• [THEMA DER WOCHE]

    Lieferapps - Wer bringt heute mein Essen?

      Hallo liebe Kunden und Community-Mitglieder,


      heute befassen wir uns mit einem der schönsten Themen der Welt: Essen! Natürlich kann kochen viel Spaß machen und interessante Kreationen hervorbringen. Manchmal hat man aber einfach keine Lust darauf und lässt sich etwas kommen. Etwas zu essen mit dem Handy bestellen ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Befassen wir uns deshalb mit dem Thema Lieferapps!


      Den orangenen Marktführer kennt ihr alle. Dieser hat in den letzten Jahren auch viele kleinere Konkurrenten aufgekauft. Auf Monopolstellungen stehe ich persönlich nicht so. Ich möchte euch heute daher ein paar unabhängige Alternativen vorstellen. Diese sind zwar (noch) nicht überall verfügbar aber definitiv auf dem Vormasch!



      Wolt

      2015 in Finnland an den Start gegangen und bereits in 23 Ländern vertreten ist Wolt. Hier könnt ihr die Bestellung sowohl über die App als auch über eine klassische Internetseite aufgeben.


      Die App besticht dabei durch appetitliche Fotos und macht die Suche nach dem Objekt der Begierde durch Kategorien einfach und komfortabel. Ihr füllt euren Warenkorb dabei durch einfaches Wischen nach rechts auf dem Handybildschirm. Auch eine Bestellung mit Freunden ist hier möglich. Ihr sucht gemeinsam aus und nur einer aus der Gruppe zahlt. Klasse!


      Pro Bestellung fällt je nach Entfernung eine feste Liefergebühr von 1,90 € - 2,90 € an. Dafür bekommt ihr aber auch ein recht zuverlässiges Zeitfenster für die Lieferung und könnt den Weg des Fahrers verfolgen.


      Übrigens können mittlerweile auch Lebensmittel und Blumen über Wolt bestellt werden.



      DiscoEat

      Der Name dieses Anbieters hat nichts mit den bekannten Partytempeln zu tun, sondern leitet sich von dem Wort Discount ab. Ursprünglich wurde DiscoEat entwickelt, um Reservierungen in Restaurants außerhalb von Stoßzeiten attraktiver zu machen und lange Leerzeiten in den Lokalen zu reduzieren. Mit der Corona-Krise wurde dann aber auch die Online-Bestellung unter diesem Aspekt mit aufgenommen.


      Heißt im Klartext: Wenn ihr über DiscoEat außerhalb von Stoßzeiten bestellt, könnt ihr bares Geld sparen!


      Reservierungen sind dabei sowohl per App als auch über die Homepage möglich, Bestellungen können ausschließlich über die App getätigt werden. Ihr könnt euer Restaurant entweder über die entsprechende Kategorie oder nach einer Map finden. Da DiscoEat keinen eigenen Lieferdienst beschäftigt, erfolgt die Lieferung immer über das entsprechende Restaurant selbst.


      Positiv: Bei Bestellung könnt ihr zusätzlich zum Bestellvolumen auch einen Spendenbetrag mit angeben, wenn ihr euer Lokal unterstützen möchtet!


      Es natürlich auch noch weitere Lieferdienste als Alternative!



      Gut zu wissen!

      Lieferdienste bzw. -Apps tragen gerade in Zeiten der Corona-Krise einen wichtigen Teil dazu bei, damit Restaurants für Kunden erreichbar bleiben. Auch wenn die Situation aktuell etwas lockerer ist als noch vor ein paar Monaten, ist das ein Faktor den man nicht unterschätzen sollte.


      Da allerdings diese Dienste ebenfalls Wirtschaftsunternehmen sind, lassen diese sich ihre Arbeit auch bezahlen. In der Regel fällt für die Bestellung über eine Lieferapp bereits eine Provision von ca. 10 - 15 % des Bestellwertes an. Wird über den Dienst geliefert, sind das je nach Anbieter das ganz schnell 30 - 40 % des Auftragsvolumens. Da summiert sich einiges.


      Daher bieten mittlerweile viele Lokale und besonders Ketten einen eigenen Lieferdienst an. Dieser ist zwar ebenfalls mit finanziellem Aufwand verbunden, scheint sich aber dennoch gegenüber einem externen Lieferdienst zu rechnen.


      Der Haken: Auch wenn eigene Lieferdienste vorhanden sind, geht dennoch ein Großteil der Bestellungen über externe Lieferdienste ein. Das hat ganz einfach den Hintergrund, dass sich diese Plattformen mittlerweile sehr in unserer Gesellschaft gefestigt haben und auch über Suchmaschinen deutlich besser gefunden werden als Lokale selbst. Da man natürlich nicht auf diese Bestellungen verzichten möchte, will es sich auch niemand mit Bringdiensten verscherzen.


      Grundsätzlich gilt: Lieferapps sind eine tolle Sache und praktisch. Wenn ihr aber speziell euer Lokal unterstützen möchtet, solltet ihr direkt dort bestellen oder am besten abholen. Das spart dem Betreiber einiges an Geld.



      Und was gibt es bei euch?

      Nutzt ihr Lieferapps? Wenn ja welche und warum? Oder seid Selbstabholer aus Überzeugung? Feedback ist immer gerne gesehen!


      LG

      Mark

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