• [THEMA DER WOCHE]

    Die Geschichte der Technik - Wie sich unser Taschencomputer entwickelt hat đŸ“±

      Seit wann nutzt du ein mobiles EndgerÀt? 9

      Das Ergebnis ist nur fĂŒr Teilnehmer sichtbar.

      Hallo liebe Freunde des Mobilfunks!

      Heute möchte ich euch ein wenig ĂŒber die Geschichte unserer Handys und Smartphones erzĂ€hlen. Dieses Thema hat soviel Stoff, dass ich mich kurz halten muss, aber tut euch keinen Zwang an und haut in die Tasten, wenn ihr etwas dazu sagen möchtet 😘!


      Viele von euch sind mit der Technik aufgewachsen, andere wiederum haben die Entwicklung der mobilen EndgerĂ€te live erlebt. FĂŒr Kinder und Jugendliche von heute ist es kaum denkbar, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit noch keine Smartphones gab. Man konnte mit den Handys tatsĂ€chlich nur telefonieren, SMS schreiben und mit teureren oder neueren Modellen noch anderen relativ beilĂ€ufigen Firlefanz machen. Ernstgenommen wurden die frĂŒhen Handybesitzer oft nicht. Um das zu verstehen mĂŒssen wir am Anfang beginnen đŸ•°ïž.



      Mobil telefonieren ab 1923!

      Richtig gelesen! Die ersten mobilen Telefone wurden schon 1923 in Betrieb genommen. Zwischen Hamburg und Berlin waren in der Deutschen Reichsbahn und der Reichspost Telefonate in den ZĂŒgen zwischen Berlin und Hamburg möglich 🚂. Gute 20 Jahre spĂ€ter wurden dann die ersten mobilen Telefone fĂŒr Privatanwender möglich: 1946 wurden in St. Louis und Chicago die ersten Telefonate mit Automobiltelefonen gefĂŒhrt. In der Schweiz war es 1949 so weit und 1952 war die Anlage vollautomatisiert. Weltweit die erste mit der Fahrzeuge vom Festnetz aus erreicht werden konnten ☎.

      In Deutschland waren die ersten Autotelefone 1952 verfĂŒgbar, welche im A-Netz funkten. 1968 war eine 80%ige Abdeckung des A-Netzes in der BRD erreicht. Macht euch klar: Diese "Mobiltelefone" waren fest verbaut und machten rund 50% des Fahrzeugpreises aus 💰. 1972 wurde dann in der BRD auf das B-Netz umgestellt, mit dem erstmals SelbstwĂ€hlverbindungen möglich waren. Der Beruf des "FrĂ€uleins vom Amt" wurde ab diesem Zeitpunkt von Technik abgelöst, da immer weniger GesprĂ€che per Hand vermittelt wurden.



      Erste echte Mobiltelefone

      1973 wagten die Entwickler von Motorola sich an den ersten Prototypen eines Mobiltelefons, welches auch wirklich mobil werden sollte. Noch im selben Jahr meldeten die Ingenieure das Patent an. Der frĂŒhe Prototyp wurde aus verschiedenen Bestandteilen von UKW-Radios zusammengebastelt und mit einem relativ leistungsfĂ€higen Metall-Hybrid Akku versehen. Das erste Telefonat welches auf diesem Telefon gefĂŒhrt wurde, machte der Chefentwickler um seine Konkurrenz anzurufen đŸ€Ł.



      Neue Netze, neue GerÀte

      Durch die EinfĂŒhrung flĂ€chendeckender digitaler Mobilfunknetze, dem D-Netz Ende der 80er - Anfang der 90er Jahre in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde ein unaufhaltbarer Trend geschaffen. Im Sommer 1992 nahmen in Deutschland die Netze D1 (Deutsche Telekom Mobilfunk) und D2 (Mannesmann Mobilfunk) den Betrieb auf. Durch die neue Technologie konnten Handys nun kleiner gebaut werden und benötigten auch weniger Strom.



      Snake, W@P, T9 und Farbdisplays

      Handys wurden immer kleiner, inzwischen konnten sie nicht nur telefonieren, sondern unter anderem unglaublicherweise auch SMS versenden. Jede Menge SMS. Immer mehr Funktionen fanden den Weg in das kleine Technikwunder. Kleine Spiele wie das allseits bekannte Snake begleiteten viele in Bus und Bahn 🐍. Auch das Wireless Application Protokoll fand den Weg auf viele EndgerĂ€te. So war es fĂŒr viele Menschen nun erstmals auch möglich, stark vereinfachte Webinhalte abzurufen - und auf dem immer kleiner werdenden Display anzuzeigen. Das alles war mit teils hohen Kosten verbunden. SMS, MMS, Minuten und Internet wurden haargenau berechnet und nicht selten war man ĂŒber eine ziemlich hohe Rechnung verwundert. Allnet Flats gab es nicht.


      Das Schreiben von Textmitteilungen wurde in dem Zeitraum enorm vereinfacht: T9 - ein Wörterbuch mit dem es möglich war, die wahrscheinlichsten Wörter zu prognostizieren. So musste man auf den Nummernblock-Tastenhandys wesentlich weniger Tasten drĂŒcken und Texte konnten schneller geschrieben werden. Die erste mobile Auto-VervollstĂ€ndigung war da 📃. Und dadurch auch eklatant höhere Kosten, denn eine SMS dauerte oft nur noch ein paar Sekunden. Nicht vergleichbar damit, wie man sich die Finger vormals wund geklickt hat 🙄.

      Nokia und Siemens waren zu dem Zeitpunkt sehr begehrte Marken. Sharp und Nokia brachten die ersten Farbdisplays heraus, Hintergrundbilder waren selber wĂ€hlbar und sogar polyphone Klingeltöne standen jetzt zur Nutzung bereit. Das hĂ€ufigere Versenden von Bildern nahm seinen Anfang. Die ersten (sehr simplen) Handykameras fanden ihren Weg in die GerĂ€te und auch sehr kuriose Modelle wie z.B. Slider mit großen vollwertigen QWERTZ-Tastaturen wurden entwickelt.


      Oh - und wusstet ihr, das "Handy" nur in Deutschland sprachlich so genutzt wird? Den Begriff habe ich trotz reichlicher Recherche noch immer nicht verstanden 😝. Aber ist ja auch Egal, denn bald begann:



      Das Sterben der Handys

      Irgendwann war der Wettbewerb enorm groß und alle versuchten möglichst viel neue Technik zu verbauen. Je kleiner das Telefon war, desto begehrter war es. Um den Formfaktor noch weiter zu verkleinern, gab es Klapphandys und Slider. Sogar Handys im Scheckkartenformat wurden hergestellt. Spezielle GerĂ€te wie Blackberrys waren besonders bei GeschĂ€ftsleuten beliebt. Doch von heute auf morgen war Schluss damit: in Deutschland wurde UMTS 2004 fĂŒr die Masse verfĂŒgbar. Ende 2009 wurden die ersten Mobilfunknetze der vierten Generation (LTE/4G) verfĂŒgbar. Das Internet war bis jetzt nahezu reine Computer-Sache, neue Netzwerke taten sich auf und es war Zeit fĂŒr gĂ€nzlich neue Technologie 😳.



      Neue Player im Game

      Schon um die 2000er herum wurde mit VorlĂ€ufern von Smartphones experimentiert, doch der echte Player im Game hat erst am 9. Januar 2002 die BĂŒhne betreten: Apple mit dem iPhone 🍎. Dieses unfassbare GerĂ€t - fast wie von einer anderen Welt - vereinte erstmals ein MusikabspielgerĂ€t mit einem Telefon und einem Touchscreen. Die Sensation war perfekt: Das erste echte Smartphone war geboren. Das iPhone der 1. Generation hatte eine Auflösung von 480 x 320 Pixel, das P800 von Sony Ericsson vier Jahre zuvor lediglich 320 x 208 Pixel. Gebt es zu: ihr habt auch ein Zelt vor dem Apple-Store aufgeschlagen, wie heutzutage die Sneaker-Fans!?


      Ab jetzt sind Handys keine Handys mehr, sondern Smartphones: Kleine Taschencomputer - und sie werden wieder grĂ¶ĂŸer. Bald gilt die Devise: Je grĂ¶ĂŸer desto besser - dieser Trend hĂ€lt bis heute an.


      In dieser Zeit gehen viele Hersteller mit den unterschiedlichsten Modellen an den Start. Bereits ein Jahr spĂ€ter kontert Google mit dem Release von Android, der Google Play Store geht online und stellt den Nutzern unglaublich viele neue Anwendungen zur VerfĂŒgung. Das Android OS erobert im Sturm den Markt und ist neben iOS bis heute fĂŒhrend - gleichzeitig aber auch der Sargnagel fĂŒr viele Hersteller anderer Modelle und Software. AnfĂ€ngliche Konkurrenz ist heute bereits vom Markt verdrĂ€ngt - oder hat noch jemand ein Windows-Phone 😅? Auto-VervollstĂ€ndigung ist heute ein Witz: Wir reden lĂ€ngst mit unseren kleinen Multifunktionscomputern.


      2009 wurde die Kommunikation miteinander erneut revolutioniert: Nahezu alle Messenger wurden mit WhatsApp von der BildflĂ€che gelöscht und die SMS und MMS rĂŒckten immer mehr in den Hintergrund. Bis zum heutigen Zeitpunkt findet eine kontinuierliche Erweiterung der Hard- und Software statt und Smartphones ersetzen mittlerweile 100 andere Dinge.



      VerrĂŒckte Gadgets und Technologien

      Der Markt fĂŒr Smartphones wurde ĂŒber kurze Zeit so groß, dass schon lĂ€nger mehr Menschen ein Smartphone im Internet benutzen, als einen Computer oder Laptop. Smartphones wurden zu Uhren, Kopfhörer wurden schnurlos, laden geht auch ohne Stecker. Und: heute nutzen nur noch professionelle Fotographen eine Kamera als Aufnahmetool. Montierbare Gimbale helfen schon heute vielen Content Creatorn die perfekte Einstellung mit dem smarten Handtelefon zu finden.


      Schon bald dachten viele externe Hersteller ĂŒber mehr oder weniger sinnvolle Erweiterungen fĂŒr das Smartphone nach. Die Liste der Gadgets und Technologien fĂŒr das Smartphone ist endlos. Von personalisierten HandyhĂŒllen und -halterungen, ĂŒber Grillthermometer, Solar-LadegerĂ€ten, Spiele-Controllern und nicht zuletzt den Smartwatches ist alles denkbare dabei . Eine Google-Suche nach Smartphone-Gadgets lĂ€sst staunen đŸ€Ż.



      Handschmeichler

      Einen Aspekt, den ich hier nicht außen vor lassen möchte: Handys waren schon immer stabiler als die neuere Technik. Das Nokia 3310 ist heutzutage ein Synonym fĂŒr das stabilste Objekt ever, seit es Telefone gibt! Aber es hat geschmeichelt - mit seiner sehr festen, glatten OberflĂ€che aus Kunststoff. Mittlerweile sind wir selbst an der OberflĂ€che bei chemisch vorgespanntem Glas aus AlumosilikatglĂ€sern angelangt. Kalt, warm, Kunststoff, Alu, Glas - alles gut - Hauptsache es fĂŒhlt sich an wie ein Handschmeichler. Ohne Ecken - im Patent. Und wer sich Selbst und anderen Etwas Gutes tun möchte: Let`s Go!



      Die Zukunft der Taschencomputer

      Unsere Handys sind schon sehr sehr (sehr) weit weg von den Handys der 90er Jahre. Doch das Ende ist noch nicht in Sicht. Die jĂŒngste kaufbare Innovation ist ein komplett randlose Handy, was scheinbar keinen sichtbaren Rahmen mehr besitzt. Aber auch das Smartphone wird Ă€lter und bekommt Falten. Es gibt bereits einige sehr ausgesuchte Modelle, die sich wieder klappen lassen, ganz wie frĂŒher 😏!



      Die GerĂ€te werden in der Zukunft aber noch einmal ganz anders aussehen. Schon heute gibt es Prototypen von rollbaren, ausfahrbaren Displays. Schon jetzt kann man kabellos laden und Musik hören. AnschlĂŒsse werden in Zukunft wohl komplett verschwinden, Knöpfe gibt es kaum noch.


      Die klugen Köpfe in der Entwicklung halten noch einige weitere Überraschungen fĂŒr uns parat - man darf gespannt sein.




      Schauen wir mal was kommen könnte...


      Externer Inhalt youtu.be
      Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
      Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklĂ€ren Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer DatenschutzerklĂ€rung zur VerfĂŒgung gestellt.

      [ Smartphones in 15 Jahren: Das Ende des Hypes? // Quelle: youtube.de | Technikliebe ]


      Externer Inhalt youtu.be
      Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
      Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklĂ€ren Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer DatenschutzerklĂ€rung zur VerfĂŒgung gestellt.

      [ OPPO X 2021 - Das rollbare Smartphone // Quelle: youtube.de | notebooksbilliger.de ]




      Wie ist eure Handyerfahrung?
      Wenn wir uns die Entwicklung unserer Taschencomputer ansehen, merken wir schnell: Da geht noch einiges! Wenn man bedenkt, dass wir heute ein mannigfach höheres technisches Equipment in der Hosentasche, oder am Handgelenk tragen, als der Apollo Computer, der damals Menschen auf den Mond gebracht hat , macht die Zukunft Spaß.


      Habt ihr vieles davon miterlebt oder seid schon immer mit einem Smartphone gesegnet gewesen?

      Habt ihr Vorstellungen wie unsere Telefone der Zukunft aussehen könnten - oder welchen Trend mögt ihr derzeit ĂŒberhaupt nicht?


      Wenn euch mein Beitrag gefallen hat, lasst eure Meinung da und freut euch gemeinsam mit mir auf die neuste Technik :* !



      MFG

      Mario J.



      Ich bin hier - um dir zu helfen!
      Damit ich auf dein Kundenkonto zugreifen darf, trage bitte deine Daten in dein Forenprofil ein.
      Gut zu wissen: Allgemeine Themen | Tarif- & Produktberatung | Homespot-Tarife | DSL & Festnetz | Handys
      Schau mal rein: Thema der Woche | Created | Facebook | Twitter | Instagram | YouTube