Alternative für Prepaid oder bestmögliche Handhabung

Hey zusammen!
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  • Ich habe für meine Kinder die in meinem Profil hinterlegten Prepaid Karten besorgt und eingerichtet.

    Meiner Meinung nach eine sinnvolle Sache, um Ihnen beizubringen, dass es auch beim Handy Dinge gibt, die endlich sind und sie sich selbstständig darum kümmern müssen, regelmäßig Ihr Guthaben aufzuladen. Zudem ist es eine gute Kostenkontrolle bzw kann kein Unfug getrieben werden mit Dingen, die Kosten in die Höhe treiben könnten und die Kinder für solche Situationen keinen Blick haben.

    Der einzige "Haken" an der Sache ist nur der, dass der Zeitraum für die Pakete vier Wochen und keinen Monat beträgt. So dauert es mehrere Tage, bis Sie wieder kommunizieren können (auch wichtige Anrufe sind dementsprechen nicht möglich), da es am Monatsanfang ja erst wieder Taschengeld gibt und Guthaben aufgeladen werden kann.


    Welche Lösung(en) könnte es dafür geben?(außer [Langzeit]Verträge abzuschließen)

  • 4 Wochen sind schon ok.

    Je nach Alter der Kinder, und wenn möglich, sollten diese auch Geld für Aufgaben bekommen. Oder man wählt ein Tarif, welcher günstiger ist.

    Gut wäre da z.B. Prepaid wie ich will.

  • Je nachdem was gebraucht wird, gäbe es auch den Kids-Tarif. Dieser kostet 5,- monatlich (ist Postpaid), hat 1GB Datenvolumen und je 100 SMS / Minuten pro Monat enthalten.

    Zwecks Laufzeitvertrag besteht auch die Möglichkeit einen FLEX-Tarif zu wählen, welcher monatlich kündbar ist. So bleibt man flexibel. Hier wichtig, dass keine Kosten aus dem Ruder laufen: Drittanbieter und Sonderdienste (0900 etc) sperren lassen.

    Alternativ könnten die Kids ihr Taschengeld auch im 4-Wochen-Rhythmus erhalten, was dann keiner "monatlichen Zahlung" entspricht.

  • Danke für eure Antworten.

    Nur brauchbare Lösungen sind das nicht wirklich.

    Kids-Tarif für eine 15jährige.. Eher unbrauchbar.

    Flextarif nutze ich selber. Im Hinblick auf die Kostensicherheit (auch mit aktiver Drittanbietersperre) sehe ich das aber weiterhin eher als ungeeignet. Denn dann ist u.a. die bisherige vorausgesetzte Selbstständigkeit nicht mehr vorhanden.

  • Das Problem sind doch nicht die 3 Tage bis man wieder Taschengeld bekommt, sondern das man lernen sollte das ein Konto einen gewissen Betrag als Pufferguthaben haben sollte. So wäre dann immer genug Guthaben vorhanden das sich der Tarif wieder buchen könnte. Das wäre wenn man ein Girokonto hat und später laufende Verpflichtungen auch wichtig. Ansonsten gibt es halt wie jetzt Konsequenzen. Auch ohne Guthaben kann man noch angerufen werden oder den Notruf wählen. Vermutlich stört aber das man keine mobilen Daten hat. Sorry das ist aber wohl auch keine Lösung in deinen Augen.

  • EffiBriest

    Ich finde es aber schon völlig legitim mal in die Community zu Fragen, ob vielleicht einer eine Idee diesbezüglich hat oder Erfahrungen.

    Letztendlich sehe ich es so wie MCP62 sagt, der Markt gibt die Tarifstruktur so her und entsprechend muss man planen mit den eigenen Finanzen. Das sollte man dann auch bei seinen Kindern mit einbringen bei der Erziehung.

    Eine Vorschlag hätte ich da noch aber auch der ist wahrscheinlich nicht das, was sich marcusr1 als perfekte Lösung vorstellt:

    Prepaid Jahrespaket. Monatlich einen gewissen Betrag zurücklegen oder einbehalten anstatt auszuzahlen um den jährlichen Betrag begleichen zu können. Dann wäre das Datenvolumen aber flexibel über das gesamte Jahr "aufbrauchbar", also theoretisch auch im ersten Monat. Hier gälte es dann entsprechend damit zu haushalten, allerdings wäre Telefonie und SMS durchweg über das ganze Jahr gegeben.

    Das wäre eigentlich auch ein Wunsch, den ich im gleichen Zuge äußern würde. Vor längerer Zeit war (soweit ich mich erinnere) zu mindest das Halbjahrespaket so gestaltet, dass sich das entsprechende Volumen auf die jeweiligen Monate aufgeteilt hat. Später wurde das dann auf eine flexible Struktur geändert.

    Es wäre praktisch und in diesem Fall z.B. sehr passend, wenn es beim jetzigen Jahrespaket in der App einen Schalter gäbe (oder bei Vertragsabschluss) bei dem man für sich wählen könnte, ob man das Volumen flexibel über den gesamten Zeitraum oder eben monatsweise eingeteilt verbrauchen möchte.

    Ich glaube, es gibt da unterschiedliche Zielgruppen, die man auf diese Weise beide abdecken kann.

    Gruß, zedtea

  • Nur brauchbare Lösungen sind das nicht wirklich.

    Wenn es Taschengeld gibt, kann man es idealerweise frei Verwenden, ohne an einen Zweck gebunden zu sein.

    Das gilt dann auch für den Handytarif. Da spielt es keine Rolle, wann man Laden muss. Auch das kann man lernen und entsprechend sparen.

    So muss sich der Nachwuchs selbst darum kümmern mobile Daten zu haben. Mit allen Regeln die nun mal da sind. Selbst den Tarif kann der Nachwuchs wählen. Je nach dem, was das Taschengeld hergibt. Eine Garantie für mobile Daten sollte man nicht Voraussetzen.

    Ich sehe da kein Problem.

  • Es wäre praktisch und in diesem Fall z.B. sehr passend, wenn es beim jetzigen Jahrespaket in der App einen Schalter gäbe (oder bei Vertragsabschluss) bei dem man für sich wählen könnte, ob man das Volumen flexibel über den gesamten Zeitraum oder eben monatsweise eingeteilt verbrauchen möchte.

    Das wäre sicherlich eine gute Option. Mal schauen, ob es umgesetzt wird.

    Es geht auch ums Telefonieren 😉

    Das ist noch einmal sehr gut eingeworfen. Das hatte ich ja eingangs auch als Problemstellung beschrieben.

    Das Problem sind doch nicht die 3 Tage bis man wieder Taschengeld bekommt, sondern das man lernen sollte das ein Konto einen gewissen Betrag als Pufferguthaben haben sollte.

    Doch natürlich sind die 3 Tage quasi das Problem.

    Das mit dem Puffer ist schon klar. Wenn der Tarif 10€ kostet und nur 15€ Guthabenbetrag aufgeladen werden kann, müssen zwei Monate aufgeladen werden und für den dritten Monat wäre dann ausreichen Guthaben vorhanden.


    Das ist aber schlichtweg nicht möglich, wenn für die 3 Tage die Flat nicht mehr gilt und Anrufe (natürlich auch wichtige) getätigt werden.


    Ich finde es aber schon völlig legitim mal in die Community zu Fragen, ob vielleicht einer eine Idee diesbezüglich hat oder Erfahrungen.

    Vielen Dank für den Einwand. So dachte ich es mir auch, als ich das Thema mit meiner Frage eröffnet habe.


    Aber letztendlich denke ich wäre es die einfachste Lösung, eine Aufladung auszugeben, so wie es ukhl67 es vorgeschlagen hat, wenn es keine weitere Alternative gibt.

    Vielen Dank an alle und natürlich auch an die nicht zitierten Beitraggeber.


    Weiter gilt natürlich: Immer her mit den Ideen :)

  • Was gehen würde:

    Tarif nicht aktiv: 0.09€ je Minute und SMS.

    Mobile Daten sollte man da nicht nutzen. Finde ich zu teuer für die paar MB.


    Es gäbe, wenn Dual-Sim vorhanden ist, noch die Möglichkeit mit einer Daten-Sim (ESIM) wo man bei einigen wenigen Anbietern über Werbung MB bekommt.

  • Die Frage ist, was man als Elternteil sicherstellen möchte.

    Wenn man möchte, dass Telefonate unabhängig von Taschengeld möglich sein sollen, sollte der Elternteil sicherstellen, das noch ein paar Euro guthaben da ist.

    Wichtig zu wissen: Wenn noch Restguthaben da ist, dass nicht für ein Paket reicht, kann man auch für 9 Cent pro Minute Telefonieren.

    Anrufen kann man sowieso immer.

    Ein bisschen darauf achten, dass ein paar Euro noch da sind, dann sollte das auch mit dem Taschengeld gut machbar sein. Wenn dann kein Datenvolumen da ist, hat der Nachwuchs halt Pech gehabt. Telefonieren kann er trotzdem.