Ich kann den Schritt grundsätzlich gut nachvollziehen. Immer mehr unserer alltäglichen Dinge erledigen wir mit dem Smartphone. Seh ich auch in der Familie, der PC bzw. Laptop wird eigentlich nur noch für das Verfassen längerer Texte verwendet oder zur Bildbearbeitung.
Der Rest läuft nur noch über Apps am Smartphone, egal ob Banking, Einkäufe etc.
Eine Onlinebank hat mal eine Größenordnung genannt dass 90% der Zugriffe über die App erfolgen. Da weiß man wo die Reise hingeht, das lässt sich nicht aufhalten.
Ich vermute bei Congstar könnten die Zugriffe über die App auch deutlich überwiegen ohne eine genaue Zahl zu kennen. Da muss man sich schon die Frage stellen ob man sich diese Doppelstruktur weiter leisten möchte oder das Geld an anderer Stelle vielleicht sinnvoller investiert ist.
Ich wüsste nicht wann ich das letzte mal das Webportal benötigt habe. Früher habe ich dort noch die Rechnungen heruntergeladen. Aber für was eigentlich? Der Betrag bleibt fast jeden Monat gleich und wird direkt vom Konto abgebucht, wann benötigt man schon mal eine alte Rechnung? Und selbst wenn, dann kann man die ja weiterhin in der App herunterladen.
Das mit der Rechnung kann natürlich jeder machen wie er möchte, aber ich glaub es ist besser zu hinterfragen ob der Download oder gar Ausdruck wirklich sein muss, als sich zu beschweren dass eine Möglichkeit mit der man die Rechnung abrufen kann wegfällt.
Einen Kritikpunkt habe ich jedoch trotzdem. Was im Webportal möglich ist, sollte natürlich auch in der App abgebildet werden. Da fällt mir die Drittanbietersperre und die aktuellen Verbindungsdaten (Kostenkontrolle) ein. In der ja! mobil App gibt es dazu bereits den Punkt Verbindungsdaten anzeigen.
Außerdem sollte die App mehrere Logins verwalten können und nicht nur mehrere Verträge zu einem Login. Das ist nämlich wirklich nicht selten dass ein Familienmitglied mehrere Rufnummern und damit ggf. Zugänge verwaltet.