Prepaid Jahrespaket: Guthaben wie verlangt aufgeladen, trotzdem Lastschrift + Mahnung – 204 EUR für einen 100-EUR-Tarif?

  • Hallo zusammen,

    ich möchte hier sachlich schildern, was mir mit dem Prepaid Jahres-Paket 5G 25 passiert ist – auch als Warnung für andere, weil die Ursache in der offiziellen congstar-Kommunikation liegt, die bis heute unverändert online steht.

    Was passiert ist:

    Am 08.07.2026 habe ich das Prepaid Jahres-Paket (100 EUR / 12 Monate) gebucht. Vorher und dabei hat mir congstar mehrfach schriftlich gesagt, ich solle Guthaben aufladen:

    - Werbe-E-Mail vom 08.07.2026: "Bitte beachte: Für den Tarifwechsel benötigst du ausreichend Guthaben (100 €)."
    - congstar.de/prepaid (steht heute noch so da): "Damit du das Jahrespaket aktivieren kannst, solltest du zunächst einmal dein Prepaid-Guthaben aufladen. Für 100 Euro kannst du dann das Jahrespaket mit 5G 25 buchen."
    - E-Mail "Freischaltung deiner SIM-Karte" unter "Nächste Schritte": "Guthaben kannst du bequem online in der App z.B. per Lastschriftverfahren, PayPal und Co. aufladen."

    Also habe ich noch am selben Tag 100 EUR Guthaben aufgeladen (in vier Teilbeträgen, weil die App keine 100-EUR-Einzelaufladung anbietet). Zwei Tage später, am 10.07.2026, hat congstar dann ZUSÄTZLICH 100 EUR per Lastschrift von meinem Girokonto eingezogen. Damit hatte congstar 200 EUR von mir – für einen Tarif, der 100 EUR kostet.

    Was der Support daraus gemacht hat:

    Im Service-Chat am 28.07.2026 hat mir der Mitarbeiter das Prepaid-Prinzip sogar bestätigt ("Bei Prepaid musst du erst dein Guthaben aufladen ... danach bucht sich das Paket über das Guthaben ein") und schriftlich zugesagt, die Rechnungsabteilung werde mir die 100 EUR auszahlen, Rückmeldung "innerhalb der nächsten ca. 1-3 Werktage". Diese Rückmeldung kam nie.

    Nach wochenlangem Warten habe ich die Lastschrift von meiner Bank zurückgeben lassen. Die Reaktion: eine Zahlungserinnerung über 104 EUR (inkl. 4 EUR Rücklastschriftgebühr) und die Androhung von Inkasso und SCHUFA-Meldung.

    Seitdem bekomme ich vom Support Aussagen, die das Gegenteil der ursprünglichen Kommunikation sind:

    - "Bei Bestellung des Prepaid Jahrespakets wird der erste Betrag fürs Jahr immer automatisch abgebucht. Du musst da nichts selbst aufladen." (24.08.)
    - "Deine zusätzliche Aufladung von 100,00 € war also unnötig." (31.08.)
    - Mein Guthaben könne "ausschließlich für die Nutzung von Prepaid-Leistungen" verwendet und nicht mit dem Paketpreis verrechnet werden (25.08.) – obwohl congstar bei der Aktivierung den Paketpreis selbst aus Guthaben abgebucht hat und die Website genau diesen Weg beschreibt.
    - Die am 31.08. angebotene Auszahlung meines Guthabens wird faktisch davon abhängig gemacht, dass ich vorher weitere 104 EUR überweise.
    - Am 01.09. dann: Die Möglichkeiten seien "voll ausgeschöpft" – ohne dass auf einen der Widersprüche eingegangen wurde.

    Unterm Strich: Ich habe 100 EUR aufgeladen, wie von congstar schriftlich verlangt. congstar hält dieses Geld seit fast zwei Monaten fest, verwendet es nicht für den Tarif, zahlt es nicht aus und fordert zusätzlich 104 EUR. Das wären in Summe 204 EUR für einen 100-EUR-Tarif.

    Ich bin ehrlich gesagt sehr frustriert: Ich habe mich exakt an die schriftlichen Anweisungen von congstar gehalten und werde dafür nun mit Mahnverfahren und SCHUFA-Drohung behandelt – während die irreführende Anleitung auf der Website weiterhin online steht und vermutlich täglich neue Kunden in dieselbe Falle laufen. Fünf verschiedene Support-Kontakte in fünf Wochen haben keinen einzigen der Widersprüche aufgelöst.

    Meine Bitte an das Team hier im Forum:
    1. Verrechnet mein Guthaben (100 EUR) mit dem Paketpreis des Jahrespakets
    2. Storniert die Mahnung inkl. Rücklastschriftgebühr
    3. Korrigiert die Anleitung auf congstar.de/prepaid und die E-Mail Kommunikation, damit ihr nicht weitere Kunden täuscht.

    Was kann ich noch tun? Was würdet ihr in meiner Situation tun?

    Danke fürs Lesen - ich hoffe, hier im Forum findet sich jemand, der das lösen kann und darf.

    RaTo

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von RaTo (1. September 2026 um 10:53)

  • Nachtrag zu meinem Beitrag über die Doppelzahlung beim Prepaid Jahrespaket. Die Buchungsdetails meiner Bank zeigen, dass am spätestens 10.07.2026 sowohl meine Aufladungen über insgesamt 100 EUR als auch die zusätzliche Lastschrift über 100 EUR an congstar gingen – dieselbe IBAN, dieselbe Gläubiger-ID, dieselbe Mandatsreferenz. Und genau diese IBAN steht in der Mahnung als Zahlungsziel.

    Das Geld für das 100-EUR-Paket liegt also seit dem 10.07. auf dem richtigen Konto. congstar mahnt trotzdem 104 EUR an und droht mit Inkasso und SCHUFA. Ein Mahnverfahren für einen Betrag zu betreiben, den man schon hat, ist wirklich absurd.

  • RaTo ich denke vom System dürften die 100 € Lastschrift mit dem Betrag für das Jahrespaket verrechnet worden sein. Deine manuelle Aufladung von 100 € dürfte im System als Prepaid Guthaben vorhanden sein. Damit könnte sich z.B. dein Jahrespaket nach einem Jahr wieder neu buchen sofern du das Prepaid Guthaben nicht anderweitig verwenden würdest.

  • Deine manuelle Aufladung von 100 € dürfte im System als Prepaid Guthaben vorhanden sein.

    Oder bei Kündigung würde es ausgezahlt werden. Da der Beitrag über die Bank zurückgebucht wurde, hängt hier im System erstmal ein "Fehlbetrag" fest.

    Wichtig ist erstmal, dass keine parallelen Tickets bei congstar eröffnet werden und du RaTo erstmal hier auf dem Kontaktkanal bleibst und auf eine Rückmeldung vom Support wartest. Weitere parallele Kontaktaufnahmen könnten da eher noch mehr Durcheinander reinbringen.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo RaTo

    du hast dich bereits per E-Mail dazu gemeldet. Bevor wir jetzt hier nochmal dazwischenfunken oder ähnliches, meine Frage: Willst du die Thematik weiterhin per E-Mail dort mit den Kollegen klären oder den Kontakt dort ruhen lassen und hier final bis zu einem Ergebnis weiterführen?

    Es geht um Doppel - und Fehlerbearbeitung, aus diesem Grund frage ich.

    Gruß Stephanie

  • Der E-Mail Thread wurde von den Support Kollegen dort beendet:

    “Tut mir leid, unsere Möglichkeiten sind in diesem Fall voll ausgeschöpft und es stehen keine weiteren Optionen zur Verfügung.”


    Die Frage warum erst mehrfach Guthabeneinzahlung kommuniziert wurde und dann wenn das Geld da ist das Lastschriftverfahren als einzige Möglichkeit kommuniziert wird wollte offenbar niemand beantworten.