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  • Vertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten, ein 12-Monatsvertrag wurde nicht angeboten??

      Hallo,
      seit Mai 2014 hat mein Vater einen Mobilfunkvertrag mit congstar. Da er technisch überhaupt keine Ahnung hat, hat er sich dabei völlig auf den Verkäufer (telekom-shop) verlassen, der das schamlos ausgenutzt hat.
      So wurde ihm ein Produkt mit Internet-Flatrate verkauft, obwohl das beim Verkauf vorgelegte Uralt-Handy gar nicht diese Funktionalität besitzt. Die Änderung der Rufnummer wurde verschwiegen und die Mitnahmemöglichkeit der alten gar nicht erst vorgeschlagen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten, ein 12-Monatsvertrag, wie laut TKG verpflichtend zu führen, wurde nicht angeboten. Es wurden keine AGB und keine Info zu den Leistungen des Produkts übergeben sondern lediglich ein, ohne Inhaltskenntnis zu unterschreibender, Merkzettel mit entsprechenden Internet-Links.
      Aufgrund sehr seltener Verwendung seines Handys zahlt mein Vater nunmehr ein Mehrfaches seiner bisherigen Prepaid-Nutzung, die er wegen der lästigen Guthaben-Aufladung beendet hatte.
      Auf Reklamation bei telekom wurden wir an congstar verwiesen; congstar gab den Schwarzen Peter an telekom zurück und verstößt damit gegen die eigenen AGB (Pkt. 15.2 oder 15.3?) wonach, sinngemäß, congstar für die Fehler seiner Subunternehmer haftet.
      Eine zwischenzeitlich sich anbietende Vertragsänderung auf günstigere Bedingungen wurde durch absurde Forderungen von congstar vereitelt.
      Auf nachfolgende Mails und Einschreiben hat congstar nicht mehr reagiert (lediglich Empfangsbestätigung), die Einschaltung von Bundesnetzagentur und Verbraucherzentrale brachte auch nichts, ebenso wenig die Veröffentlichung einer Beschwerde über reclabox.com, der eine Weitergabe einer Beschwerde an congstar und/oder telekom(?) von dieser/diesen Firma/Firmen untersagt ist.
      Das Service-Telefon von congstar schickte mich 15min in Warteschleife, dann wurde abgehoben und aufgelegt. Der Zugang über meincongstar ist ebenfalls blockiert, da das Passwort nicht anerkannt wird und auch keine Reaktion auf Neuanforderung erfolgt.
      Es ist mir absolut unverständlich, wie man mit einem solchen Service-Vakuum Mobilfunkanbieter des Jahres 2015 werden kann?!
      An und für sich würde ich hier Grund zum Schadensersatz (oder sollte ich das passender Schmerzensgeld nennen?) sehen, mittlerweile frage ich mich, ob selbst eine Kündigung per Einschreiben/Rückschein von congstar überhaupt wahrgenommen wird?!
      Muss ich hier erst die Polizei oder einen Anwalt bemühen? Wer kann hier einen Rat geben?
      Gruß!
      W.


      Moderator Andreas M. Edit: Titel wurde geändert, damit das Problem angemessen beschrieben ist.

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      Es existiert eine Pflicht, Verträge mit 12 Monaten Laufzeit anzubieten? Den Text schonmal mit komplettem Unfug anzufangen ist nicht hilfreich, wenn man will, dass einem Glauben geschenkt wird.


      Was auch wie immer gilt: Wer Ahnungslos irgendwas unterschreibt, ist selbst schuld.


      Jetzt nach 20 Monaten groß ne Welle zu machen finde ich reichlich merkwürdig, wenn nichtmal die Bundesnetzagentur irgendetwas deswegen tut, gibt es vermutlich entgegen deiner Aussagen faktisch auch keine Verfehlungen seitens Congstar. Ansonsten würde ich gerne mal wissen, was bei all deinen Einbringen da tatsächlich als Rückmeldung kam. Ebenso, was die "absurden" Forderungen seien.
      Und was die Fehlleistungen angeht: Welche Fehlleistungen? Dein Vater hat unterschrieben, was er bekommen hat, und die Tarife und Leistungen der Congstar-Tarife sind beim Besten Willen nicht kompliziert und die Grundgebühr muss groß und deutlich erkennbar gewesen sein.
      Selbst wenn der Verkäufer im Shop unvollständige Informationen gegeben oder glatt gelogen hat, ist das a) nach fast 2 Jahren eh unmöglich zu belegen und b) tendentiell immer noch selbst schuld, wenn man blind Dinge unterschreibt. Da hab ich schon bei naiven 18jährigen wenig Verständnis, bei erwachsenen Männern noch weniger.


      Ob man das kulanter regeln könnte? Bestimmt aber wie würdest du reagieren wenn irgendjemand von dir nen Wagen kauft und nach nem Jahr ankommt und sagt "Ja sorry, ich wollte das Auto gar nicht, ich hab gar keinen Führerschein, gib mir mein Geld zurück!" ?


      Meine Empfehlung: Dein Vater soll ne Mail schreiben ( oder du, wenn er dahingehend völlig unfähig ist, hast du ja sicher längst ne Vollmacht ), spätestens ne Woche später ist ne Kündigungsbestätigung da. Wenn deine Angaben hinsichtlich des Datums stimmt, hast du noch ein paar Tage, um Fristgerecht zu Mai zu kündigen.

      Hi!


      Die Anbieter sind tatsächlich zu einem Angebot bzgl. 12 Monaten Laufzeit gesetzlich verpflichtet, jedoch kann man Congstar hier nichts vorwerfen, da alle Tarife auch ohne Laufzeit angeboten werden. :thumbup:
      Grundsätzlich empfehle ich immer "flex" zu buchen, bei jedem Anbieter, wenn das angeboten wird.


      Was diesen "Merkzettel" angeht, so muss man dabei gewesen sein um das richtig beurteilen zu können, denn das wirft mir schon Fragen auf. Eigentlich müsste er doch eine Info erhalten haben "in Tarif *Name* erhalten sie *Leistung*".


      Congstar ist nicht verpflichtet auf einseitige Vertragsänderungen einzugehen. Wenn dein Vater da ahnungslos irgendwas unterschreibt, dann ist das auch seine Schuld. Er hätte es ja über dich abwickeln können. Sehe es daher wie thunder.


      Was reclabox angeht, so halte ich die Seite schon für fragwürdig. Nach 1 Minute lesen + 1 Minute Google + 3 Minuten Suche im Dokument konnte ich eine Beschwerde widerlegen. Konkret meine ich die Vodafone-Beschwerde...


      Falls der Vertrag gekündigt werden soll, so kann man dies über das Kontaktformular erledigen.


      Grüße.

    • Hilfreichste Antwort
    • Hallo ignorierter,
      Herzlich Willkommen im congstar Support Forum :)


      Es tut mir leid zu lesen, dass du bzw. dein Vater nicht zufrieden mit unserem Service ist. Dies liegt natürlich nicht in unserem Sinne.
      Leider fehlt uns hier im Forum aber die juristische Ausbildung und daher können wir dir hier zu deinen rechtlichen Fragen keine Antworten geben.
      Wende dich also bitte diesbezüglich über das Kontaktformular an uns.
      Dort kannst du auch, wie von meinen Vorrednern beschrieben, den Vertrag kündigen lassen.


      Beachte aber bitte, dass die Anliegen, damit diese bearbeitet werden können, immer vom Vertragspartner persönlich kommen müssen. In diesem Fall müsste dein Vater dies also einmal selbst machen oder dich dazu bevollmächtigen. Auch dies ist über das Kontaktformular möglich


      Viele Grüße,
      Eric

    • an thunder: zunächst einmal, diese Angelegenheit läuft bereits seit mehreren Monaten!
      Bekanntermaßen sind ältere Leute einerseits sehr vertrauenseelig andererseits aber auch vermeintlich selbstständig genug, um eigene Entscheidungen zu treffen, ohne andere zu fragen. Das zu akzeptieren und deswegen nicht gleich eine Geschäftsunfähigkeit zu erwirken, kannst Du offensichtlich altersmäßig noch nicht einschätzen und bewerten. Auch erwartet man in einem shop wohl eher nicht, dass man in Haustürgeschäftsmanier etwas angedreht bekommt, was man gar nicht haben will, nicht braucht und auch gar nicht nutzen kann. Zu einem sauberen Geschäftsgebahren hätte wohl gehört, dass man einen Kunden berät und seinen Bedürfnissen entsprechend ein Produkt vorschlägt, erklärt und dann erst verkauft. Im gegebenen Fall hätte man sogar erwarten dürfen, aufgrund der seltenen Nutzung einen Beibehalt des Prepaids empfohlen zu bekommen oder vielleicht erst einmal Rücksprache mit den Familienangehörigen zu nehmen - das würde allerdings dem offenbar rein profitorientiertem Profil des Verkäufers widersprechen.
      an cyrous: congstar mag Verträge auch ohne Laufzeit anbieten, telekom nicht!
      Offenbar lässt congstar seinen Sub-Unternehmen hier zuviel freie Hand und scheint über diese Praktiken nichts zu wissen? - ich erinnere hier nochmal an die AGB, Pkt. 15.2 "...congstar haftet für die
      Leistungserbringung von Unterauftragnehmern
      wie für eigenes Handeln..."

      Was die absurden Forderungen angeht, so stellt die Eric hier gleich nochmal: Wie, bitte schön, ist bei digitaler Form der Kommunikation gesichert, wer die Kommunikation führt? Ich könnte mich hier ohne weiteres unnachprüfbar als mein Vater ausgeben.
      Ich habe aber den Ratschlag Kontaktformular aufgenommen - war erstaunt, dass das auch ohne Einloggen geht - und eine von meinem Vater unterschriebene Kündigung als pdf beigefügt - bin gespannt, ob diesmal Antwort kommt. Melde mich ggf. dann nochmal


      Danke für Eure Ratschläge
      Schönen Abend!
      Winfried

      Auf 2 Punkte ich mal eingehen:


      an cyrous: congstar mag Verträge auch ohne Laufzeit anbieten, telekom nicht!


      Der Berater hat es zwar nicht genannt, aber Du kannst dir ja mal die Webpräsenz ansehen und wirst sehen, alle Angebote gibt es auch mit 1 Monat Laufzeit.


      Offenbar lässt congstar seinen Sub-Unternehmen hier zuviel freie Hand und scheint über diese Praktiken nichts zu wissen?


      Congstar ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Telekom.

      " Auch erwartet man in einem shop wohl eher nicht, dass man in
      Haustürgeschäftsmanier etwas angedreht bekommt, was man gar nicht haben
      will, nicht braucht und auch gar nicht nutzen kann."


      Das ist die Kernidee hinter Marketing und Werbung, dir nach Möglichkeit Sachen zu verkaufen, von denen du bisher gar nicht wusstest, dass du sie brauchst.


      Wenn dein Vater in den Shop geht, irgendwas unterschreibt und sich nichtmal daheim die Mühe macht, irgendwas von dem, was er grade bekommen hat zu prüfen, dann ist er einfach selbst schuld, sorry.
      Erst Monate später aufzuschlagen mit "aber das wollte ich ja so gar nicht" ist einfach zu spät, was ja offensichtlich Bundesnetzagentur und Verbraucherzentrale auch so sehen.


      und ja, Anbieter müssen Tarife mit weniger als 24 und maximal 12 Monaten Laufzeit im Angebot haben, aber aktiv anbieten müssen Sie sie ganz sicher nicht. Und willst du mir ernsthaft erzählen, dass dein Vater von grade diesem Gesetz wusste? Das hast du doch im nachhinein recherchiert, ist aber für den Fall doch völlig irrelevant, da es null Verpflichtung gibt, das irgendjemandem in einem Verkaufsgespräch aktiv anzubieten.


      Das stört mich so an solchen "Horrorgeschichten", da werden vermeintliche Rechtsbrüche mit allerlei Tamtam mit einem höchstwahrscheinlich tatsächlich unschönem Verkaufsvorgang zusammengewürfelt, um die andere Seite möglichst schlecht aussehen zu lassen, wenn es sich im Endeffekt zusammenfassen lässt zu:
      "Die haben mir was verkauft, was ich gar nicht wollte, ich habs aber erst Monate später gemerkt und trotzdem alles unterschrieben, und jetzt find ichs doof, das die nicht kulant sind!".


      Und Kulanz = Kein Rechtsanspruch. Und in dem Zusammenhang dann von potentiellen Gesetzesbrüchen und Haftungen zu sprechen ist mindestens genauso unsauber wie der vermeintliche Verkauf.


    • Eric schrieb: "...Es tut mir leid zu lesen, dass du bzw. dein Vater nicht zufrieden mit unserem Service ist. Dies liegt natürlich nicht in unserem Sinne".... "Wende dich also bitte diesbezüglich über das Kontaktformular an uns. Dort kannst du auch, wie von meinen Vorrednern beschrieben, den Vertrag kündigen lassen...."

      Ich habe per Kontaktformular die Kündigung veranlasst - bislang ohne Reaktion.
      Zufriedenheit mit dem Service kann so kaum verbessert werden, insofern sehe ich obige Äußerung als hohle Phrase.
      Zum Service gehört auch die Kundenberatung - der Kunde kann (sofern er dazu in der Lage ist), aber muss nicht sich vorab informieren.
      Der Verkäufer hat eine Informationspflicht und sofern er dieser nicht nachkommt und Informationen zu Lasten des Kunden vorenthält, handelt er strafbar.
      Die Ansichten und Schuldzuweisungen der anderen Beitragsteilnehmer, die Branchenzugehörigkeit vermuten lassen, zeigen in mehrfacher Hinsicht ein merkwürdiges Verständnis, so dass weitere Diskussion sinnlos erscheint.
      Gruß!
      W.

    • Die Kündigung wurde jetzt akzeptiert.
      Ich kann nicht behaupten, dass ich nun zufrieden bin, dafür waren die Umstände zu negativ.
      Ich bin aber erleichtert, das die Sache nun doch ein Ende findet.
      Die gewonnenen Erfahrungen werde ich nutzen, um Andere vor congstar und telekom zu warnen.
      Auf hoffentlich Nimmerwiedersehn!
      W.