Beiträge von steve64

Hallo zusammen, wir mussten am 14.01.2026 ein Backup des Forums einspielen. Dabei sind einzelne Threads und Beiträge verloren gegangen. Solltet ihr heute einen neuen Account erstellt haben und euch nicht mehr einloggen können, müsst ihr euch bedauerlicherweise auch einen neuen Account erstellen.

Wenn eure bereits gestellte Frage verschwunden ist und ihr unsere Antwort noch nicht gesehen hattet, seid doch bitte so gut und stellt diese erneut. Wir werden euch dann so schnell wie möglich erneut antworten.
Solltet ihr davon betroffen sein, bitten wir dies zu entschuldigen. Vielen Dank für euer Verständnis 🙏

    harob

    Ja, da war meine Argumentation noch nicht ganz zu Ende gedacht (weswegen ich den Beitrag - ohne deine Antwort zu kennen - nochmal geändert habe). Sorry.

    Die formalen Preislisten sind sicherlich die Referenz und daher auch künftig ausreichend zur Vertragsnutzung und -pflege. Die wird es auch garantiert weiterhin geben.

    Wichtig wäre mir, dass eine etwas auf Verständlichkeit optimierte Präsentation der Optionen, Zubuchungen und Merkmale der jeweiligen Tarife weiterhin auf der Webseite sein werden. Wenige mögen sich durch die PDFs wühlen und fragen dann lieber den Support.

    Ich meinte jetzt eher "künftig noch nachlesbar". Bislang klappt das ja.

    Die Preislisten mit den ganzen Optionen (auch andere Tarife, zu deren Wechsel es sich ggf. lohnen könnte) sind aber nur auf der Website vollständig und aktuell und daher relevant. Wobei diese Dokumente nicht für jeden leicht verständlich sind und trotz ihrer Ausführlichkeit nicht individuell zusammenstellt sind. Nicht alle Pässe sind bspw. in allen Tarifen buchbar und die Sternchentexte wollen auch erstmal gelesen und verstanden werden. Da wird es mehr Supportanfragen geben, wenn dies nicht über eine gut strukturierte (individualisierte?) Webseite aufbereitet wird.

    Das bringt mich wieder zur Frage, ob Congstar sich das wirklich gut ausgerechnet hat, ob der Wegfall des KC billiger ist. Selbst nur für Anfragen für die Durchführung der Optionswechsel, Zubuchungen, Auskünfte - Dinge die bislang übers KC liefen und von wenigen Prozent App-Verweigeren dann über den Support erledigt werden: Solche individuellen, manuellen Anfragen kosten Unsummen, da Support-Personal derzeit kaum zu bekommen ist. Aber wahrscheinlich wird bei Überlastung des Supports dann für ein vielfaches der Kosten eines Kundencenters einfach eine KI gebucht. Dann hat man zwar einen Support, der Optionen halluziniert, aber dann sieht man wenigstens modern aus.

    In meincongstar kann man bereits jetzt kein Datenvolumen einsehen sowie die Postpaid Optionen verwalten. Daneben werden auch alte Datenpässe angezeigt und z.B. der refresh Pass steht nicht zur Verfügung. Es werden immer mehr Funktionen in die App verlagert.

    Das Datenvolumen kann man über datapass.de abrufen (muss über mobile Daten erfolgen, nicht WLAN, dafür ist sie weltweit kostenlos abrufbar). Dort kann man auch inzwischen die Pässe/den Refresh buchen (ob alle, kann ich nicht sagen).

    Postpaid Optionen gingen zuletzt vor ein paar Wochen noch im Kundencenter. Wird man aber dann künftig hier im Forum, im Chat oder per eMail machen müssen. Wie gsagt, es wird schwieriger und aufwändiger für beide Seiten. Entscheidend ist für mich, dass es grundsätzlich ohne App gehen muss, weil Congstar das nicht voraussetzen darf, so lange die rechtlichen Bedingungen sind, wie sie sind.

    Interessant wird dabei, ob alle möglichen Optionen noch irgendwo auf der Website zum nachlesen vorliegen. Es wird schwierig eine Option zu buchen, von deren Existenz man nichts weiß.

    Und wenn man dann so eine Übersicht auf der Website hat, wäre es doch toll, wenn man sich dort anmelden und das direkt buchen könnte. So etwas geniales könnte Congstar doch mal entwickeln lassen. Würde bestimmt die Kundenzufriedenheit erhöhen. :P


    Wieso umständlich an den Support wenden? Du kannst einfach *100*3# [grüner Hörer] für Minuten oder *100*4# für die SMS-Abfrage im Telefon eingeben.

    Danke für den Hinweis. An die ganzen Hash-Codes habe ich gar nicht mehr gedacht. Die sind vor 15 Jahren irgendwie außer Mode gekommen, seit es echtzeitfähige Kundencenter im WWW gab. Back to the Roots!

    Ich bin mir sicher lelste bezog sich mit "ohne eine Info" nur auf den neuen 2FA per SMS. Ist aber tatsächlich ein anderes kundenfeindliches Aufregerthema.

    Tatsächlch braucht man derzeit die App noch nicht. Es gab aber schon vermehrt Supportfälle, wo Leute keine Möglichkeit hatten, auf die App zuzgreifen und denoch zunächst auf diese verwiesen wurde. Letztlich sollte alles irgendwie anders gehen, wenn man zumindest den Legitimations-PIN weiss.

    Aber das wird dann schon komplizierter und für Congstar durchaus auch sehr aufwändig.

    Wenn ich einen Prepaid Vertrag hätte, würde ich wöchentlich oder öfter beim Support nach meinem aktuellen Minuten/SMS Verbrauch nachfragen. Verweigern können sie das nicht.

    Gibt viele Leute die offenbar die congstar App gut nutzen können, sonst würde man das Kundencenter nicht abschalten.

    The king can do no wrong?

    Ich sehe da keinen kausalen Zusammenhang. Nur weil das Kundencenter abgeschaltet wird, heißt das nicht, dass viele(?) Leute die App gut(?) nutzen können. Man kann lediglich sagen, dass Congstar davon ausgeht, dass die resultierenden Verluste an Kunden durch die Einsparung der Webseite mindestens ausgeglichen wird. Mehr auch nicht.

    Eigenlich sollte der Anspruch ja sein, dass alle(!) Kunden die App genau so gut(!) nutzen können, wie bislang das Web-Kundencenter.

    Das ist aber aus vielerlei Gründen (vertraglich/physiologisch/ergonomisch) nicht der Fall.

    Und das ist dann schon objektiv ein Rückschritt.

    harob

    Ich hatte ja auch schonmal im Forum danach gefragt, aber Congstar bietet seine App ausdrücklich exklusiv über Google und Apple an.

    Die alternativen Appstores vertreiben somit Raubkopien.

    Auch der Aurora-Store ist nur eine Scheinalternative, weil man da gegen die Nutzungsbedingungen von Google verstößt. Damit ist der Download dann auch unlizensiert und man erhält wiederum nur eine illegale Raubkopie.

    Und ich sehe nicht ein, dass ich das Gesetzt brechen soll, weil irgendwelche Firmen nicht jeden als Kunde haben wollen.

    Einen Googleaccount hingegen verweigert mir Google nämlich, weil ich den für die Diensteerbringung unnötigen Verwendungen meiner personenbezogenen Daten nicht zustimme. Offenbar hat Congstar da einen beschissenen Dienstleister beauftragt, der sich nicht ans das geltende Recht hält. Aber angeblich ist das mein Problem und nicht das der Firmen, die diese "kostenlose" Infrastruktur einfach nutzen ohne nach der Legalität zu fragen.

    Einige US-Großkonzerne stehen halt unantastbar über dem Recht... Und viele Firmen stecken tief in deren *zensiert*...

    Aber ich schweife ab.

    Patrick

    Das klingt jetzt aber nur nach dem derzeitigen Stand als nach einer belastbaren Zusage für die Zukunft.

    Dass ohne App alles komplizierter wird ist mir klar und bereitet mir für nach der KC-Abschaltung auch für unbehagen.

    Aber es muss auch grundsätzlich weiterhin ohne App gehen, wenn man die DSGVO ernst nimmt. Oder man bietet eine googlefreie Version an.

    Ich hoffe, es schaut jemand bei Congstar darauf, dass alle Prozesse irgendwie weiterhin auch so funktionieren und niemand ohne App blockiert oder irgendwann ausgesperrt wird. Schließlich geht es da im Zweifelsfall um erhebliche Bußgelder.

    Mal eine Verständnisfrage wegen des hier geschilderten Problems, dass die ganzen PIN/PUK/LegiPIN nur in der App sein sollen:

    Kann man also künftig nur noch neuer Kunde bei Congstar werden, wenn man die App benutzt? Ist also dann ein Google- oder Apple-Account Vertragsvorausetzung?

    Meinen 27 Zoll 5k Bildschirm kann ich so lesen. Für das Handydisplay brauche ich eigentlich schon eine Lesebrille.

    Jedenfalls ist selbst ein größeres Smartphone dann vergleichsweise klein mit wenig effektiver Fläche (auf die Bogensekunden bezogen vielleicht ein Viertel).

    Für Dinge, die man mobil braucht ist das ein guter Kompromiss. Aber den Komfort eines richtigen Bildschirmarbeitsplatzes kann das nicht erreichen (auch nicht die Eignung für - Achtung, Trigger - Sehbehinderte).

    Und ich sehe nicht, wie die Verwaltung eines Mobilfunkvertrags bereits etwas ist, was man unbedingt mobil benötigt. Vielleicht mal Volumen nachbuchen - aber Papierkram? Auf einem Smartphone?

    Ich frage mich schon, was die Marketingleute bei Congstar so rauchen.

    Wenn Congstar ab Sommer aber weniger Service bietet, dann sollten auch die Preise entsprechend sinken. Gibt ja vergleichbare Marken im Konzern, die auch nur auf Apps setzen. Da müsste Congstar dann preislich auch hin.

    Aber ob das den Ersparnissen für den Rückbau der Webseite korrekt gegengerechnet wurde? Ich glaube nicht. Da will jemand einfach nur mehr Geld machen und hofft, er findet genug Dumme, die sich hunderte Apps für wirklich jeden Mist installieren.

    Du kannst nicht relevante Daten schwärzen und es stehen auch die Möglichkeit des Kontaktformulars, FAX oder Brief offen. Der Versand per Mail wird nicht vorgeschrieben oder hart gefordert.

    Das ist richtig, aber Fax oder Brief werden die meisten dann nicht nutzen (können/wollen). Und wenn man angibt, dass man Kunde ist, wird vom Kontaktformular die Legi-Pin gefordert. Dann kann man darüber die Ausweiskopie nicht verschicken. Ich denke es ist naheliegend, dass die meisten dann eher eine eMail schicken würden, als auf die Idee zu kommen, beim Kontaktformular zu schwindeln, sie seien kein Kunde.

    Was empfiehlt eigentlich bislang die Hotline konkret in so einem Fall?


    Das trifft nur für Personen mit einem Vertrag zu. In meinem Kundenkonto habe ich mehrere Verträge und kann somit die Sim auf ein anderes Gerät schicken lassen.

    Ich habe ja schon gehört, dass Congstar Kunden mit einem Google- oder Appleaccount bevorzugt, aber muss man jetzt auch schon mehrere SIMs bzw. Verträge in einem Kundenkonto haben, um das beste Nutzungserlebnis zu haben? :/

    Wenn dir das Handy gestohlen wird, nützt dir weder der SMS 2FA noch das Wissen der PIN etwas. Du kommst in das Kundencenter oder die App nicht woanders rein und beim Support zählt nur die Legi-Pin (oder eine Ausweiskopie, die man dann offen unverschlüsselt an eine e-Mailadresse schicken muss und relativ leicht gefälscht werden kann).

    Das ist maximal ungeschickt für die Betroffenen, wenn sie dachten, diese Legi-Pin bräuchten sie ja nur fürs Forum und den Chat.

    Ich zitiere mich mal kurz selbst:

    Wer also dachte, er bräuchte sich die Legitimationspin nicht rausschreiben, weil er ja ohne diese jederzeit alles im Kundencenter oder App machen kann, sieht sich jetzt eines besseren belehrt. Bislang hatte es ja keine praktischen Konsequenzen, die Legi-Pin nicht zu kennen, wenn man nicht über den Chat oder das Forum gehen wollte.


    An Congstar:

    Bitte macht doch eine Mitteilung an alle Kunden, dass es nun 2FA gibt und man wirklich unbedingt die Legi-Pin aufschreiben sollte, um sich nicht versehentlich komplett selbst auszusperren. Die meisten werden das erst bemerken, wenn es zu spät ist. Das ist auch wegen des Supportaufwands für diese Fälle sinnvoll.

    Vor allem, da das Backend also demnach einen Versand des Codes via eMail erlaubt und unterstützt, ist es schon ein wenig irritierend, dass es den Kunden dann nicht freigestellt wird, wenn es doch bereits geht.

    Das sind höchstens ein paar Zeilen Code, vermutlich nur ein Häkchen durch den Support.

    Auch sollte sich rumgesprochen haben, dass es 2FA auch über sicherere Wege gibt als SMS und es in der gängisten Konstellation - App und SMS auf dem selben Endgerät - eigentlich kein 2FA ist.

    Wer also dachte, er bräuchte sich die Legitimationspin nicht rausschreiben, weil er ja ohne diese jederzeit alles im Kundencenter oder App machen kann, sieht sich jetzt eines besseren belehrt. Bislang hatte es ja keine praktischen Konsequenzen, die Legi-Pin nicht zu kennen, wenn man nicht über den Chat oder das Forum gehen wollte.

    An Congstar:

    Bitte macht doch eine Mitteilung an alle Kunden, dass es nun 2FA gibt und man wirklich unbedingt die Legi-Pin aufschreiben sollte, um sich nicht versehentlich komplett selbst auszusperren. Die meisten werden das erst bemerken, wenn es zu spät ist. Das ist auch wegen des Supportaufwands für diese Fälle sinnvoll.

    congstar kann bestehende Verträge selbstverständlich nicht einfach kündigen.

    Selbstverständlich können Sie das. Mit einer Frist sogar ohne Angabe von Gründen. Steht in den AGB.

    Und da soll man da mit Dir vernünftig diskutieren?


    [Beitrag automatisch zusammengefügt]

    Und bezüglich der Rechnung sagt die Webseite jetzt schon ganz klar, dass sie eine Zugangsmöglichkeit ohne App finden wollen und werden.

    Auch wenn es inzwischen viele DInge gibt, die man voraussetzen kann, eine Pflicht sich einen Google- oder Apple-Account zu holen, und dort eine FREIWILLIGE Einverständniserklärung zur Verwertung personenbezogener Daten zu erteilen, gehört nicht dazu und darf auch nicht ERZWUNGEN werden. (Man kann Datenschutz jetzt unnötig finden und selbst für sich igonrieren, die Gesetze gibt es trotzdem.)

    Insofern sind alle App-Only Angebote ohne alternativen Download in einer erheblichen rechtlichen Grauzone, außer wenn die Dienstleistung nur in der App selbst erbracht wird. Bei Bankkonten, Ladeverträgen und auch Mobilfunkverträgen sieht das ganz anders aus. Und nur weil es dazu noch keine letztinstanzliche Klärung gegeben hat, heißt das nicht, dass diese Geschäftsmodelle legal sind. (Vgl. Office365)

    Was Metro da genau vor hat müsste man sich genauer anschauen, wobei da im B2B weniger Regeln gibt, an die man sich halten muss. Da könnte es legal sein, eine Koppelung zu verlangen, weil es ja dann nicht um persönliche, sondern um dienstliche Daten auf einem dienstlichen Handy geht. Dank meines Arbeitgebers habe ich auch einen dienstlichen Google-Account, der sich aber privat gar nicht nutzen lässt.

    Man beachte übrigens, dass genau wegen der DSGVO die staatliche Corona-App auch über fDroid verfügbar war. Das war im Bundestag ausdrückliches Thema, dass niemand zu einer App genötigt (geschweige denn gezwungen) werden darf, die es nur über die beiden US-Monopolisten gibt.

    Fazit: Congstar darf vieles, aber nicht alles. Ein App-Zwang für bestehende Kunden gehört jedenfalls sehr offensichtlich nicht dazu. Dann müssten Sie schon mit Kündigung drohen und bereits sein, das auch durchzuziehen.


    Vielleicht ist ja auch dieser Punkt ein Grund das Kundencenter im Web zu schließen.

    Das dürfte eher mit dem neuen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz zusammenhängen, das verlangt, dass ab Sommer 2025 alle gewerblichen Webseiten behindertenfreundlich sein müssen. Die grafiklastige Seite von Congstar müsste dazu wohl erheblich umgebaut werden, also spart Congstar sich [Edit: für das Kundencenter] diese Kosten lieber.

    ... Zu lasten sehbehinderter Menschen. Wirklich eine sehr inklusive und diskriminierungsfreie Firma.

    Man kann meine Schlussfolgerung übrigens recht einfach verifizieren. Ich sage voraus, dass das Kundencenter im Juni, kurz vor dem 28.06. abgeschaltet wird. Wahrscheinich sogar am Tag davor. Wettet jemand dagegen?

    Hallo :)

    Du hast meine Rückfrage nicht beantwortet.

    Wer hat das wo behauptet?

    Du, durch deine Fragestellung.

    Ansonsten habe ich bereits im anderen Posting alles dazu gesagt.


    Eines kann ich dir aber sagen: Gegen mich hat noch nie ein Kind eine Drohung ausgesprochen. Weder ein eigenes noch ein fremdes.

    Ernsthaft? Bei Kindererziehung denkst du zuerst an Kinder, die ihre Eltern und Fremde bedrohen? =O

    Nein, bitte nicht antworten. Das sollten wir hier wirklich nicht vertiefen. Falsches Forum.

    In der App werden Angebote genauso wie im Web angezeigt.

    Ja, aber da kann ich die Angebote künftig mangels App nicht sehen. Und ich bin erwartbar nicht der einzige der die App nicht nutzen wird, wenn sie kein Zwang wird. Viele wollen das gar nicht auf dem Handy machen, wollen sich den Speicher sparen, whatever.

    Das monatliche Abrufen der Rechnung ist die ideale Möglichkeit der Kundenansprache. Wenn man die Rechnung auch anderweitig bekommen wird, braucht man 99% der Zeit die App nicht und wird da auch nicht reinschauen. Wer lieber über das Forum, die Hotline oder den Chat Support bekommen möchte, wird die App ebenfalls nicht brauchen und evtl. sein lassen. Wer sich nicht für die Rechnung interessiert, erst recht.

    Man braucht kein Prophet sein um zu verstehen, dass die App unter Umständen noch seltener als die Webseite genutzt werden wird.

    wo steht das?

    Hallo :)

    wo steht, dass Congstar App-only wird und jedem App-Verweigerer kündigen wird?

    ausschließlich die Rechnung muss -aktuell- auf der Website bereitgestellt werden

    WIeso "-aktuell-"? Die AGB lässt sich nicht einseitig ändern, auch wäre es Datenschutzseitig nicht zulässig die Rechnung nur über die App anzuzeigen, solange sie ihr Produkt noch über eine Webseite vertreiben. Ein Versand über eMail ohne Zustimmung ist ebenfalls unzulässig. Daher werden sie wohl an einem Rechnungszugang über die Webseite (und damit faktisch einem Login) festhalten müssen - oder App-only werden und allen App-Verweigeren kündigen. Weißt du da also mehr?

    Der gesetzliche Kündigungsbutton ist übrigens sehr problematisch, weil du da prinzipiell Fremden kündigen kannst - Name und Kundennumer reicht. Also wird das eigentlich überall so gelöst, dass man die Kunden darum bittet sich einzuloggen um sich zu authentifizieren. Muss man tatsächlich nicht anbieten, spart aber erhebliche Kosten und Ärger für jede händische Individalprüfung. Macht Congstar auch jetzt schon.

    Mit dem Legitimationspin ist es ähnlich. Es gibt die Theorie und dann die Praxis. Wenn man die Pin nur einmalig bei Vertragsabschluss festlegen kann und dann ohne App weder einsehen noch ändern kann (auch die SIM-PIN und PUK), dann ist der Supportaufwand klar absehbar. Was macht das einen Spaß, einen Kunden rechtssicher zu legitimieren, der aus seiner App ausgesperrt ist (oder Handy verloren/gesperrt), an seine eMails nicht mehr rankommt und die Legi-Pin gar nicht kennt.

    Das wird dann ganz sicher ein Plätzchen im Login-Bereich finden, wo man dann eh auch seine Rechnungen einsehen kann.

    Ich glaube ja wirklich nicht, dass das Congstar-Management über sämtliche Konsequenzen nachgedacht haben, bevor sie das losgetreten haben. Und ich mag nicht mal ausschließen, dass es irgendwann kurz vor knapp erst knallen wird, wenn die Rechtsabteilung und die Kundenbetreuung rebelliert. Und es dann ein Kundencenter Light geben wird.

    Außer natürlich, es wir gar nichts mehr auf der Webseite geben, außer etwas Werbung und der Link zu den App-Stores und alle Kunden müssen ausschließlich über die App gehen. Aber dass sie allen App-Nichtnutzern kündigen werden, halte ich wirklich für kein realistisches Szenario.

    Offenbar hast du keine Kinder. Sonst wüsstest du den Unterschied zwischen erst drohen und dann tatsächlich machen und einer leeren Drohung.

    Allerdings ist eine Kündigungsdrohung hier im Forum tatsächlich eher sinnfrei, weil kein Bevollmächtigter da ist, der auf die Drohung reagieren könnte. Also sollte man das wenn eher an die Geschäftsleitung tun.

    Wobei die zwecks Gesichtswahrung auch nicht mehr zurück kann.

    Ich werde mir anschauen, was dann im Sommer das Kundencenter ersetzt (Rechnungen, Kündigungen und Legitimations-Pin müssen ja weiterhin per Webseite gehen) und wie der Support dann aufgestellt wird.

    Gerade habe ich im Kundencenter nach Prüfung der Rechnung auf ein Angebot hin den Vertrag höhergestuft. Dass Congstar in Zukunft auf diese Möglichkeit der Kundenansprache und des einfachen Self-Service verzichten möchte ist mir immer noch unbegreiflich.

    Selbst viele, die kein grundsätzliches Problem mit Apps haben werden sie mangels Notwendigkeit nicht installieren und sich erst bei Problemen an den Support wenden.