Beiträge von steve64

    Verschwörungstheorie? Jain.


    In den USA ist das tatsächlich so, dass fast jede App versucht maximal Daten zu sammeln und sie zu verkaufen. Brauchen dort ja keine Zustimmung dafür.


    Aber auch hier ist der Trend erkennbar.

    Nutzungsdaten über sich selbst erheben die meisten Apps. Die Tracker kann man sich auf Exodus Privacy anzeigen lassen.

    Immer mehr Apps versuchen aber auch Bewegungsdaten zu erfassen und tricksen die Nutzer aus, um ihnen die entsprechenden Rechte zu geben. Supermärkte sind da ganz vorne mit dabei, dich über ihre App und Beacons durch den ganzen Laden zu verfolgen. Bislang nur testweise in wengen Filialen.

    Das gibt es bereits heute. Da braucht man keinen Aluhut.


    Bei der Abwägung zwischen App und Webportal ist fast immer die (künftigen) Trackingmöglichkeiten, die den Ausschlag pro-App geben. Das wird bei Congstar garantiert nicht anders gewesen sein. Tealium und Urbanairship werden jedenfalls technisch nicht benötigt und verdienen ihr Geld mit Nutzerdaten.

    Ah, es sind zwei verschiedene e-Mails, aus denen zitiert wird. =O

    Das ändert aber wenig am Sachverhalt.

    Offenbar hat der Nutzer die DSL-Stornierung entgegen Congstars Behauptung nämlich nicht selbst veranlasst. (Man beachte die überraschte Formulierung: Eine Stunde vorher hätte er NOCH die Bestädigung über den Router bekommen.) Das wäre dann schon noch eine Verdrehung der Tatsachen.

    Die Mobilfunk-Stornierung sagt dennoch: Du kannst nicht unser Kunde werden und wir erklären auch nicht wieso.

    Man muss bei manchen Sachen einfach warten.

    Ich denke, das hätte hier nur bedingt geholfen. Wenn Briefe nicht ankommen, erledigt sich so ein Problem eher nicht von alleine.

    Vermutlich gab es eine nicht-einheitliche Schreibweise der Adresse.


    Bei uns ist beispielsweise der Straßenname zusammengeschrieben und steht auch so im Ausweis. Das System der Banken führt den Namen aber in getrennter Schreibweise. Das macht bei Bonitätsprüfungen gerne mal Probleme. Wenn das klappt, wird bei Bestellungen dann aber gerne die Schreibweise der Banken übernommen. Da hatte DHL/Post auch am Anfang Probleme, das zuzustellen. Der Straßenname war nunmal aus Computersicht nicht identisch.

    So wie ich das lese hast du den Auftrag selbst storniert?

    Das hat er nicht, sonst würde er hier, glaube ich, nicht so fragen.

    In der selben Mail steht weiter unten:

    (Edit: Habe den Kontext bereinigt. Sorry ich dachte das war eine eMail, es sind aber wohl zwei gewesen)

    Das ist schon ein wenig krass, dass man dafür keine passende Vorlage hat und tatsächlich gegenüber dem Kunden zunächst behauptet, er hätte [das DSL] selbst storniert, obwohl Congstar hier einseitig wieder kündigt.

    Zitat

    aus technischen Gründen müssen wir deinen Auftrag für das Produkt congstar Allnet Flat S mit GB+ mit der Vertragsnummer 33232xxxx leider stornieren.

    Bitte habe Verständnis dafür, dass wir die technischen Storno-Gründe nicht weiter konkretisieren können.

    Und jetzt kommt noch Kafka hinterher. Die meinen wohl "wollen". Konkretisieren _kann_ man immer.


    Also da sollte Congstar unbedingt an seiner Kommunikation arbeiten.

    Erst die Wahrheit verdrehen, den Kunden rauswerfen, und dann eine Erklärung verweigern: kommt gar nicht gut rüber.

    Nach dem neuen Gewährleistungsrecht seit 1.1.2022 gilt in den ersten 12 Monaten eine Beweislastumkehr.

    Der Händler muss in der Zeit zweifelsfrei beweisen, dass es kein Produktmangel ist, sondern fremd/selbst-verursacht.

    Unter der Annahme, dass wirklich der Stecker nie mit Gewalt eingesteckt oder umgebogen wurde, sollte dies ein Gewährleistungsfall sein.

    Die reine Vermutung, es müsse Fremdverschulden sein, reicht nicht. Der Beweis wäre notfalls gutachterlich vor Gericht zu erbringen. Das wird ggf. sehr schwierig, weil ein etwas robusterer Umgang noch zur normalen Nutzung gehört und ein Ausleiern eines USB-Ports nichts ungewöhnliches ist.

    Das meiste wurde von anderen auch schon lang und breit diskutiert. Eine ständige Wiederholung macht ein "Problemchen" nicht größer oder dringender. Es stumpft eher ab.

    Der individuelle Ausdruck der persönlichen Betroffenheit soll sicherstellen, dass nicht der falsche Eindruck ensteht, es würde keinen betreffen oder interessieren.

    Eine ständige Relativierung und Delegitimierung macht ein "Problemchen" nicht kleiner oder unwichtiger. Es nervt eher nur.

    Das ist schade. Besonders auch für Huawei-Nutzer.


    Aber dann ist sich Congstar sicherlich der Konsequenz bewusst, dass die Nutzung der App weder vorausgesetzt noch verlangt werden kann. Auf der Webseite nun aber den Eindruck zu erwecken, es wäre so, ist dabei grenzwertig.


    Aber das gehört nicht hierher. Danke für die Rückmeldung.

    Nochmal Apps können Barrierefrei sein und Behörden müssen sogar barrierefreie Apps entwickeln. Siehe https://www.bundesfachstelle-b…rierefreie-apps_node.html

    Äpfel und Birnen.

    Apps können innerhalb der technischen Möglichkeiten eines mobilen Endgeräts barrierefrei (besser: barrierearm) sein. Insbesondere können sie die vorhandenen Hilfsfunktionen des System unterstützen und sich dann barrierefrei nennen.

    Das ist aber mit der "Barrierefreiheit" einer Webseite gar nicht zu vergleichen. Die kann man mit Browsern an PCs auf ganz anderen Bildschirmgrößen und mit viel weitergehenden Hilfen darstellen. Man kann sie sogar mit Spezialsoftware scrapen und auf speziellen Geräten nutzen. Das ist um Welten nicht mit den Möglichkeiten einer App zu vergleichen.


    Also nahezulegen, die App sei der Webseite hinsichtlich der Barrierefreiheit ebenbürtig und keinem Behinderten entsteht durch die Umstellung ein Nachteil, wäre schon sehr ignorant und bösartig. Aber wir haben uns da sicherlich nur missverstanden und niemand wollte dies so implizieren.


    Ich wiederhole also meine Frage, wo genau steht, dass das nicht erlaubt ist?

    Artikel 5 DSGVO, Paragraf 1 Absatz f)


    E-Mails sind wie Postkarten.

    Und du würdest also sensible Daten per Postkarte versenden. Keine weitere Fragen, euer Ehren.

    Wo steht das? Siehe oben. Erzähle das den Anbietern, die das tun. Einige Beispiele wurden oben schon genannt. Ich bekomme Rechnungen von mehreren weiteren Anbietern per E-Mail, und zwar selbstverständlich unverschlüsselt.

    Junge, Junge, du hast Probleme. Wo steht denn, dass man sensible personenbezogene Daten ungeschützt über fremde Systeme leiten darf?

    Ein bischen Skeptizismus ist ja ok, aber als nächstes werde ich hier noch aufgefordert zu beweisen, dass die Erde rund ist?


    Ob Du da irgendwem eine ausdrückliche Genehmigung gegeben hast, kann ich doch nicht sagen. Was für Daten die genau versenden, kann ich doch nicht wissen. Auch ob die Anbieter einfach die Dateschutzvorgaben der Aufsichtsbehörden und der DSK ignorieren, kann ich nicht ausschließen.

    Die Rechtsabteilung von 1&1 sieht es offenbar ebenso wie ich. Aber vielleicht haben die ja auch keine Ahnung?


    Ich wundere mich jedenfalls immer mehr, warum Du hier Werbung für Threema machst.


    PS. Ich habe die eMail bei der Telekom vor fast 20 Jahren für den Rechnungsversand eingerichtet. In meiner Erinnerung ging das damals nur an die t-online Adresse. Daher schrieb ich auch "AFAIK", da die Regelungen seitdem eher strenger wurden.

    Aber wenn Du dich gerade selbst wunderst, wie denn die Telekom sicherstellen soll, dass die e-Mail nicht abgefischt wird, sollte das wirklich Deine Frage beantworten, ob es ok ist, ohne ausdrückliche Genehmigung Telekommunikationsrechnungen per e-Mail zu versenden.

    Aber du nutzt Sehbehinderungen zur Konstruktion irgendwelcher Situationen. Das ist der Punkt, den ich seit vielen Posts bemängele.

    Hier werden Zustände fabuliert, um eigenen Befindlichkeiten übermäßigen Ausdruck zu verleihen.

    [...]
    Meiner Meinung nach, ist Barrierefreiheit nur ein Vorwand.
    [...]

    Eigentlich hat das alles mit dem Thema nichts zu tun

    Soso, ein LeiderDochExtremist erklärt die Welt.

    Ja richtig geraten, ich benötige bis auf eine 2,5 Dioptrien Brille keine Hilfsmittel. Zumindest derzeit


    Aber daher ist das Anliegen der Barierrefreiheit für dich illegitim? Und zu Verbraucherschutz hast du ja schon mehrfach abfällig geäußert.

    Sag, mal was läuft verkehrt bei dir?


    Wenn ich jetzt einen Sehbehinderten beibringe, der die Problematik nochmal aus eigener Perspektive erklärt, wirst du den dann auch wieder als Bot und erfunden abtun, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf?


    woraus schließt Du das? Dein Zitat ist dafür zumindest kein Beleg. Die Rechnung könnte z.B. per E-Mail bereitgestellt werden, wie hier einige (ich übrigens nicht) ja schon gefordert haben.

    Die klassische E-Mail ohne E2E-Verschlüsselung ist ein offenes System, bei dem man den Schutz der Daten nicht sicherstellen kann. Daher ist ein Versand per E-Mail unzulässig, oder nur mit Zustimmung(!) und einigen Vorsichtsmaßnahmen (wie Passwortschutz) möglich.

    Ich gehe davon aus, dass dies als Pflichtlösung daher nicht kommen wird. Ein Login mit Download wäre einfacher und rechtlich sicherer. Zudem müsste man dann die AGBs nicht ändern, was die Einholung von AGB-Zustimmungen und absehbare ungewollte Zwangskündigungen erspart.

    Das Zitat soll zeigen, dass Congstar sich bewusst ist, dass es auch ohne App gehen muss. Die logische und sinnvollste Lösung ist dann aber die Beibehaltung eines (minimalistischen) Kundenportals.

    Ich erhalte von der Telekom monatlich mehrere Rechnungen per Mail mit unverschlüsseltem Anhang.

    Die Telekom macht das AFAIK aber nur an T-Online-Adressen, da diese dann faktisch ein internes System ist über den die Telekom die vollständige Kontrolle hat. (Ich bekomme meine Rechnungen für den DSL-Anschluss auch so.)

    Helge12  Snoopy72

    Wenn man in der eMail auf den Link klickt kommt man auf eine Seite, die unten noch FAQs enthält. Dort steht folgendes:

    Zitat

    Ich habe kein Smartphone, wie erhalte ich zukünftig meine Rechnung?

    Wenn du kein App-kompatibles Smartphone hast, kannst du derzeit deine Rechnung noch über www.congstar.de/meincongstar/meine-rechnungen aufrufen. Wir werden uns allerdings zukünftig stärker auf die congstar App fokussieren. Zukünftig wird es alle Neuerungen und das beste Kundenerlebnis immer in der App geben. Mittelfristig wird das meincongstar Kundencenter nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber keine Sorge, wir werden eine Lösung finden, wie du auch zukünftig deine congstar Rechnung erhalten kannst.

    Die Rechnung einfach aus der App heruntergeladen sich per E-Mail selbst zusenden und dann Ausdrucken falls gewünscht.

    Klingt nach einem wirklich kundenfreundlichen Ansatz. :S


    NMike Zum Glück gibt es derzeit noch in der FAQ einen Link zum Kundencenter und Congstar hat in der FAQ auch zugesichert, dass man auch später einen Weg haben wird, ohne App an die Rechnungen zu kommen:

    Zitat

    Ich habe kein Smartphone, wie erhalte ich zukünftig meine Rechnung?

    Wenn du kein App-kompatibles Smartphone hast, kannst du derzeit deine Rechnung noch über www.congstar.de/meincongstar/meine-rechnungen aufrufen. Wir werden uns allerdings zukünftig stärker auf die congstar App fokussieren. Zukünftig wird es alle Neuerungen und das beste Kundenerlebnis immer in der App geben. Mittelfristig wird das meincongstar Kundencenter nicht mehr zur Verfügung stehen. Aber keine Sorge, wir werden eine Lösung finden, wie du auch zukünftig deine congstar Rechnung erhalten kannst.

    3. Für Menschen mit einer Sehhilfe oder anderen Sehproblemen ist die App sehr schlecht, also nicht mehr Barrierefrei

    Von Sehbehinderung war vorher nicht wirklich die Rede.

    :?:


    Der Verweis auf die anderen Supportkanäle ist ja gut und richtig (zumindest wenn die aus Kostengründen nicht auch eingestellt werden).

    Aber erstens wurde hier versucht, den Eindruck zu erwecken, dass die App irgendwie doch barrierefrei sei, zum anderen finde ich die Annahme, dass Menschen, die mit so einer App nicht klarkommen sowieso eine Betreuung brauchen sehr fragwürdig.

    Du würdest überrascht sein, wieviel Behinderte selbst geregelt bekommen, wenn man sie lässt.