Hier ist die Antwort von congstar auf meine letzte Anfrage:


    Sehr geehrter Herr #########,


    wir können Ihnen mitteilen, dass die Klärung mit dem beauftragten Inkasso-Unternehmen abgeschlossen werden konnte, weitere Forderungen bestehen nicht mehr, der Vorgang ist somit abgeschlossen, es wird keine weiteren Zahlungsaufforderungen von unserer Seite oder von Dritten geben.


    Wir bitten Sie, die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.



    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr congstar Team


    Meine Antwort:


    Das ist ja schon mal ganz nett. Wann bekomme ich eine Abrechnung über
    mein Restguthaben und eine Auszahlung?




    Hochachtungsvoll


    Ich bekomme anscheinend kein Restguthaben ausgezahlt obwohl mein Kontostand, soweit ich mich erinnere, über 30 Euro betrug. Wenn ich mich an die Schlichtungstelle wende, muss ich erstmal Geld bezahlen, damit mein Fall bearbeitet wird. Die Verbraucherzentralen wollen auch Geld vorab. Und ein Rechtsanwalt will auch Geld. Ich werde also leer ausgehen ............


    Alles klar?

    Natürlich habe ich den ganzen Vorgang und Schriftwechsel an das Inkassounternehmen geschickt und Widerspruch eingelegt. Mündlich wurde mir sinngemäß mitgeteilt, das sie wohl keinen Prozess anstrengen werden wegen 15 Euro. Ab meinem Widerspruch ruht die Angelegenheit und es fallen keine wieteren Gebühren und Zinsen an. Sie werden congstar um eine Stellungnahme bitten und können meine Argumentation verstehen. Weiter weiß ich nichts.


    congstar zahlt mir mein Guthaben nicht aus. Es passiert einfach nichts. Auch bei einem anderen Mobilfunkanbieter habe ich erlebt, das mein Guthaben einfach nicht ausgezahlt wird trotz Mahnungen usw.. Ich vermute dahinjter einen Plan. Die Unternehmen hoffen darauf, das nur sehr sehr wenige Leute wegen ein paar Euro zum Anwalt gehen. So sacken die Unternehmen Restguthaben einfach ein.


    Ich vermute es wird einfach nichts weiter passieren. Ich werde mein Guthaben nicht zurück erhalten und congstar ist etwas reicher geworden.


    Schöne Pfingsten.

    Erstaunlicherweise wurde das Thema geschlossen, obwohl noch nichts geklärt ist.


    Ich habe also erneut folgende Anfrage gestellt:


    Ich bitte um eine Aufstellung des vorhandenen Guthabens und der offenen Forderungen zu der gekündigten, deaktivierten Prepaidkarte bzw. Mobilfunknummer.


    Die Antwort lautet:


    Sehr geehrter Herr ######,


    wir bitten Sie darum, sich am folgendem Inkasso Unternehmen zu melden:


    EOS SAF Forderungsmanagement GmbH
    20085 Hamburg
    Telefon: 06221-7962-810
    Fax: 06221-7962-899
    Email: [email='abwicklung@eos-saf.com'][/email]


    Oder


    HIB Hanse Inkasso Bureau GmbH & Co. oHG (HIB)
    Normannenweg 32
    20537 Hamburg
    Telefon: 01805/20277750
    eMail: [email='info@hib-inkasso.de'][/email]


    Wir bitten um Ihr Verständnis.



    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr congstar Team



    So kann das unendlich weiter gehen. congstar bewegt sich nicht.
    Ich werde mal versuchen irgendwie die Presse aufmerksam zu machen. Vielleicht hat jemand einen Tipp wie ich das am Besten anstelle?


    Hoffnungslos

    ich schrieb daraufhin an congstar:


    "Den Antrag auf Verrechnung habe ich bereits bei meiner Kündigung gestellt, die Sie mir auch bestätigt haben. Zu diesem Zeitpunkt war eine Verrechnung nach meinem Ermessen noch möglich gewesen, da Sie das Inkassounternehmen noch nicht beauftragt hatten.
    Das Sie die Verrechnung nicht vorgenommen haben, als sie noch möglich war, sollte doch jetzt nicht mein Problem sein, oder?"



    die Antwort von congstar:


    "Sehr geehrte Frau ......, (Anmerkung: ich habe mein Geschlecht zwischenzeitlich nicht geändert.)


    Wir haben Ihr Anliegen bereits umfassend mit dem Ziel geprüft, ein für Sie zufriedenstellendes Ergebnis zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang haben wir Ihre Fragen ausführlich beantwortet und Ihnen die möglichen Lösungen mitgeteilt.
    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir unsere Möglichkeiten in diesem Fall voll ausgeschöpft haben und keine weiteren Optionen zur Verfügung stehen.


    Wir bitten um Ihr Verständnis.


    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr congstar Team "


    Das ist doch wieder ein Textbaustein als Antwort, oder?
    Ist das nicht vielleicht ein Fall von Überforderung?

    Ich habe eine Antwort erhalten:


    "wir haben Ihr Anliegen geprüft und teilen Ihnen mit, dass sich auf Ihren Kundenkonto keine offenen Forderungen befinden. Der Guthabenstand Ihrer Karte beträgt 37,87 €.
    Teilen Sie uns bitte Ihre aktuelle Bankverbindung mit, damit wir die Auszahlung für Sie veranlassen dürfen."


    Das Konto habe ich bereits in einer früheren Mail mitgteilt. Ist scheinbar 'verloren' gegangen. Wäre es sehr schwierig die 15 €, die noch eingetrieben werden, von dem Guthaben abzuziehen und mir den Rest auszuzahlen? Möglicherweise erfordert das ein bischen Hand- und Kopfarbeit außerhalb des 'Systems'. Aber ich finde das ist nicht zu viel verlangt.

    Folgende Anfrage habe ich gerade (25.2.2016 ca. 19:15) per Kontaktformular gestellt:


    Ich bitte um eine Aufstellung des vorhandenen Guthabens und der offenen Forderungen zu der gekündigten, deaktivierten Prepaidkarte bzw. Mobilfunknummer.


    Sofort habe ich eine Eingangsbestätigung erhalten, deren Nummer ich auf Anfarge gerne nennen werde.

    Klar kann ich den Datenschutz verstehen. Congstar redet halt nicht mit mir. Ich habe schon mehr als einmal das Kontaktformular benutzt und Emails geschrieben. Es gibt keine Reaktion von Congstar ausser automatische Antwortmails. Inhaltlich hat Congstar zu der Situation bisher keine Reaktion gezeigt und Stellung genommen sondern treibt weiter die15 Euro ein.

    Bei meiner Kündigung hatte ich mindestens ca. 25 Euro auf meiner Karte. Die Forderung von Congstar belief sich auf 15 Euro plus Gebühren für eine zurückgebuchte Aufladung.
    Hätte ich die 15 Euro erneut eingezahlt, beliefe sich meine Forderung auf mindestes ca. 40 Euro.


    Ich war und bin zu keinem Zeitpunkt bei Congstar in den Miesen gewesen.


    Wieso war und ist Congstar nicht in der Lage einfach mein Guthabe auszuzahlen ohne eine weitere Einzahlung zu fordern, die danach sowieso zurückgezahlt werden müsste, da der Vertrag gekündigt ist.


    Nochmal:
    Congstar fordert von mir Geld obwohl mein Vertrag längst gekündigt ist und ich nicht in den Miesen war oder bin sondern sogar immer noch ein Guthaben habe. Und ich soll mein Guthaben noch erhöhen, das mir dann sowieso zurückgezahlt werden müsste.


    Meiner Meinung nach hat sich diese Angelegenheit noch nie ein Mensch bei Congstar angeschaut, sondern die ganze Prozedur wird von einer unzulänglichen Software gehandelt.

    Um einer Kündigung zum 21.9.2015 trotz bestehendem Guthaben durch Congstar zu entgehen habe ich 15 Euro per Lastschrift von meinem Bankkonto einziehen lassen. Aus mir unerklärlichen Gründen wurden dabei 2x 15 Euro abgebucht.
    Per Mail bat ich um Rückbuchung von 1 x 15 Euro. Das wurde abgelehnt. Also habe ich die Abbuchung widerrufen.
    Danach erhielt ich nacheinander Zahlungsaufforderung und Mahnung über 15 Euro mit zusätzlichen, sich steigernden Gebühren . Ich habe meinen Vertrag gekündigt und um Abrechnung meines Kontos mit Verrechnung von Gutaben und Forderungen und Überwerweisung des Guthabens gebeten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich geschätzt mindestens 25 Euro Guthaben auf meinem Konto. Die Kündigung wurde mir bestätigt.
    Irgendwann erhielt ich eine erneute Kündignung, da ich die zurückgebuchten 15 Euro immer noch nicht eingezahlt habe. Es folgen weitere Forderungen mit weiteren Gebühren und Aufschlägen.
    Inzwischen habe ich Post von einem Inkassounternehmen mit Forderungen über 42,73 Euro erhalten.
    Alle Antwortmails von mir auf Zahlungserinnerungen, Mahnungen usw. blieben wirkungslos bzw. unbeantwortet, bis auf eine Kündigunsbestätigung.


    Eine Abrechnung meines Prepaidkontos habe ich bis heute nicht erhalten.


    Nun bin ich neugierig ob mein Forumsbeitrag irgend eine Wirkung auf Congstar hat. Falls nicht, werde ich mich an Presse, Funk und Fernsehen wenden müssen.