Nachdem die Fritzbox 73.90 durch congstar zurückgenommen und von mir durch eine 74.90 ersetzt wurde, sind die Probleme dauerhaft verschwunden.


    Auch wenn der Fall (wohl auf allen Seiten) viel Zeit und Nerven gekostet hat, möchte ich mich bei allem beteiligten Support-Mitarbeitern herzlich bedanken. :thumbup:


    Gruß HH

    Bitte habe daher noch ein wenig Geduld


    Langsam ist meine Geduld aufgebraucht. Der Fall zieht sich jetzt bald über drei Monate hin. Und auf die Antwort zur Rücksendung warte ich jetzt auch schon wieder fast zwei Wochen. Diese dauernde Hinhaltetaktik nervt einfach enorm. Kommt gefälligst endlich mal in die Schlappen! :cursing:

    Seit ich die Fritzbox 74.90 verwende, also seit sechs Tagen, habe ich keinen einzigen Ausfall mehr erlebt.


    Auch im Ereignisprotokoll der Fritzbox lassen sich außer den üblichen nächtlichen Zwangstrennungen keine Unregelmäßigkeiten finden (siehe beigefügte Hardcopy).


    Das ist mindestens doppelt so lang, wie die längste ausfallfreie Zeit während der zwei Monate mit der Fritzbox 7390.


    Das Problem scheint also gelöst zu sein.


    Ich bitte den Support freundlichst um eine Bestätigung der für diesen Fall in Aussicht gestellten Rücknahme der Fritzbox 7390, damit wir diese Sache endlich abschließen können.


    Gruß HH

    Zyrous:
    Bis jetzt gab es nur eine Trennung und zwar als ich nach der Installation das WLAN eingeschaltet habe. Das Protokoll zeigt zu dem Zeitpunkt die Meldung "WLAN-Übertragungsqualität durch reduzierte Kanalbandbreite erhöht auf 2,4 GHz" und direkt danach "Internetverbindung wurde getrennt", sowie eine Neuverbindung. Das klingt nach plausibel nach einer Trennung, die nicht fehlerbedingt war. Ansonsten nur die nächtliche Zwangstrennung. Sieht wirklich gut aus.

    Dankenswerter Weise hat mir congstar die geforderte Zurücknahme der Fritzbox 7390 unter der Bedienung in Aussicht gestellt, dass ich mit einer selbst besorgten FB 74.90 ein Verschwinden der Probleme feststellen kann. Zwar ist das kein besonders kundenfreundliches Vorgehen, weil es das finanzielle Risiko auf mich als Kunden abwälzt, obwohl die Probleme garantiert nicht von meiner Seite zu verantworten sind, aber da man die geforderte Rücknahme hartnäckig verweigerte, war das der einzige Lichtblick, der eine Lösung erhoffen ließ.


    Heute habe ich nun den neuen Router geliefert bekommen und installiert. Die erste sehr positive Überraschung: die FB 74.90 verbindet mit 42 Mbit/s. Die FB 7390 erreichte dagegen nur 34 Mbit/s.


    Das bedeutet eine Geschwindigkeitssteigerung von satten 20%!


    Das deutet schon mal darauf hin, dass der Router mit dieser Leitung (und womöglich auch mit Vectoring?) signifikant besser klar kommt. Das macht schon mal Hoffnung.

    Ich musste so viele Tage zuhause bleiben, so viele Telefonate führen, Fehlerprotokoll führen, E-Mails und Forum-Posts schreiben. Zwei Monate lang!
    Und dem Support fallen immer nur die gleichen (offensichtlich ungeeigneten) Maßnahmen ein. Die Leitung immer wieder durchmessen, die Fritzbox-Einstellungen durchgehen. Das Einzige was bisher aus dem Rahmen fiel, war der Austausch des Ports, aber der hat auch nicht geholfen.


    Und jetzt wird auch noch ein neues Spiel gespielt, Nachdem ich mich zwei Monate lang mit dem congstar- und Telekom-Support herumschlagen musste, werde ich nun an den AVM-Support verwiesen. Ist doch wunderbar, wenn immer jemanden hat, mit dem man das Problem hin- und herschieben kann, statt es zu lösen.


    Was glauben Sie, werde ich Freunden sagen, wenn sie mich fragen, ob ich congstar empfehlen kann?

    das Phänomen Verbindungsabbrüche tritt bei mir meist am Wochenende, besonders am Sa und So auf


    So ein Verhalten hatte ich jahrelang an meinem vorherigen Wohnort mit O2-ADSL 16.000. Besonders gehäuft vor Weihnachten. Das lag an einer sehr langen Leitung vom DSL-Port (gut 1 km) und einer daraus resultierenden höheren Störungsanfälligkeit.


    Bei meinem aktuellen Problem gibt es hingegen keinerlei Häufung, deshalb muss eine andere Ursache vorliegen.

    Ob an dem Anschluss des Bestellers (also bei dir) Vectoring aktiviert wurde, wird sicherlich nicht vor der Schaltung durch Congstar geprüft. Auch müsste man jetzt gucken, wie lange bist Du Kunde bzw. hast diesen Anschluss und wann wurde Vectoring aktiviert. Aus meiner Sicht kann man Congstar hier keine Vorwürfe machen.


    Das ist ziemlich einfach: Ich bin unmittelbar vor Beginn dieses Threads hier her umgezogen und zeitgleich congstar Neukunde geworden (ich wohnte zuvor in einem anderen Bundesland und war O2-Kunde). Und ebenfalls zeitgleich (wirklich nur wenige Tage vorher) wurde hier der Breitbandausbau abgeschlossen und VDSL gestartet. Da ich ab genau diesem Zeitpunkt die Verbindungsabbrüche hatte, bedeutet das wohl, dass das Vectoring von Anfang an aktiv war - also auch zum Zeitpunkt meines Vertragsbeginns und der Lieferung des möglicherweise nicht vectoring-fähigen Routers durch congstar.

    Gehe auf http://fritz.box/internet/dsl_stats_tab.lua und mache mal von dort einen Screenshot. Wichtig ist hier was bei "G.Vector" steht.


    Danke Zyrous für die Erklärung!


    Screenshot anbei - G.Vector: full / full


    - Vectoring ist offenbar aktiv
    - Die Fritzbox 7390 hat bekanntermaßen ein Problem mit Vectoring
    => Somit würde ich das Vectoring als ganz heißen Kandidaten für die Fehlersuche ansehen.


    Ich frage mich allerdings, weshalb congstar diesen offenbar ungeeigneten Router für den VDSL50-Tarif anbietet. Und ich frage mich auch, warum keiner der Fachleute auf diesen Zusammenhang hingewiesen hat. Da wird lieber ein nutzloser Techniker-Termin nach dem anderen angesetzt. ;(


    Gruß HH

    Ist es eigentlich denkbar, dass dieses Fehlerbild durch eine defekte Fritzbox verursacht wird?


    Ich möchte noch einmal auf diese Frage hinweisen. Die von congstar gelieferte Fritzbox 7390 wurde bislang nicht in die Fehlersuche einbezogen. Ich kann aber nicht beurteilen, ob das Fehlerbild durch einen fehlerhaften Router entstehen kann.


    Und könnte es sein, dass ich mit einem anderen Modell, z.B. 74.90 *), keine Ausfälle mehr bekomme? So habe ich z.B. hier erfahren, dass die Fritzbox 7390 häufig Probleme mit Telekom VDSL50 hat, sofern das "Vectoring" eingeschaltet ist (wobei Ich habe keine Ahnung, was das ist und ob es hier eingesetzt wird). Es wird auch beschrieben, dass die Probleme nach einem Umstieg von 7390 auf 74.90 *) verschwunden sind. Ich wäre auch bereit auf meine Kosten eine solche teurere Friztbox zu kaufen, sofern congstar die möglicherweise dysfunktionale 7390 zurück nimmt.


    *) P.S. Was soll denn der Unsinn, dass die Fritzbox-Bezeichnung "74.90" (ohne Punkt!) hier im Forum verboten ist?!

    Nur um zu verdeutlichen, dass der gestrige Ausfall kein "Ausreißer" war - auch in der Nacht gab es drei weitere Ausfälle, wie ich gerade im Fritz-Ereignis-Protokoll sehe.
    (Die Uhrzeiten zeigen erneut, dass es keine Häufung von Ausfällen zu Stoßzeiten gibt.)



    Grüße HH

    Ein Update nach längerer Wartezeit.


    Die gute Nachricht: Nach einigen Telefonaten und Techniker-Terminen wurde gestern endlich wie angekündigt der offenbar defekte Port ausgewechselt.


    Die schlecht Nachricht: die Verbindungsabbrüche gehen weiter. Gerade wurde ich wieder mal aus einem Telefonat herausgerissen, weil die Verbindung getrennt wurde.


    Ich bitte die congstar-Leute, dies weiterzugeben, denn mir wurde mitgeteilt, ich solle mich sofort melden, falls die Abbrüche trotz dem Austausch weiter gingen.



    Hier das Fehlerprotokoll:


    Ist es eigentlich denkbar, dass dieses Fehlerbild durch eine defekte Fritzbox verursacht wird?


    Grüße HH

    Danke für die Beiträge zum Thema Kabel-Zuständigkeit. Ich kann das nicht beurteilen, aber wie ich bereits vor längerer Zeit vermutet hatte, liegt das Problem wohl ohnehin nicht beim Kabel im Haus. Dies scheint jetzt dankenswerter Weise auch die Telekom so zu sehen. Ich habe gerade die Nachricht bekommen habe, dass sie ein größeres Problem entdeckt hat und derzeit dabei ist, dieses zu lösen.


    Grüße HH

    Inzwischen hatte ich zwei weitere Techniker-Termine (Nummer 6 und Nummer 7).
    Bei keinem der beiden Termine war ein Techniker bei mir - ich weiß nicht, ob sie stattdessen im Keller beim Verteiler oder beim Port waren, oder ob die Termine geplatzt sind. Letzte Woche wurde mir mitgeteilt, der Port solle beim ersten der beiden Termine (6.6.) ausgetauscht werden. Ob dies geschehen ist, oder ob sonst irgend etwas geschehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis, weil die Telekom dazu keine Auskunft erteilt.


    Ich sitze also schon fast seit ca. Monaten Woche für Woche einen Tag zu Hause und warte auf die Telekom (könnte mir was Schöneres vorstellen).


    Gebracht hat all dies bisher nichts. Es gibt weiterhin Abbrüche.


    Heute Morgen war auch eine Telefonstörung - Sprache verzerrt und unverständlich. Kurz danach Abbruch.


    Gruß HH


    Anbei: Update des Ausfall-Protokolls