Also bleibt rotes Prepaid... naja. Nicht zu Magenta zu wechseln ist eine Trotzreaktion, denn von der Qualität des Netzes her gibt es keine Alternative zu (regionale/persönliche Präferenzen mal außen vor).

    Kein anderes Thema bestimmt dieses Forum so sehr wie LTE...


    LTE über Drittanbieter gibt es in keinem der sog. D-Netze. Das betrifft congstar gleichermaßen wie otelo (welcher in dem Sinne nicht einmal Drittanbieter ist). Und damit ist bei den Netzbetreibern auch schon der Wind aus den Segeln genommen - ich tue es nicht weil mein Konkurrent das auch nicht tut. Die E-Netze (o2) galten ja noch nie als direkte Konkurrenz aufgrund der Zielgruppendiversizfizierung (günstiger aber schwächeres Netz). Also warten wir ab bis Magenta oder Rot nach vorne kommt.


    In der Tat ergänzt sich das leider nur zu gut. Die Märkte D-Netz/LTE, D-NETZ/ohne LTE und E-NETZ überlappen sich nur zu einem kleinen Teil, so dass die Leistung D-Netz/LTE aktuell tatsächlich noch monetarisiert werden kann. Ein auf Gewinnmaximierung bestrebtes Unternehmen nutzt das natürlich aus. Was wirtschaftlich völlig legitim ist muss nicht zur Freude des Kunden führen.


    Wenn sich daraus kein Zusatznutzen gewinnen lässt oder eine neue Technologie (5G) anstelle treten kann, wird congstar auch LTE bekommen.

    Da folgt die Telekom mit diesem Premiumfeature dem Markt. Bis auf Edit Fynn (Moderator): zwei andere Anbieter unkenntlich gemacht kenne ich keinen Anbieter abseits der Netzbetreiber, der zusätzliche Karten bereitstellt.

    Die VoIP-Server der Telekom sind nur von Telekom Festnetzanschlüssen erreichbar, nicht über Mobilfunk oder andere Festnetz-/Kabelanbieter. Um Deine Festnetznummer unterwegs zu nutzen müsstest Du zuerst eine VPN-Verbindung zu Dir nach Hause aufbauen.

    Du wirst mit Deinem Ansinnen bei den meisten Tarifen kein Glück haben... u.a. liegt das am sog. Carrier Grade Nat, wo sich viele Clients eine öffentliche IP teilen. Lediglich bei Business oder Zuhause Tarifen gibt es eine exklusive IP für den Anwender. Im T-Mobilfunknetz gibt es zwar bereits IPv6, was viele Möglichkeiten im Rahmen des IoT bietet, praktisch umgesetzt ist es aber noch nicht. Der Nutzen entfällt ja zumeist auch, da der Betrieb von Servern i.d.R. in den AGBs ausgeschlossen ist.


    Wenn es nur für Dich privat ist, kannst Du die Lösung von der anderen Seite angehen. Grob umrissen müsste der Client eine VPN-Verbindung zu Dir nach Hause aufbauen und dann kannst Du innerhalb Deines Heimnetzes oder wenn Du Dich von unterwegs auch per VPN nach Hause verbindest, auf das Board zugreifen.

    Beim "congstar wie ich will" handelt es sich im Gegensatz zu den anderen Angeboten um einen Postpaid Tarif. Der Vorteil am wie ich will ist eben halt die flexible Ausrichtung Monat für Monat, was in anderen Postpaidtarifen so nicht gegeben ist.


    Auch wenn es individuelle und regionale Unterschiede gibt, in der Summe ist das Telekom Netz nach wie vor das Beste, egal ob 2G, 3G oder 4G. In den allermeisten Fällen ist Telekom 3G mindestens genauso gut wie ein anderes Netz mit 4G. Bei einem monatlichen Highspeedvolumen von 500 MB braucht man auch keine 50 MBit/s LTE, da reichen die 7 bzw. 14 MBit/s aus, die mit 3G locker erreicht werden. Einzig bleibt das Argument der fehlenden 4G Nutzung wo kein 3G verfügbar ist, was sich in der Praxis kaum auswirken dürfte (wie gesagt: individuelle und regionale Präferenzen sind außen vor).


    Daher: Wenn ich als bei einem anderen Anbieter ein paar Euronen spare, dann bekomme ich auch weniger dafür.


    Allerdings wird sich congstar etwas überlegen müssen was es dem Magenta Angebot entgegensetzt. Speziell für Vielnutzer dürfte es interessanter sein, direkt beim Mutterkonzern einen Vertrag abzuschließen. Bei solchen sind höhere Geschwindigkeiten mit LTE deutlich attraktiver während es die Wenignutzer dann zu congstar zieht, die nur wenig Umsatz generieren. Eine klare Abgrenzung besteht in den Leistungen bzw verfügbaren Optionen, nur spiegelt sich das in einigen Fällen nicht im Preis wider.

    Aktuell gibt es keine verbrauchsabhängige Kostenbegrenzung bei der Datennutzung im Inland.


    Auch sind die Preise abseits gebuchter Flats nicht mehr zeitgemäß und wenn es inzwischen auch einige Anbieter bzw aktuelle Tarife gibt, die eine solche Abrechnung im Kleingedruckten nicht mehr haben (eben auch der congstar wie ich will), so hat sich am 9 Cent Tarif in dieser Hinsicht nichts geändert. Ich würde auch bezweifeln, dass die hier genannten Kosten sich mit entsprechenden Einkaufskosten rechtfertigen lassen, das ist aber formal für die Abrechnung irrelevant.


    Die fehlende Budgetierung ist der große Unterschied zwischen Post- und Prepaid. Wann bei einem Anbieter die roten Leuchten angehen ist auch diesem überlassen und wird primär auf das Zahlungsausfallrisiko abgestellt. Leider lassen sich bei congstar im Postpaidbereich weder aktuelle Verbrauchsdaten einsehen noch eine Kostenobergrenze festlegen.


    Es wäre daher toll, wenn sich congstar hier kulant zeigen würde.