Smartwatch

  • oder einer Prepaidkarte die ein Familienmitglied nutzt

    Danke für den Hinweis - aber bist du dir da ganz sicher?

    Muss die Karte dann auf den gleichen Namen laufen, oder wie ginge das sonst genau...?

    Man kann nämlich wenn man mehrere Rufnummern hat sich die Verifizierungs SMS auf eine beliebige eigene Rufnummer senden lassen.

    Die Prepaidkarte eines Familienmitglieds wäre jetzt nach meinem Verständnis ja nicht direkt eine "beliebige eigene Rufnnummer" - oder doch...?!


    Weiß zufällig jemand was einen das kosten würde wenn man sich nach so einem "Fehlversuch" eine neue (Prepaid) eSIM bereitstellen lassen muss - oder auch bloß das Endgerät später ggf. wieder wechseln möchte?

    (Z.B. weil "Für ein Familienmitglied einrichten" theoretisch vielleicht sogar funktionieren könnte - aber dann ggf. doch nicht die erhoffte Lösung war, weil Apple da dann wieder zu viele Funktionen einschränkt oder ganz deaktiviert * ...? Aber ausprobieren kann mans ja evtl. mal.)


    * edit: Lustig dass der dazu befragte Apple-Mitarbeiter gar nichts von solchen Einschränkungen wusste - aber vielleicht konnte der sich sowas auch selbst beim besten Willen nicht vorstellen - das ist ja schon ein ganz schöner Hammer:

  • Hallo kruemelmonstaa,

    an dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass unsere Tarife nicht mit Smart-Watches kompatibel sind.

    Zum Thema Kartentausch gilt generell:

    Wenn du unter deiner Kundennummer mehrere Mobilfunktarife gebucht hast, kannst du bei einem Wechsel auf eSIM auswählen, an welche der Rufnummern der SMS-Code gesendet werden soll. Der Code kann also nicht an eine Rufnummer aus einem anderen Kundenkonto gesendet werden. Alternativ kannst du den Versand des Codes an eine der anderen Nummern bei den Kolleg*innen im Chat und der Hotline beauftragen.
    Durch den Wechsel auf die eSIM wird die bisherige SIM-Karte / das bisherige eSIM-Profil direkt deaktiviert. Die neue eSIM ist ca. 20 Minuten später bereit zur Installation.

    Wenn du nur einen Tarif unter der Kundennummer hast und das bisher genutzte eSIM-Profil z.B. aus Versehen gelöscht hast, ist keine erneute Buchung einer eSIM möglich, da du dann den SMS-Code nicht empfangen kannst. In dem Fall muss eine physische Ersatzkarte bestellt werden. Diese wird regulär mit 15,00 € berechnet (bei Prepaid muss entsprechend Guthaben vorhanden sein).

    Gruß Tina

  • Ich habe mich mit der Thematik noch einmal mehr etwas vertraut gemacht, weil ich denke, dass das ganze doch ziemlich undurchsichtig ist und nicht so leicht verständlich. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen weiter.


    Erklärung: Smartwatch-Unterstützung im Mobilfunk
    (und warum congstar nicht einfach nur künstliche Hürden eingebaut hat um diese zu verhindern)

    Smartwatches wie die Apple Watch benötigen eine Multi-SIM im eSIM-Format. Die Rufnummer muss identisch sein mit der des gekoppelten Smartphones. Nur über das gekoppelte Smartphone lässt sich die SIM-Funktionalität auf der Watch aktivieren. Dieser Aktivierungsprozess lässt sich nicht umgehen, die Watch kann folglich nicht autark mit einer eigenen Rufnummer betrieben werden. (Außer für Familienmitglieder, dazu unten mehr)

    Das eigentliche Problem: Multi-SIM ist nicht gleich Multi-SIM.

    • Es gibt die klassische Multi-SIM, welche quasi ein Klon einer anderen SIM-Karte ist. Dies ist die Variante, die congstar aktuell anbietet. Diese Karten teilen sich ein Datenvolumen und Anrufe können vom Netzbetreiber an beide SIM-Karten gleichzeitig „gelenkt“ werden, sodass beide Karten klingeln. SMS können jedoch nicht aufgeteilt an beide Karten gleichzeitig gesendet werden, hier muss vorab entschieden werden, wo sie landen soll. Dabei sind zwei eigenständige Karten mit gleicher Nummer im System des Netzbetreibers gelistet – zwei Identitäten mit gleicher Rufnummer.
    • Zusätzlich gibt es die sogenannten MSI-Multi-SIM (MSI = Multi Device Single Identity). Bei diesem Standard bilden Smartphone und Watch eine einzige Identität (Single Identity) im Netz.
      Dieser Service wird durch zusätzliche Serverdienste gewährleistet, die von einem sogenannten Entitlement Server (prüft die Berechtigung) bereitgestellt werden. Beide Karten klingeln ebenfalls gleichzeitig, das Datenvolumen wird ebenso geteilt aber auch SMS können synchron an beide SIM-Karten gesendet werden. Der Server sorgt auch dafür, dass Anruflisten und SMS-Benachrichtigungen im Gegensatz zur klassischen Multi-SIM auf allen Geräten synchron bleiben.

    Entitlement Server (ES):
    Der Server wird vom Mobilfunkanbieter bereitgestellt und muss von Apple autorisiert sein.
    Er kommuniziert mit Apple-Servern, die dann wiederum der Watch das entsprechende SIM-Profil zum Laden anbieten, sofern der gebuchte Tarif dies ermöglicht. Dabei sorgt er dafür, dass die eSIM der Watch mit der des iPhones im Netz des Mobilfunkanbieters verknüpft werden und als eine Einheit auftreten (MSI, s.o.).

    Technisch relevant!: Smartwatches checken aufgrund der geringen Batteriekapazitäten seltener nach eingehenden Signalen als Smartphones. Der Entitlement Server weist das Netz bzw. den Funkmast dabei an, die Signale in einem speziellen Rhythmus zu senden, der auf den der Uhr abgestimmt ist. Ohne diese Anpassung durch den Server würde der Funkmast die Verbindung zur Uhr regelmäßig verlieren. Alternativ müsste die Uhr im Rhythmus eines Smartphones nach Signalen Prüfen und die Batterie wäre innerhalb kürzester Zeit leer.

    Theoretisch könnte die Telekom congstar zwar gewähren, die eigenen Entitlement Serverkapazitäten mit zu nutzen aber auf jedem iPhone ist eine spezielle Konfigurationsdatei gespeichert, die von Apple für jeden Anbieter individuell signiert und zertifiziert wird. Diese Zertifizierung lässt sich Apple bezahlen und andere Provider im gleichen Netz müssen diese ebenfalls durchlaufen. Man kann zudem davon ausgehen, dass bei diesem Prozess auch gewisse Bedingungen, z.B. die Abnahmemenge an Apple Hardware zur Vermarktung durch den Mobilfunkanbieter, ausgehandelt werden.

    Die Identität der SIM-Karte verrät dem Server sofort, dass es sich um eine congstar SIM (oder die eines anderen Anbieters im gleichen Netz) handelt, woraufhin in der Watch App auf iPhone im entsprechenden Einrichtungsmenü folgende Info erscheint: „Dein Telekom.de-Account ist nicht zur Aktivierung des Mobilfunks auf der Apple Watch berechtigt. Weitere Informationen sind von Telekom.de erhältlich.“

    Daran wird sich also auch nichts ändern, wenn die Gerätehersteller dazu übergehen, ihre Geräte nur noch mit eSIM auszustatten oder congstar die 2-Faktor-Authentifizierungen via SMS durch ein anderes Verfahren ersetzt. Auch dann wird es weiterhin die Unterscheidung zwischen der klassischen Multi-SIM und der MSI-Multi-SIM geben und den damit einhergehenden, unterschiedlichen Netzdiensten.

    Und noch zu guter letzt: Die Idee, die Watch über die Einrichtung für Familienmitglieder mit einer eSIM auszustatten ist zwar möglich aber bringt wahrscheinlich nicht den gewünschten Komfort. Schaut man unter der offiziellen Quelle von Apple, sieht man, dass auch hierfür nur unterstütze Anbieter mit entsprechenden Tarifen in Frage kommen sollen.

    Nutzt man dies, wird die Uhr aber wie ein eigenständiges Mobilfunkgerät behandelt. Das heißt, sie wird in ihren Fähigkeiten stark beschnitten und muss dann gleichzeitig deutlich aktiver mit dem Mobilfunknetz kommunizieren. In Foren wird bei diesem Modus über eine deutlich reduziertere Akkulaufzeit berichtet.

    Die Watch hat dann eine eigene Nummer für Anrufe und SMS, es findet also auch keine Synchronisation mit der Rufnummer des dazugehörigen iPhones statt (Anruflisten/SMS) auch kein iMessage.

    Einige Gesundheits-Apps funktionieren zwar aber die Daten dazu werden dann in einem eigenen Profil gespeichert und nicht mit denen des eigenen Profils auf dem iPhone synchronisiert. Die folgenden Funktionen und Apps sind nicht verfügbar: Medikamente, Atemfrequenz, Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus, EKG, Vorhofflimmern-Protokoll, Zyklusprotokoll, Schlaf, Temperatur am Handgelenk, Blutsauerstoff, Stabilität beim Gehen, Hörbücher, News, Kurzbefehle, die Doppeltippen-Geste und internationales Roaming.“ Auch Apple Pay geht dann nicht.

    Gruß, zedtea

  • Diese Zertifizierung lässt sich Apple bezahlen und andere Provider im gleichen Netz müssen diese ebenfalls durchlaufen.

    Daher haben auch die "Discounter"-Anbieter, wie z.B. Congstar auch das nicht.

    Und Apple ist der einzige der sich alles bezahlen lässt. Dabei gibt es auch bessere SW zu günstigeren Preisen, die 14 Tage laufen.


    Und ehe kommt, du hast keine Ahnung von SW, dann sage ich gleich, meine erst SW war eine Sony SW2 (2014), da gab es nicht mal eine Apple-Watch.

    Lebe das Leben, wie es dir gefällt.

  • Ja, dass Apple (oder ggf. auch manch anderer Hersteller, mit der Watch von Google sah es ja so ähnlich aus) an der Situation nicht ganz unschuldig ist kann man wohl annehmen.

    Das legen ja auch die vielen technisch nicht nachvollziehbaren Einschränkungen bei der (ehemals so genannten) Familienkonfiguration nahe - aber immerhin gibt es diese Option überhaupt.

    Früher wurde die ja auch für Senioren beworben - und genau die dürfen dann die EKG- und andere Gesundheitsfunktionen nicht nutzen?!?

    Das ist nicht nur dreist, sondern auch kein bisschen nachvollziehbar.

    Also hat man die Familienkonfiguration jetzt einfach in "for your Kids" umbenannt - Senioren sollen sich also bitte alle schön ein iPhone für 1000 Euro oder so dazu kaufen, auch wenn sie das im Zweifelsfall alleine kaum bedienen können.

    Aber den Preisunterschied zwischen Congstar und Telekom erklärt die Unternehmenspolitik von Apple halt trotzdem nicht.

    Dafür ist die Apple Watch taugliche Konkurrenz immer noch deutlich zu viel günstiger - wenn man schon für z.B. 15 Euro einen Vertrag für iPhone + Watch bekommen kann (zumindest in den ersten 2 Jahren sogar mit Telekom-Netz)

    Selbst wenn Congstar nichts für die Unternehmenspolitik von Apple und Telekom kann - am Ergebnis, nämlich dass man im Jahre 2026 zunehmend eigentlich zufriedene Kunden verliert (die dann in den wenigsten Fällen zur Telekom gehen werden) wenn man keinen passenden Tarif für Smart Watches anbieten kann, ändert das letztlich auch nichts.

    Das kann man einfach irgendwann niemandem mehr plausibel erklären.

    Und so ernsthaft bemüht wie zedtea hat man sich seitens Congstar meines Wissens nach da ja auch nicht. (Vielleicht mal hier und da im Ansatz, aber das wirkt nach 10 Jahren Non-Support irgendwann einfach nicht mehr glaubhaft. Also dass es da AUCH technische Gründe gibt - geschenkt. Aber dass man die nicht irgendwann mal aus dem Weg räumen könnte...?!)

    Da könnte man schon denken dass die Undurchsichtigkeit vielleicht auch ein Stück weit gewollt ist...

    Wenn es nachvollziehbare Gründe gibt könnte man die ja auch einfach kommunizieren.

    Sonst sagt oder denkt sich der Kunde logischerweise "Bitte was?! Wir haben 2026, und meine Smartwatch wird von Congstar nicht UNTERSÜTZT?!?!"

    Das wäre vielleicht in einem Entwicklungsland nachvollziehbar - aber in Mitteleuropa ist das so langsam eigentlich eher peinlich.

    Und Kunden für die das nicht nur eine "nette Spielerei, aber muss nicht unbedingt" ist (das kann man natürlich so sehen wenn man sein Smartphone ohnehin immer dabei hat - aber vielleicht gibt es auch Menschen die das nicht haben oder wollen und daher anders sehen) werden das daher natürlich auch zunehmend weniger hinnehmen.

    Also sollte sich da so langsam schon mal irgendwas tun, z.B. zumindest die Familienkonfiguration von Congstar unterstützt werden (für den Anfang)

    Dann könnten Eltern wenigstens ihrem Kind die alte Watch geben und für irgendwas unter 10 Euro im Monat "mobil" machen.

    Wer sich selbst ein iPhone leisten kann, den könnte man dann ja immer noch versuchen zur Telekom zu schicken.

    Da werden sich dann allerdings auch die meisten denken dass sich der Aufpreis nicht lohnt, wenn man das iPhone sowieso fast immer in der Nähe hat - und dann bei der Verbindung über Bluetooth bleiben, oder ansonsten halt zur preiswerteren Konkurrenz gehen.

    Aber es wäre zumindest mal ein Anfang, und würde die Glaubwürdigkeit in dieser Frage vielleicht auch wiederherstellen können.


    BTW: Weiß zufällig jemand ob man mit einer Apple Watch OHNE aktive eSIM im Falle eines Falles zumindest einen Notruf absetzen kann - manuell oder auch durch die Sturzerkennung?


    Dabei gibt es auch bessere SW zu günstigeren Preisen, die 14 Tage laufen.


    Wer Wert auf Apple Pay oder Kommunikation via Satellit legt (nur bei der Ultra 3, und wohl auch nur Textnachrichten - aber wenn man im Funkloch wohnt oder öfter in einem unterwegs ist vielleicht gar nicht mal so schlecht :D ) o.Ä. wird das zwar evtl. nicht überzeugen, aber...

    erzähl mir mehr ;)


    Ich zumindest bin da relativ ideologiefrei, und (genau aus solchen Gründen wie den vielen Einschränkungen bei der Familienkonfiguration) auch kein Apple-Jünger - empfinde das also auch nicht direkt als Blasphemie wenn du sagst andere Mütter haben auch schöne Watches ;)


    Also wenn du da ein paar Tips hast welche man sich alternativ mal anschauen könnte, gerne her damit.

    Vor allem wenn man die auch ohne Smartphone möglichst uneingeschränkt nutzen kann.

    Längere Laufzeit wäre natürlich auch ein Argument.

    Ich kann mir nur nicht ganz vorstellen dass andere genau so gute Gesundheits-Funktionen haben... aber lerne auch gerne noch dazu.

  • Wer Wert auf Apple Pay oder Kommunikation via Satellit legt (nur bei der Ultra 3, und wohl auch nur Textnachrichten - aber wenn man im Funkloch wohnt oder öfter in einem unterwegs ist vielleicht gar nicht mal so schlecht :D ) o.Ä. wird das zwar evtl. nicht überzeugen, aber...

    Was aktuell "noch" kostenlos ist.

    Also wenn du da ein paar Tips hast welche man sich alternativ mal anschauen könnte, gerne her damit.

    Da die Ansprüche individuell sind, empfehle ich keine. Habe Verständnis dafür.

    Ich mache in dem Bereich die Preistreiberei nicht mehr mit bei den Herstellern.

    Zum Glück bekomme ich auch einige zum testen kostenlos. Viele davon sind aber auch retourgegangen an den Hersteller. Grund, warum soll ich diese liegen haben?

    Aktuell nutze ich eine Smartwatch aus China (wo ja fast alle herkommen, auch die Apple-Watch) mit SIM und 2G/LTE. Ich brauch keine SAT-Verbindung.

    Telefonieren tue ich damit nicht, denn selber finde ich diese Funktion "affig".

    Mir ist Wichtig, Wasserfest bis 100m für 1h, Blutdruck (ja meine hat eine Maschette), Herzfrequenz, Sturzmeldung, Unfallmeldung, Herzrhythmusstörungserkennung, Vorhofflimmern, Höhenangabe, GPS, vernünftige App dazu.

    Lebe das Leben, wie es dir gefällt.


  • zedtea: Danke auch von mir für die Erklärung!


    Dass die Hürden nicht unbedingt Congstar eingebaut hat sehe ich auch ein - aber das ändert ja nichts daran dass sie da sind, und dass sie nicht ausgeräumt werden.

    Aber das liegt sicherlich nicht zuletzt auch an Apple, und ein bisschen auch an der Akkukapazität - das kann natürlich auch gut sein.

    (Allerdings sieht es bei der Watch von Google ja im Ergebnis genau so aus - die Akkukapazität wird da natürlich ähnlich sein. Aber es ist nicht nur Apple, will ich damit nur sagen.)


    Und warum man nicht dem Kunden die Wahl lässt seine Watch unabhängig von einem Smartphone zu verwenden erklärt das für mich auch nur bedingt.

    Synchronisation braucht man dann ja auch gar nicht. Und eine MSI-Multi-SIM logischerweise auch nicht.

    Dass das prinzipiell möglich ist beweist ja letztlich auch die Apple Watch.

    Die zahlreichen funktionalen Einschränkungen bei selbiger erklärt das für mich aber aus technischer Sicht nicht. (Bei manchen davon evtl. noch irgendwo nachvollziehbar um den Akku zu schonen damit der nicht mittags schon leer ist - bei anderen aber nicht)

    Die schlechtere Akkulaufzeit ergibt sich aber allein schon daraus dass dann in der Regel kein iPhone in der Nähe ist dessen Internetverbindung die Watch energiesparend über Bluetooth anzapfen kann - wenn die Watch also ständig selbst Kontakt mit dem Mobilfunknetz halten muss (wenn man ständig erreichbar sein möchte oder muss) und auch nur darüber Daten senden und empfangen kann ist ja klar dass der Akku dann deutlich schneller leer ist.

    Das ist auch je nach Anwendungsfall ein nicht unerheblicher Nachteil der nicht unerwähnt bleiben sollte.

    (Bei der Ultra sollte das aber kein so großes Problem sein, und auch die neue Apple Watch 11 hat jetzt mit 24h Laufzeit ein bisschen mehr Reserve...)

    Aber wer den Mobilfunk ohnehin nur im Bedarfsfall nutzen möchte wenn gerade kein Handy o.Ä. in der Nähe ist um dennoch erreichbar zu bleiben oder mal kurz jemanden anrufen zu können wird das evtl. verschmerzen können, weil es dann nicht sehr ins Gewicht fällt.

    Ich persönlich würde mir ohnehin nicht den ganzen Tag ein aktives Funkgerät ans Handgelenk binden wollen. Wäre damit also ohnehin eher sparsam.

    Aber immer so ein riesiges 6,nochwas Zoll Smartphone mit mir rumschleppen das kaum noch in meine Hosentasche passt? Muss auch nicht sein.

    Dafür bin ich dann wahrscheinlich zu gerne auch mal offline / nicht abhängig genug :D

    Um mal etwas weniger aufs Smartphone zu glotzen und trotzdem nicht völlig abgeschnitten von der Zivilisation zu sein scheint mir das auch keine schlechte Lösung zu sein, dass man das Smartphone dann vielleicht auch einfach mal - ich weiß es klingt verrückt - zu Hause lassen kann oder so ;)


    Und zumindest bei den unterstützten Anbietern sollte und wird es dann ja vermutlich auch möglich sein dass sich die Watch mit eigener Rufnummer genau so selten mit dem Netz unterhält wie wenn noch irgebdwo ein Smartphone mit der selben Rufnummer herum liegt, zu dem die Watch aber gerade ohnehin keinen Kontakt hat.

    Dass bei nicht unterstützten Anbietern der Akku schneller leer sein wird - ok, das wird sich dann eventuell wirklich nicht ändern lassen.

    Aber die Entscheidung ob das für den jeweiligen Anwendungsfall akzeptabel ist oder nicht könnte man ja auch dann immer noch dem Kunden überlassen.

    Und warum Congstar es nicht schafft diesen wahrscheinlich sogar zutreffenden Grund auch zu nennen (aus dem Smart Watches nicht unterstützt werden) erschließt sich mir auch nicht.

    Dass es dann bei nicht unterstützten Anbietern evtl. nicht sinnvoll ist den ganzen Tag mit der Watch im Mobilfunknetz eingebucht zu bleiben dürfte aber klar sein.

    Aber um mal eine Stunde joggen oder einkaufen zu gehen oder sowas sehe ich darin jetzt irgendwie kein wirkliches Problem.

    Also diese Entscheidung sollte dann immer noch der Kunde treffen können.

    Technisch wäre es ja seitens des Herstellers möglich auch "nicht untersützte" Anbieter zu unterstützen, entweder dann eben mit reduzierter Akkulaufzeit und entsprechendem Warn-Hinweis, oder auch mit einem "On Demand" Modus - also die Mobilfunkverbindung wird dann nur genutzt wenn man jemanden anrufen möchte oder Daten übertragen werden müssen - oder in einem definierbaren Zeitfenster in dem man auch erreichbar sein möchte oder muss.

    Ständige Erreichbarkeit ginge dann halt wirklich nur mit den unterstützen Anbietern - aber das wäre ja dann auch wirklich technisch begründet und keine künstliche Beschränkung.

    Und wenn z.B. die Kinder in der Schule sind sollen die ja ohnehin nicht erreichbar sein. Aber im Falle eines Falles jemanden anrufen können schon.

    Also es gibt schon Anwendungsfälle in denen ständige Erreichbarkeit auch nicht unbedingt Not tut. (Ist wahrscheinlich sogar gesünder)

    Und wieso dann nicht bei dem Mobilfunkanbieter bleiben mit dem man bisher zufrieden gewesen ist?

    Gerade auch für solche Anwendungsfälle bzw. Kinder wäre ein Tarif für weniger als 10 Euro im Monat ja wünschenswert.

    Und damit wäre man bei Congstar ja rein theoretisch sogar an der richtigen Adresse... sollte man aus Kundensicht meinen.

    Jetzt müsste das halt eigentlich nur noch funktionieren bzw. demnächst endlich mal ermöglicht werden ;)

    Also wenigstens die Familienkonfiguration.

    Da sehe ich jetzt auch keine ganz so hohen technischen Hürden.

  • Ich wollte fast schon sagen wem die Familienkonfiguration der Apple Watch trotz beschnittener Funktionen reicht (z.B. Kinder brauchen ja vielleicht auch kein EKG oder Apple Pay) kann in dem Fall auch zur Telekom gehen...

    Smart Connect S ist mit 500 MB Datenvolumen zwar nicht mehr zeitgemäß (wir haben nicht mehr 2016) aber für 4,95 mit nur 1 Monat Vertragslaufzeit wenigstens preiswert...

    aber dann klicke ich auf die Details und mich trifft fast der Schlag:

    Up- und Download mit max. 128 kbit/s :D :D :D :D ;(

    Naja, da merkt man dann wenigstens die Drosselung auf 64 kbit/s nicht so.... :D ^^ ^^ ^^ ^^ ^^ ^^


    Smart Connect M mit gerade noch akzeptablen 1 Mbit/s und ebenfalls nicht mehr zeitgemäßen 1 GB Volumen dann nicht etwa (doppeltes Volumen = doppelter Preis?) 9,95 sondern 14,95 ..... :D :D :D :D :D :D :D :D

    Dafür bekommt man bei der Konkurrenz dann halt auch schon einen Vertrag für iPhone und Watch mit mindestens LTE Geschwindigkeit und X GB.

    Also danke liebe Telekom für den Lacher, aber so wird das einfach nix mit der Kundschaft...

  • Also danke liebe Telekom für den Lacher, aber so wird das einfach nix mit der Kundschaft...

    Die Telekom ist generell keine Alternative, zwar unbestritten bestes Netz aber durchweg völlig aus der Luft gegriffene Preise. Die Konkurrenz ist der Telekom egal, ein derart absurdes Selbstvertrauen fuẞt auf einer gehörigen Portion Gröẞenwahn. Verstehe wer will wie man bei der Telekom ein zufriedener Kunde sein kann. Wird höchste Zeit dass in der heutigen Zeit angekommen wird.

    Thetimemachinist ist der Maschinist einer Zeitmaschine. Mein Freundescode lautet OLIGI4

  • 1 Mbit/s wäre für eine Smartwatch evtl. noch ausreichend - ok.

    Aber ich kenne keine Anwendung außer Textnachrichten und GPS-Tracking die mit max. 128 Kbit/s noch ansatzweise vernünftig funktioniert.

    Selbst für Musik braucht man häufig 192 kbit/s (netto) - und auch Streams mit 128 kbit/s werden damit nicht mehr ohne Unterbrechungen laufen.

    Aber bei 500 MB empfiehlt sich Musikstreaming oder Podcast hören wohl ohnehin nicht.

    Auch wenn man mal kurz was nachschauen will (z.B. Wikipedia oder Emails) wird das mit 128 kbit/s mehr als nur zur Geduldsprobe.

    Aber um nur den Aufenthaltsort von Kindern nachzuverfolgen und mal eine Textnachricht auszutauschen wird es gerade noch gehen...

    Andere sinnvolle Anwendungen fallen damit dann halt weg.

    Ich finde es halt schade dass sich die Telekom mit solchen realitätsfernen Limitierungen und Preisen selbst so im Weg steht, aber was will man da machen... außer zur Konkurrenz zu gehen.

    Wäre es wirklich so schlimm gewesen den Kunden auch im S Tarif 1 Mbit/s zuzugestehen - und vielleicht sogar 1 GB?

    Oder zumindest dann im M Tarif 2 GB?

    Der M Tarif ist ja eigentlich sogar für die Apple Watch (ohne iPhone) gedacht - das beschneidet die Möglichkeiten der Watch dann aber in der Praxis so weit dass man dann eigentlich auch gleich so eine billige Kinder-Tracking-Uhr nehmen kann.

    (Abgesehen von den Gesundheitsfunktionen vielleicht, die werden ja kaum Daten übertragen)

  • Habe ich schon ausprobiert, ja.

    Und das funktioniert sogar besser als gedacht.

    Wenn ein Smartphone in der Nähe ist wird man wohl das nehmen, das ist klar.

    Und für lange Artikel wird das mit der Watch bestimmt auch etwas mühsam.

    Aber für die Zusammenfassung am Anfang des Artikels reicht es locker.

    Das Display ist zwar klein, aber scharf. Also passt da in kleiner Schriftgröße auch einiges an Text drauf.

    Wenn man unterwegs ist und irgendwas wissen will kann man aber auch Siri fragen und bekommt dann ein paar Such-Ergebnisse zur Auswahl.

    Wenn man kein Smartphone dabei hat (oder haben will) kann einem das schon ganz gute Dienste erweisen.

    Noch nicht ausprobiert habe ich die Fahrplanauskunft der Bahn / ÖPNV - aber wenn die App gut ist, dürfte das auch gut funktionieren denke ich.

    Ich habe aber selbst noch keine Ahnung was es sonst noch alles an Watch-Apps gibt. Spotify oder sowas gibt es aber wohl auch.

  • Das ist nun auch nicht das Forum um über Tarife der Telekom zu debattieren.

    Congstar bietet das zur Zeit nicht an, hat es aber auf dem Schirm und es scheint auch da was in Planung zu sein für die Zukunft, sofern man das hier verfolgen konnte bisher.

    Ob das konkurrenzfähig ist sei dahingestellt, denn die technischen Hürden und damit verbundenen Kosten für die Provider sind ja nun bekannt.

    Letztendlich hat jeder die freie Wahl und kann dahingehen, wo er möchte. Congstar und die Telekom sind aber so gut aufgestellt, dass es für sie keinen Grund gibt die günstigen Mitbewerber preislich mit Wumms zu unterbieten.

    Denn klar ist auch, günstiger geht immer aber dafür wird an anderer Stelle gespart. Und viele wollen eben mehr als nur das billigste Angebot. Wäre dem nicht so, könnte sich Telekom und congstar nicht auf einem derart umkämpften Markt halten.

  • Das ist nun auch nicht das Forum um über Tarife der Telekom zu debattieren.

    Das sehe ich ganz genau so. Aus dem Grund mache ich nach diesem gelungenen Schlusswort hier mal zu.

    Gruß Christian

  • Christian 1. Februar 2026 um 12:46

    Hat das Thema geschlossen.