Dieses Phänomen gibt es seit Jahren, und es betrifft besonders treue Congstar-Kunden, die jahrelang den selben Vertrag haben und ahnungslos ihre Karte in das neue Smartphone einlegen...


    Das Muster ist dann oft dasselbe: Congstar besteht zunächst auf hohen Forderungen und macht bei hartnäckiger Nachfrage ein Kulanzangebot. Die Presse sollte sich dem mal annehmen.


    Ich habe damals ein bisschen über die Rechtsprechung in vergleichbaren Fällen recherchiert und wollte einen Anwalt nehmen, aber dann kam das Kulanzangebot.


    Eine andere Möglichkeit ist die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur. (findet man über Google).

    Liebe Congstar-Mitarbeiter,
    mit Erschrecken stelle ich beim Blick in dieses Forum fest, dass Congstar weiterhin astronomische Rechnungen an Kunden stellt (mehrere 100 Euro fuer geringfuegige Datenmengen), in Faellen, in denne es sich allem Anschein nach um ein Versehen der Kunden handelt.


    Besagte Kunden verwenden einen sehr alten "9-Cent-flex"-Tarif, der keine Datenoption vorsieht (also i.d.R. besonders treue Congstar-Kunden...). Oftmals handelt es sich um Kunden, die erstmals ein Smartphone verwenden, und dieses waehlt sich dann regelmaessig automatisch ins Internet ein... Dann wird in dem Tarif offenbar nach Zeit abgerechnet (9 Cent pro Minute), nicht nach Datenmenge.


    Bei mir waren es damals rund 700 Euro fuer etwa 150 MB, siehe: Sonderpreis: 500 Euro für ein paar Tage Internet


    Aus eigener Erfahrung und nach dem, was ich von anderen Kunden gehoert habe, scheint es so, dass sich Congstar bei anfaenglicher Kontaktaufnahme systematisch stur stellt und aber hartnaeckigen Kunden nach einiger Zeit eine Kulanzloesung anbietet.


    Ich denke, es waere besser, diese Loesung sofort anzubieten, die Kunden zahlen auch dann noch 100 Euro/Monat "Lehrgeld" fuer geringfuegige Datenmengen.


    Ausserdem: Waere es nicht sinnvoll, den Kunden bei ungewoehnlicher Nutzung rechtzeitig einen Warnhinweis zu geben, anstatt erst nach, sagen wir, 500,- Verbrauch darauf hinzuweisen, wenn der Kunde normalerweise sonst nie Datendienste benutzt?


    Mit freundlichen Gruessen.
    A.

    Ich habe das Kontakformular bereits genutzt (Betreff: Rechnung) und daraufhin o.g. Antwort bekommen.


    Meine Frage war daher, ob meine Anfrage der zustaendigen Fachabteilung vorlag. Dies ist der letzte Versuch, bevor ich es mit Rechtsweg bzw. Schlichtungsstelle versuche. Ich will nur sicherstellen, dass Congstar sich die Sache vorher gruendlich angesehen hat.


    Besten Dank.

    Die Reklamation der Rechnung kann leider erst erfolgen, wenn die entsprechende Rechnung gestellt wurde. Ich empfehle dann die Reklamation der Rechnung über unser Kontaktformular. Dort wird der Vorgang von unserer Fachabteilung bearbeitet. Die Kollegen werden versuchen eine für beide Seiten angemessene Lösung zu finden.


    Zwischenstand:


    Ich habe nun eine Rechnung von ueber 700 Euro fuer ca. 2 Wochen Tage Internetnutzung (geschaetzt 150 MB) im vergangenen Monat erhalten. Das Problem scheint zu sein, dass Congstar zu einem sehr alten Tarif abrechnet (9 Cent pro Minute Internetverbindung).


    Ich habe die Rechnung reklamiert, wie empfohlen, und vorgeschlagen, zu marktueblichen Preisen abzurechnen.


    Congstar antwortete recht schnell per Email: Man nehme an, dass mein "Mobiltelefon sich automatisch ins Internet gewählt hat. Ob und wie ein Smartphone Datenverbindungen automatisch aufbaut, wird von unserem Unternehmen jedoch nicht gesteuert. [Anmerkung: Es ist beruhigend zu wissen, dasss Congstar nicht mein Telefon steuert, aber das hatte ich auch nicht unterstellt]


    (...) Bitte beachten Sie, dass eine Erstattung der Gebühren durch uns nicht vorgesehen ist und die Kosten durch Sie getragen werden."


    Liebe Support-Mitarbeiter: Hat Ihre Fachabteilung das geprueft?

    Sooo. Heute kam die Rechnung über 511€. Die Rechnung kam wie jeden Monat zum ganz normalen Termin. Beschleunigt wurde garnix und Kulanz ist bei Congstar ein Fremdwort.
    Ich zahle jetzt einfach 511€ für null Leistung und gut ist. Unmöglich der Laden hier.....


    Gesperrt ist mein Anschluss natürlich immernoch. Logisch....


    Ich habe dasselbe Problem. Ich bin, wie Du wahrscheinlich auch, langjaehriger Kunde und da rechnet Congstar offenbar nach einem etwas unzeitgemaessen Tarif ab (9 Cent pro Minute Internetverbindung, was im Resultat ein paar 100 Euro fuer ein paar MB Transfer sein koennen).


    Hast Du schriftlich Widerspruch gegen die Rechnung eingelegt?


    Ich denke, das koennte auch fuer die Presse interessant sein (Verbraucherseiten). Vielleicht schreibe ich was, wuerde Dich dazu gerne kontaktieren.

    Ich empfehle dann die Reklamation der Rechnung über unser Kontaktformular. Dort wird der Vorgang von unserer Fachabteilung bearbeitet. Die Kollegen werden versuchen eine für beide Seiten angemessene Lösung zu finden.

    Ist eine solche Reklamation per Kontaktformular gleichzusetzen mit einem formellen Widerspruch gegen die Rechnung (üblicherweise auf dem Postweg)?

    Offenbar hat mein Handy sich im "9 Cent Tarif" wiederholt ins Internet eingewählt. Nach wenigen Tagen bekam ich von Congstar eine Nachricht, dass "mein Anschluss aus Sicherheitsgründen gesperrt" sei.


    Anruf bei der Service-Hotline ergab: die paar Tage Internet haben rund 500 Euro gekostet. Ein ähnlicher Fall wie dieser , aus dem Congstar offenbar wenig gelernt hat.


    Die Service-Mitarbeiterin sagte mir, sie könne mir nicht weiterhelfen. Da Congstar mit seinen Kunden per Email kommuniziere, solle ich eine Email schreiben. Das tat ich. Ich schlug vor, den Vorgang zu prüfen und zu marktüblichen Preisen abzurechnen und bekam die Antwort:


    "Wir haben Ihr Anliegen geprüft. Auf Ihrem Vertrag (...) sind innerhalb kurzer Zeit ungewöhnlich hohe Gebühren angefallen.
    Diese Gebühren von 510,84€ müssen erst bezahlt werden, dann können wir den Vertrag wieder für Sie frei schalten."


    Anzumerken ist noch, dass ich den Betrag, selbst wenn ich ihn bezahlen wollte, gar nicht bezahlen könnte, denn Congstar hat mir keine Rechnung gestellt.


    Sicher verstehen Sie, liebe Congstar-Mitarbeiter, die Frustration über den mangelhaften Service. Wie kann ich erreichen, dass jemand von der Fachabteilung den Vorgang prüft, sodass ich nicht ewig hin- und herschreiben, und/oder einen Rechtsanwalt einschalten muss?