter den Rücken zu kehren, war das mittelprächtige Netz und der zuletzt ärmliche Kundendienst. Der früher gute Service war der Grund für die lange Treue gewesen. Aber, so meine Überlegung, wenn der nicht mehr stimmt, kannst du gleich zu einem Discounter gehen.
    Die Entscheidung für Congstar hatte (neben dem Netz) zwei Gründe: Klares Preissystem und AGB ohne Trickserei (ja, ja, ich gehöre zu den Exoten, die sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Preislisten durchlesen, bevor sie einen Vertrag unterschreiben). Beides ist gerade im Discount-Bereich nicht überall so.
    Bestellung und Aktivierung lief problemlos (Rufnummerportierung hab ich mir erspart). Die Netzqualität hat mich sofort überzeugt, bei meinem bisherigen Anbieter musst ich in Innenräumen ziemlich oft auf 2G gehen, jetzt hab ich mit 3G in meiner Wohnug volle Signalstärke. Tethering ist ebenfalls um Klassen besser als bisher: Mit einem Speedtest am Laptop hab ich ratzfatz 50 MB meines Datenvolumens verbrannt.
    Wenn es um Kundendienst geht, mache ich mir mittlerweile bei keinem Mobilfunkunternehmen mehr Illusionen. Trotzdem habe ich gestern testweise per Kontaktformular um Sperrung der Mehrwertdienste gebeten. Die automatische Antwort hatte ich erwartet: "Aufgrund des derzeit sehr hohen Kontaktaufkommens wird die Bearbeitung leider einige Tage in Anspruch nehmen..." Nicht erwartet hatte ich, schon gut zwei Stunden die Nachricht zu bekommen, dass die Sperre eingerichtet worden sei. Ich gehe nicht davon aus, dass das die normale Reaktionszeit ist, trotzdem ist das schon mal eine positive erste Erfahrung.
    Zu wünschen bleibt natürlich immer was - zum Beispiel eine detaillierte Aufstellung des Verbrauchs von Freiminuten, -SMS und Datenvolumen im Kundenbereich, so wie es von meinem bisherigen Anbieter gewohnt war. Aber sowas spar ich mir mal lieber für das Unterforum mit Verbesserungsvorschlägen auf.


    Bis dann,
    Honeybear