• Wechsel von Telekom (selbst gekündigt) zu Congstar inkl. Portierung / Schwierige Kommunikation mit Congstar

      Guten Tag,


      vielleicht bekomme ich ja hier eine Anwort auf meine Frage.


      Ich war langjähriger Kunde der Telekom, Vertragsende zum 31.01.16. Gekündigt habe ich im Dezember zwecks Einhaltung der Kündigungsfrist. Erst vorige Woche bin ich auf Congstar gestoßen mit dem congstar komplett 2 flex und das für nur 29,- Euro. Deshalb habe ich gleich den Onlinevertrag am 12.01.16 abgeschlossen. Die Hotline habe ich natürlich vorher angerufen, ob es Probleme bei der Portierung meiner Rufnummern gibt, die mir überaus wichtig sind. Aussage, es gibt keine Probleme, es muß nur nach Registrierung das Portierungsformular ausgefüllt und gefaxt werden. Da auf dem Porierungsfax keine Möglichkeit besteht, der Angabe daß man selber gekündigt hat, habe ich den Hinweis siehe Anlage Telekom hinzugeschrieben und die Kündigungsbestätigung der Telekom mit allen Angaben als Anhang mit gefaxt (Sendefaxbestätigung liegt vor). Am 13.01.16 habe ich bei der Hotline angerufen, ob denn der Vorgang mit dem Fax so in Ordnung sei. Man konnte mir keine Auskunft geben, ich solle noch einen Tag warten. Das tat ich. Am nächsten Tag 14.01.16 rief ich wieder an, es wurde mir gesagt, man könne das nicht einsehen, es werde sich gekümmert und man meldet sich bei mir. Am 15.01.16 rief ich wieder an, da sagte man mir, ich solle mich per Chat an den Service wenden, auch das tat ich. Im Chat sagte man mir, ich müsse mich per Email an den Support wenden. Auch das tat ich am 15.01.16. Eine Eingangsbestätigung habe ich erhalten, das wars aber. Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich außerdem bei der Telekom angerufen, und erfahren, daß seitens Congstar ein Portierungsauftrag vorliegt, der auch von der Telekom bestätigt wurde und nicht's dadegen spricht (Datenabgleich u.s.w.) und es wohl jetzt an Congstar liege wie es weiter geht.


      Wie geht es denn jetzt weiter ? Ich habe am 12.01.16 den Onlinvertrag gemacht, sollte also genug Zeit sein, alles auf die Reihe zu bekommen bis zum 1.02.16, so daß ein unterbrechungsfreier Übergang möglich sein sollte. Finde es ziemlich traurig, daß man mehrere Male versucht, nur eine Antwort zu bekommen, ob alles seinen Gang geht, aber das ist bisher nicht geschehen. Es hat sich bisher niemand bei mir gemeldet, weder per Email oder Anruf. Hoffe das ist kein Dauerzustand bei Congstar, daß man nur hin und her geschoben wird wenn man ein Problem hat oder nur den Status erfahren will, denn dann müsste ich mir das noch überlegen, ob das die richtige Entscheidung ist.


      Mfg gassimodo

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    • Hallo gassimodo,


      vom zeitlichen Ablauf sollte es eigentlich klappen, aber normalerweise hättest Du besser nicht selbst gekündigt. Dies ist nicht nur die Empfehlung von Congstar, sonder von generell allen Providern, damit ein reibungsloser Wechsel mit der Rufnummermitnahme funktioniert.
      Nur so vermeidest Du unter Umständen, dass Du plötzlich ohne Leitung da stehst. Bei mir hat z.B der Wechsel Ende letztes Jahr nicht geklappt. Dann hat Congstar bei meinem alten Versorger die Weiterversorgung beantragt. Somit wurde die Kündigung temporär einfach bis zum nächsten Schalttermin verschoben. Ich hatte dadurch keinerlei Ausfälle. :)
      Wenn Du dagegen selbst gekündigst hast, und der Schalttermin kommt nicht zustande, dann hast Du fast immer kein Telefon /Internet, weil Dein alter Port bereits weiter vergeben wurde. Ich wünsche Dir trotzdem, dass alles reibungslos klappt.



      pochai

    • Hilfreichste Antwort
    • Hallo gassimodo,


      erst einmal herzlich Willkommen hier im congstar-Support-Forum.


      Wie schon erwähnt ist es immer ratsam die Festnetzkündigung über den neuen Anbieter laufen zu lassen, wenn man seine Rufnummer behalten will. Leider ist das ganze Procedere im Festnetz nicht so einfach wie im Mobilfunknetz.
      Zu deinem persönlichen Fall kann ich leider noch keine konkrekte Auskunft geben, wir warten immer noch auf eine Antwort deines alten Anbieters.
      Bis wir diese bekommen, muss ich dich leider um Geduld bitten. Du bekommst aber, sobald wir was neues wissen, zeitnah Bescheid.


      Besten Gruß,
      Thomas

    • Hallo Thomas,




      erstmal vielen Dank für die Info. Die Begründung kann ich aber im Moment
      nicht nachvollziehen, habe ich doch vorige Woche bei der Telekom
      angerufen. Da wurde mir bestätigt, daß die Anfrage von Congstar für die
      Portierung eingegangen ist bei der Telekom und die Freigabe seitens der
      Telekom erfolgt ist. Außerdem sollte es doch zwischen der Telekom und
      einem Tochterunternehmen diesbezüglich keine Probleme geben mit der
      Verständigung.




      Meine Kündigung mußte ich im Dezember veranlassen, sonst hätte sich mein
      Vertrag um ein Jahr verlängert, was ich aber nicht wollte. Von Congstar
      wußte ich bis Dato nichts und einen anderen Provider hatte ich auch
      noch nicht.




      Auf die Rufnummer bezogen, diese ist 90 Tage zu reservieren nach
      Vertragsbeendigung. Dafür habe ich ja den Portierungsauftrag auch
      gestellt, während der alte Vertrag noch läuft. Wo ist da das Problem ?




      Meine ursprüngliche Frage von Anfang an in Bezug auf das eingegangene
      Fax (2 Seiten, Portierungauftrag und Kündigungsbestätigung) hat aber
      trotzdem bis heute niemand beantwortet. Da ich ein übervorsichtiger
      Mensch bin, mich selber an gesetzliche Regeln halte, dazu gehört auch,
      daß ich nicht gezwungen bin, über einen neuen Provider zu kündigen um
      meine Rufnummern zu bekommen, sondern das auch selbst in die Hand nehmen
      kann und trotzdem mir die alten Rufnummern zustehen unter Einhaltung
      bestimmer Regeln, schaue ich mir das nur noch eine kurze Weile an. Ist
      dann Informativ kein positives Ergebnis zu verzeichnen, werde ich vom
      noch nicht mal geschlossenen Vertrag zurücktreten.




      Tut mir leid, aber ich bin nicht jemand, der mehere Wochen auf ein
      Ergebnis wartet, wenn von Congstar angegeben wird, daß Emails und
      Supportanfragen in der Regel zwischen 24-48 Stunden dauern. Da sind wir
      ja schon bei weitem drüber.




      Mfg G.Lück

    • Hi,


      habe heute eine positive Email von Congstar erhalten, daß die Portierung klappt und die vorraussichtliche Bereitstellung am 10.02.16 ist. Dachte erst, naja, die 10 Tage ohne Telefon geht schon mal. Habe ja selber gekündigt, da ist halt ab 01.02.16 mal Telefonruhe 8). Dann las ich auf dem Bescheid, daß ich an dem Tag mal telefonisch nicht erreichbar bin. Dachte wieso nur den einen Tag, schau ich mal bei der Telekom rein und siehe da, es wird bis 10.02 verlängert :thumbsup: . Super, dachte immer das geht nur, wenn man über den neuen Anbieter kündigen läßt.


      Ich freue mich auf jeden Fall daß alles gut wird. In diesem Sinne auch Dank an die Telekom. :)


      Mfg G.Lück

    • Nun bin ich seit über einer Woche bei Congstar. Der Wechsel am 12.02 erfolgte ohne große Hürde. Nach der Zwangstrennung in der Nacht wurde keine neue IP von der Telekom zugeteilt. Irgendwann am Nachmittag nach der Arbeit stand aber schon die Verbindung zur Vermittlungsstelle zu Congstar. Die Box (Fritzbox 7490) hatte ich schon am Vortag auf die neuen Zugangsdaten programmiert und abgespeichert und dann die Telekomzugangsdaten wieder aufgeladen. Geht ja alles schnell. Nach dem ich von Arbeit kam, habe ich die Sicherung vom Vortag drauf geladen. Dann erfolgte der Neustart. Nach mehreren Minuten erfolgte aber kein DSL-Aufbau. Ich versuchte es immer wieder. Hmmmm, wo lag der Fehler ? Ganz einfach. In der Maske, wo die Zugangsdaten xxxxx@constar eingetragen werden, habe ich immer mit congstar eingetragen. Das war der Fehler, da in der vorgegebenen Eingabemaske das congstar schon enthalten ist. Oh man, ehe ich das gesehen habe :rolleyes: , also den Fehler behoben und sofort stand die DSL-Verbindung. Ich wohne nun etwas weiter auf nem Dorf, wo mit Mühe und Not bloß 6 MB Down / 650 Upload zur Verfügung standen. Als ich in die Verbindungsdaten rein schaute, traute ich kaum meinen Augen. 8,2 MB Down / 2,3 MB Upload waren echt eine Überraschung. Ist sicher kein sehr großer Sprung, aber schon merkbar, vor allem im Upload. VOD läuft reibungslos. Dazu kommt noch, daß ich schon 3 Gespräche ( besitze 4 Rufnummern ) parallel probeweise geführt habe. Ich muß aber dazu sagen, daß ich die Störsicherheit in der Box um 2 Stufen in Richtung Stabilität verändert habe. So habe ich weniger Übertragungsfehler bei 8,2 MB / 1,75 MB auch voll ausreichend.
      Hatte bisher nicht viel Vertrauen zu IP. Da ab 2018 eh alle Anschlüsse umgestellt werden, kann ich nur dazu raten, es bringt auf jeden Fall Vorteile. Mein Wechsel von ISDN Annex-B zu Congstar-IP Annex-J hat sich auf jeden Fall gelohnt, vor allem spar ich noch 10,- € pro Monat.
      Natürlich sollte auch ein entsprechender Router vorhanden sein, der das Annex-J schon kann, sonst hat man keine so hohe Upload-Geschwindigkeit.


      Also, einfach Mut zum Wechsel ;)


      Mfg gassimodo