Hallo,
ich bin leider nicht fündig geworden wo ich die Schnittstellenbeschreibung nach §74 TKG bei Congstar finde.
Kann mir bitte jemand ein Link oder das Dokument zukommen lassen? (Ich will auf Nummer Sicher gehen, damit mein Anschluss auch so funktioniert wie er von der Technik vorgesehen ist.)
Vielen Dank ![]()
Schnittstellenbeschreibungen nach §74 TKG
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Schnittstellenbeschreibung nach §74 TKG
Wichtige technische Details für congstar Zuhause-Anschlüsse:
- VDSL/ADSL-Anschlüsse: Die Schnittstellen basieren in der Regel auf ITU-Standards, darunter VDSL2 (ITU-T G.993.2) und VDSL-Vectoring (ITU-T G.993.5).
- Router-Anforderungen: Für eine reibungslose Funktion wird ein VDSL-fähiger Router benötigt, der die entsprechenden Standards unterstützt. Ältere DSL-Modems (basierend auf U-R2) können zu Geschwindigkeitseinbußen oder Verbindungsproblemen führen.
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Danke, das ist jetzt aber eigentlich nur was das Modem können muss. Mich hat jetzt Interessiert, welche RFCs der Router können muss. Bei der Deutschen Glasfaser wird hier schön darauf eingegangen nach welchem RFC IPv4 und IPv6 vergeben wird.
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Ist wie bei der Telekom.
Technische Kernparameter:
- Netzabschluss: Meist ein bereitgestelltes Glasfaser-Modem (ONT/Optical Network Terminal).
- Physikalische Schnittstelle: \(1000 \text{Base}-T\) (RJ-45) für den Anschluss eines Routers, oft 1 Gbit/s oder höher.
- Protokolle: Nutzung von PPPoE (Point-to-Point Protocol over Ethernet) und VLAN-Tagging (typischerweise VLAN 7 für Internet, VLAN 8 für VoIP/TV).
- Faserstandard: Single-Mode Glasfaser nach ITU-T G.652.D oder biegeunempfindliche G.657.A2.
- Anschlussvariante: Teilweise direkte Nutzung von Glasfaser-Routern mit SFP-Modul am passiven Netzabschluss möglich.
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Wie sieht es dann mit IPv6 aus? Bei der Telekom ist dies mit dabei. Hier gibt es auch unterschiedliche Methoden eine IP-Adresse auszuhandeln.
Die IPv4 Adresse erhält man bei der Einwahl via PPPoE, die Abfrage nach einem IPv6 Präfix via DHCPv6 laufen bei mir ins Leere. -
Hey, ich bin in der Materie nicht so drin. Deswegen meine einfach gehaltene Antwort. Grundsätzlich unterscheiden sich die Verfahren da nicht, weshalb die bereitgestellten Infos so auch der Telekom zu entnehmen sind. Das ist mein Kenntnisstand und die bisher bereitgestellten Daten scheinen das zu decken. Hier kommt echtes DS zu tragen aber bei eigenen Routern muss man hier ein bisschen Hand anlegen.
(Dazu bekommst direkt von congstar gängiger Weise die relevanten Infos aber keinen tiefgreifenden Support. <-Das nur mal so nebenbei gesagt. Hier im Forum sind aber oft welche unterwegs, die gerne assistieren im Ramen des möglichen.)So wie ich es verstehe, versucht der Router parallel beides aufzubauen aktuell, also ipv4 und ipv6. Im Telekomnetz muss aber erst der Tunnel mit ipv4 aufgebaut sein und darüber erfolgt danach die Anfrage zu ipv6.
Parallel hat zu folge, dass die ipv6 Anfrage, wie du sagst "ins Leere läuft".
Welche Parameter hier jetzt an welcher Stelle in einem spezifischen Router gefragt sind, ist mir zu hoch. Da müsste ich mich länger und tiefer einarbeiten.
Vielleicht kann jemand anderes dir mehr helfen hier, mit mehr Tiefe in den Details. Alternativ Websuche / Router Support usw.
Trotzdem glaube ich, dass es das eigentliche Problem im Kern beschreibt.Vielleicht hilft dir das ja schon ein wenig.
Halt uns mal auf dem laufenden, wenn dann tatsächlich klappt, hier lesen viele auch stumm aber interessiert mit.Schönen Abend, zedtea
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Danke für die Rückmeldung zedtea, ich hatte deswegen nach der Spezifikation bzw. den RFCs gefragt welche eingesetzt werden. In diesen ist das entsprechende Verhalten dokumentiert. Ich gebe auf jeden Fall eine Rückmeldung wenn ich hier weiter bin

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IPv6 funktioniert nun, schuld war wohl die alte Firmware vom Vigor 167, dort war ich noch auf der 5.0.1 (aktuell ist die 5.2.8). Der Vigor dient eigentlich nur als Modem und stellt das VLAN 7 bereit... Der MikroTik kann jetzt erfolgreich über das PPPoE Interface welches die IPv4 Adresse bekommt via DHCPv6 Client das Präfix anfragen.