Allerdings werden weder der CRIF, noch der Schufa der Umfang der Nutzung von Kreditkarten gemeldet. Es wird nur gemeldet, dass man eine Kreditkarte hat und die Höhe des Kreditrahmens. Das du nun ein besseres Rating hast hat nur etwas mit der Länge der Kredithistorie zu tun, wenn sich sonst keine Änderungen bei den Einträgen ergeben haben sollten.
Auch wenn das nun OT wird:
Ich besitze die AMEX seit über 10 Jahren und diese ist mit keinem direkten Limit versehen (keine harte Grenze). Weitere Änderungen gab es in den letzten Monaten nicht. Grundpfandrechtliche Kredite sind seit 7 Jahren eingetragen und laufen unverändert noch mehrere Jahre.
Ich rede an dieser Stelle nicht von meinem gesamten Scoring, sondern direkt von der AMEX-Einstufung.
Zur Korrektur: Es war nicht bei CRIF, sondern bei der Schufa. AMEX fragt alle 1-2 Monate die Schufa an bzw. übermittelt Daten. Die Daten werden nicht in der Online-Auskunft gezeigt, sondern nur bei der DSGVO-Auskunft. Dort sehe ich jede einzelne AMEX-Anfrage und die Beurteilung.
Dieses Verhalten findet man online in mehreren Foren. AMEX schiebt da jeden Monat irgendwelche Daten hin und her.
Ich habe die Kreditkarte über ein Jahr nicht genutzt und es kam zu dem o.g. Verhalten. Als ich dann dieses Jahr ab August die Karte öfter nutzte, konnte ich sehen, dass ab September mein Ranking auf "+++" gestiegen ist. Was da genau im Hintergrund passiert, rückt die Schufa ja nicht raus. Aber ich sehe anhand der Auskunft die Monate, in denen ich die Karte öfter nutzte und somit eine bessere Einschätzung meiner Bonität möglich ist.
Unabhängig von der AMEX verhält es sich bei mir - abweichend vom "Schufa-Standard" - so, dass ich trotz 3 KK in der Vergangenheit ein Ranking von >98.5 erreichte. Obwohl die Schufa selbst sagt, dass es ab der zweiten KK zu einer Abstufung des Rankings kommt und man nur noch "gut" statt "sehr gut" ist.
Alles in allem ist das eh ein kleiner Zauberkasten..